Die Vorfreude auf Weihnachten dürfte beim Einzelhandel von Tag zu Tag sinken. Auch eine Studie von Deloitte zeigt, dass die Verbraucher bei den Geschenken knausern werden.

Aufgrund der unsicheren Weltwirtschaft sowie steigender Lebensmittel- und Energiepreise wollen mehr als 60 Prozent der Deutschen ihre Weihnachtsausgaben verringern. Für Geschenke bleiben 209 und für weitere Festlichkeiten 193 Euro, wobei an Essen und Trinken nicht so viel gespart werden soll.

Zudem achten die Käufer verstärkt auf Sonderangebote und nützliche Geschenke - Kinder werden jedoch weiter reich beschenkt.  Das Internet dient den Deutschen dabei vorwiegend als Ressource für Preis- und Qualitätsrecherchen, weniger als Einkaufsmedium. Dies sind die Ergebnisse der europaweiten Befragung des Beratungsunternehmens Deloitte von rund 18.000 Konsumenten in 17 Ländern (davon in Deutschland rund 2.000) zu ihren geplanten Weihnachtsausgaben.  

Bargeld und Bücher

Insgesamt wollen die Deutschen 6,3 Prozent weniger Geld für Geschenke und 1,6 Prozent weniger für Nahrungsmittel ausgeben als im Vorjahr. Die beliebtesten Geschenke sind nach wie vor Bargeld, Bücher, Geschenkgutscheine und Tonträger wie CDs. Bei Kindern, die jünger als zwölf Jahre sind, stehen Spielekonsolen und Computerspiele am höchsten im Kurs. Jugendliche (12 bis 18 Jahre) präferieren laut Deloitte-Studie Bargeld und Computerspiele.  

Für 48 Prozent der Befragten ist ausschließlich der Preis entscheidend - unabhängig von Nachhaltigkeitsüberlegungen oder davon, wie der Preis zustande kommt. Das Internet gilt als Einkaufsmedium der Zukunft.

Unterschiedliches Nutzerverhalten im Internet

Beim Interneteinkauf ist ein nach Einkommen gestaffeltes Verhalten zu beobachten: Während die unteren Einkommensgruppen das Netz eher für Preisrecherchen nutzen, kaufen die oberen hier verstärkt ein.