Der westeuropäische Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) liegt nach Angaben des deutschen Branchenverbandes Bitkom wieder im Plus. Wie der Verband mitteilte, werde die Branche im laufenden Jahr um ein Prozent auf einen Gesamtumsatz von 590 Mrd. Euro wachsen.

Der westeuropäische Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) liegt nach Angaben des deutschen Branchenverbandes Bitkom wieder im Plus. Wie der Verband mitteilte, werde die Branche im laufenden Jahr um ein Prozent auf einen Gesamtumsatz von 590 Mrd. Euro wachsen. 2004 soll sich das Wachstum beschleunigen und insgesamt 3,1 Prozent erreichen. Der Weltmarkt für ITK wird für 2003 mit 2,2 Bio. Euro beziffert.

Die Zahlen gehen aus der jüngsten Studie des European Information Technology Oberservatory (EITO) hervor. Auf europäische Ebene habe die Branche die Trendwende geschafft, sagte Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder zu den Zahlen. Deutschland selbst hinkt bei der Entwicklung hinten nach, für das laufende Jahr rechnet Rohleder mit einer "schwarzen Null." 2004 wird dagegen ein Plus von 2,2 Prozent erwartet.

Die von der Branche erlösten Umsätze in Westeuropa entfallen jeweils ungefähr zur Hälfte auf IT und zur Hälfte auf Telekommunikation, wobei die Telekommunikations-Branche langsam das Übergewicht bekommt. Vom gesamten ITK-Weltmarkt entfallen 32 Prozent der Umsätze auf die USA, zwölf Prozent auf Japan und 27 Prozent auf Westeuropa. Deutschland für sich allein gerechnet erwirtschaftet sechs Prozent der Erlöse. Innerhalb Westeuropas hält der deutsche ITK-Markt mit einem Anteil von 22 Prozent weiterhin die Spitzenposition, gefolgt von Großbritannien (21 Prozent), Frankreich (15 Prozent) und Italien (elf Prozent). (MB)


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