Nach langer Durststrecke endlich wieder eine positive Meldung: Die Zahl der Insolvenzen von Dot.com-Unternehmen in der Internet-Hochburg Kalifornien hat deutlich abgenommen. Das meldet das amerikanische Unternehmen Webmergers, Inc.

Nach langer Durststrecke endlich wieder eine positive Meldung: Die Zahl der Insolvenzen von Dot.com-Unternehmen in der Internet-Hochburg Kalifornien hat deutlich abgenommen. Das meldet das amerikanische Unternehmen Webmergers, Inc..

Im Januar 2001 haben lediglich 19 Unternehmen ihre Internet-Pforten geschlossen. Schon im November und Dezember des vergangenen Jahres war dieser Trend mit 21 bzw. 23 Einstellungen erkennbar. Beispielsweise im August und Oktober 2001 mussten noch 46 bzw. 36 Unternehmen den Betrieb einstellen. Seit dem Höhepunkt des Dot.com-Sterbens im Mai 2001, als die Zahl der Insolvenzen auf erschreckende 64 beziffert wurde, ist ein stetiger Rückgang auf jetzt 19 Unternehmen zu verzeichnen. Das ist die niedrigste Zahl seit August 2000 (damals 10).

Die Kehrseite der Medaille: Mit Global Crossing musste ein Riese der Branche aufgeben. Der Netzwerkbetreiber war an der Börse mit einem Vermögen von 22 Mrd. US-Dollar gelistet. Andere traurige Höhepunkte bei den Einstellungen sind der Service-Provider Usinternetworking und der Softwarehändler Beyond.com.

Im Vergleich der beiden vergangenen Jahre ist erkennbar, dass 2000 insbesondere Unternehmen aus dem B2C-Sektor eingebrochen sind. 73% der Insolvenzen entfielen seinerzeit auf diesen Bereich. Im Jahr 2001 mussten dann zunehmend die Unternehmen im B2B-Sektor dran glauben und stellten 40% der Insolvenzen. (AP)


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