Die Mittelstandsanleihe ist im Textilhandel angekommen: Nach Golfino, Seidensticker und Rene Lazard will sich nun auch das Nürnberger Familienunternehmen Wöhrl Kapital von Investoren beschaffen.

Die Rudolf Wöhrl AG begibt eine Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 30 Millionen Euro. Die Anleihe ist mit einem festen Zinssatz von 6,5 Prozent und einer Laufzeit von 5 Jahren ausgestattet.

"Der wesentliche Teil des Emissionserlöses soll für den Erwerb und die Modernisierung von Modehäusern und zur Finanzierung des organischen Wachstums verwendet werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Wöhrl verhandelt derzeit über den Erwerb des Wettbewerbers SinnLeffers GmbH.

Auch die Eröffnung neuer Modehäuser stehte auf dem Investitionsplan. Ein Teil der Summe soll auch zur Optimierung der Finanzierungsstruktur verwendet werden.

"Das weitere Wachstum in Kombination mit der nachhaltigen Steigerung unserer Ertragsqualität liegt mir besonders am Herzen. Unsere Vision ist es, der erfolgreichste familiengeführte Modefilialist in Deutschland zu werden", sagte Olivier Wöhrl, Vorstandschef der Rudolf Wöhrl AG,

Die Zeichnungsfrist für die Anleihe beginnt am 4. Februar 2013. Handelsplatz ist die Börse Frankfurt.