Die Bundesbank meldet einen Rückgang bei falschen Banknoten und Münzen im ersten Halbjahr 2008.

Im den ersten sechs Monaten diesen Jahres wurden 19.913 falsche Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr registriert, ein Rückgang um rund 3 Prozent im Vergleich zum 2. Halbjahr 2007. Die Schadenssumme beträgt circa 1,8 Millionen Euro.

Die 50 Euro-Note bleibt der am häufigsten gefälschte Notenwert. Insgesamt verteilen sich die Fälschungen aber wesentlich gleichmäßiger über die Stückelungen der 20, 50, 100 und 200 Euro-Noten, als dies in früheren Perioden der Fall gewesen ist, sagt die Bundesbank.

Deutschland ist keine Falschgeld-Hochburg

„Mit rund fünf Fälschungen auf 10.000 Einwohner pro Jahr liegt Deutschland nach wie vor weit unter dem Durchschnitt des Euro-Raums", betont Dr. Hans Reckers, im
Vorstand für Bargeld zuständig. Er fordert Banken und Handel auf, die Schulungsangebote der Bundesbank zur Erkennung von Falschgeld weiter zu nutzen.

Alle Fälschungen, die bisher aufgetreten sind, lassen sich zweifelsfrei erkennen. Empfehlenswert sei es, bei der Prüfung einer verdächtigen Banknote eine eindeutig chte Banknote zum Vergleich heranzuziehen, so Reckers.

Weniger Fälschungen auch bei Münzen

Im ersten Halbjahr 2008 hat die Bundesbank 41.264 falsche Euro-Münzen im deutschen Zahlungsverkehr registriert, ein Rückgang um rund 2 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr.

Die Bundesbank bietet kostenlose Schulungen über ihr Filialnetz an. Die Teilnehmer bekommen dort auch typische Fälschungen zum Fühlen, Sehen und Kippen vorgestellt. Die Kontaktdaten der Filialen findet man hier.