Der Modehändler Wöhrl will Kosten sparen und verlegt die Zentrale des 2013 übernommenen Unternehmens SinnLeffers nach Nürnberg. Bei Umsatz und Ertrag konnte der Multilabel-Textilit zulegen.  

Die Bekleidungskette Wöhrl will die Integration ihrer in Westfalen sitzenden Tochter SinnLeffers in das Mutterunternehmen vorantreiben. In den kommenden Monaten sollen wesentliche Teile der SinnLeffers-Zentrale nach Nürnberg verlegt werden.

Lediglich Logistik und Vertrieb sollten in Hagen verbleiben, teilte das Unternehmen am Freitag in Nürnberg mit. Wöhrl wolle damit Kosten sparen. Wie viele SinnLeffers-Mitarbeiter nach Franken wechseln müssen, konnte eine Firmensprecherin nicht sagen.

Im ersten Geschäftshalbjahr 2013/14 (Stichtag: 31. Januar) konnte die in Süd- und Ostdeutschland sowie in Nordrhein-Westfalen vertretene Modehauskette ihren Umsatz um gut 2 Prozent auf 149 Millionen Euro steigern. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 26 Prozent auf 6,6 Millionen Euro. Wöhrl und SinnLeffers betreiben zusammen 58 Modehäuser in Deutschland. Die Unternehmensgruppe hat rund 2.400 Mitarbeiter.