Erst 23 der insgesamt 64 Hertie-Kaufhäuser wurden bislang verkauft, zuletzt wurden die Standorte in Eschwege und Geldern veräußert. Der zuständige Makler hält dies für einen "großen Erfolg".

Erst rund ein Drittel der ehemaligen Hertie-Kaufhäuser wurden seit der Liquidierung des Unternehmens veräußert. Das Maklerunternehmen BNP Paribas Real Estate, das mit dem Verkauf der Häuser betraut wurde, sieht darin trotzdem Grund zur Freude.

"Wir halten es für einen großen Erfolg, dass wir nunmehr das 22. und 23. Hertie-Objekt vermitteln konnten", schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Denn der Verkauf sei unter "schweren Marktbedingungen, nämlich im September 2008, gestartet".

Am Anfang der Vermarktung ging BNP noch davon aus, alle Häuser bis zum Frühjahr 2009 zu verkaufen.

"Rechnerisch ein Objekt pro Monat"

"Rechnerisch haben wir im Schnitt etwa ein Objekt pro Monat veräußert", sagt jetzt Christoph Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei BNP Paribas Real Estate. Zuletzt wurden die Standorte im hessischen Eschwege und in Geldern verkauft.

Trotzdem stehen die meisten Häuser nach wie vor leer - und das hat Auswirkungen auf die betroffenen Einkaufsmeilen, wie wir berichteten: In vielen Städten sinken deshalb die Passantenfrequenzen und Zentralitätskennziffern.

Zudem seien die Hertie-Häuser vielfach "noch zu teuer", sagte ein Immobilienexperte gegenüber derhandel.de.