Meldungen und Beitragsnachweise können jetzt via E-Mail an den Sozialversicherungsträger versendet werden. Das Programm "Sv.net" soll Arbeitgeber bei der sozialversicherungs-
rechtlichen Bewertung von Arbeitsverhältnissen unterstützen.

Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit, Meldungen und Beitragsnachweise via E-Mail an den Sozialversicherungsträger zu versenden. Die Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherungen (ITSG) hat auf Anregung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) ein entsprechendes Programm entwickelt.

Nach Angaben der ITSG soll "Sv.net" Arbeitgeber bei der sozialversicherungsrechtlichen Bewertung von Arbeitsverhältnissen unterstützen. Insbesondere geringfügige und kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse werden dabei automatisch erkannt. Die Daten werden unmittelbar in den Meldebeleg für die Sozialversicherung eingestellt. Da die Beschäftigungsdaten im Programm gespeichert bleiben, brauchen sie für eine Folgemeldung nicht erneut erfasst werden. Dies soll eine erhebliche Arbeitserleichterung ermöglichen.

Das neue Verfahren setzt konsequent auf die elektronische Informationsübermittlung und -verteilung mittels Datenfernübertragung. In Gesprächen mit den Krankenkassen wird zur Zeit geprüft, ob das Programm für weitere Meldepflichten der Arbeitgeber, wie beispielsweise die Verdienstbescheinigungen, genutzt werden kann.

Das Programm ist menügesteuert und daher nach Ansicht des ITSG auch für den EDV-Laien leicht anwendbar. Es wird bis zum Ende des Jahres kostenlos durch die Krankenkassen abgegeben. Das Programms ist unter www.itsg.de als Download erhältlich. (ST)


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