Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat jetzt das Internetforum www.gruenderkontakte.net offiziell freigegeben. Die Initiative soll Existenzgründungen ermöglichen und insgesamt mehr Markttransparenz schaffen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat jetzt das Internetforum www.gruenderkontakte.net offiziell freigegeben. Ab sofort können hier marktfähige, derzeit aber nur theoretisch vorhandene Ideen, Erkenntnisse, Erfindungen, Projekte und Entwicklungen vorgestellt werden. Die Initiative soll Existenzgründungen ermöglichen, die Etablierung von bereits gegründeten Start-ups am Markt erleichtern und insgesamt mehr Markttransparenz schaffen.

Die neue Internetseite umfasst ein Angebots- und ein Nachfrageforum, jeweils untergliedert in Fachrichtungen, sowie die dazu gehörigen Formulare zum schnellen und unkomplizierten Versenden der Daten. Diese werden dann kostenlos im Forum eingestellt. Anders als bei anderen meist regionalen Technologietransferstellen oder Netzwerken soll keine Konzentration, etwa auf den Technologiesektor, bestimmte Projekte oder Regionen, stattfinden.

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin Margareta Wolf ist überzeugt, dass hierzulande "exzellente Köpfe zwar viel Wissen produzieren, dies mangels Marktpräsenz aber kaum wirtschaftlich genutzt beziehungsweise angeboten wird". Mangelnder Wissenstransfer dürfe als Standortnachteil nicht zugelassen werden. "Deshalb erhalten Hochschulen mit dieser virtuellen Plattform jetzt die Chance, ihre wissenschaftlichen Angebote zu konzentrieren und bundesweit zu präsentieren. Und Unternehmen können hierüber neue Produktideen finden", führt Margareta Wolf die Initiative ihres Ministeriums weiter aus.

Neben universitären Projektteams, Studiengruppen, Fachbereichsinitiativen und Forschungsgemeinschaften sind auch mittelständische Betriebe aus Produktion, Handel und Handwerk sowie die Industrie aufgerufen, das Forum zu nutzen. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihren konkreten Forschungs- und Entwicklungsbedarf zu skizzieren und sich über das "Hochschulangebot" zu informieren. (ST)


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