Der Hamburger Modeschmuck-Händler Bijou Brigitte steigerte 2008 den Konzernumsatz dank neuer Filialen. Flächenbereinigt gingen die Erlöse aber zurück.

Der Umsatz von Bijou Brigitte stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr nur dank neuer Filialen um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Flächenbereinigt gingen die Erlöse um 4,9 Prozent zurück. Die Zahl der Bijou-Brigitte-Läden stieg 2008 um 80 auf nun 1.085. Insgesamt wurden 95 neue Filialen eröffnet und 15 Standorte geschlossen.
 
Das Ergebnis für 2008 werde nach Unternehmensangaben "leicht" unter dem Niveau des Vorjahres liegen. 2007 verdiente der Konzern unter dem Strich 80,3 Millionen Euro.

Stabiles Deutschlandgeschäft

Der Händler leidet bereits seit längerem unter der Konkurrenz durch das wachsende Angebot an Modeschmuck in Boutiquen, Warenhäusern und anderen Fachgeschäften.

Die Inlandsumsätze hätten sich 2008 trotzdem stabilisiert, berichtete ein Sprecher. Allerdings verzeichneten die Filialen in Spanien, Portugal und Frankreich Einbußen. Schuld ist laut Unternehmen die weltweite Finanzkrise, schließlich seien diese "besonders betroffene Länder."

Weitere Details wie das Konzernergebnis und der Dividendenvorschlag werden voraussichtlich im März veröffentlicht.

Der Handel, dpa