Social Media ist nur das Sahnehäubchen auf der Jagd nach Kunden. Erst einmal Google, CPC, dann E-Mail und dann irgendwann Affiliate-Werbung, erst danach Twitter und Facebook. So sortiert eine Studie von Custora, eine Analyse-Plattform für den E-Commerce, die Bedeutung der Web-Kanäle für die Kundenakquise im Online-Handel.  

Die Deutsche Post, die gerade den E-Mail-Marketing-Dienstleister Optivo gekauft hat, darf sich von US-Zahlen bestätigt fühlen. Die sehen die Suche mit einem Anteil von 16 Prozent bei der Kundenakquise ganz weit vorne und „CPC“ sowie E-Mail nur knapp dahinter. Das ergab eine Untersuchung von 72 Millionen Kundendaten bei 86 Shopping-Webseiten in den USA. Twitter und Facebook rangieren dort gerade einmal im einstelligen Prozentbereich.

Bild: Custora, "E-Commerce Customer Acquisition Snapshot"
Bild: Custora, "E-Commerce Customer Acquisition Snapshot"

Auch in Sachen Customer Lifetime Value (CLV) liegen die Klassiker vorne: Bei der Suche ist der CLV-Wert 54 Prozent höher als der Durchschnitt. Kein Wunder also, dass Content-Marketing in aller Munde ist.
CPC-Advertising erreicht ein Plus von 37 Prozent, E-Mail 12 Prozent und Affiliate 8 Prozent Plus.
Facbeook schafft es gerade einmal ein Prozent über den Durchschnitt. Twitter fällt durch: Minus 23 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt.
Bild: Custora, "E-Commerce Customer Acquisition Snapshot"
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