Der Kaufhausbetreiber Woolworth expandiert kräftig - und meldet ein Jahr nach dem Ende der Insolvenz schwarze Zahlen. Genaue Angaben zum Umsatz und Gewinn gibt es aber erst in November.

"Woolworth schreibt seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder schwarze Zahlen", sagte nun geschäftsführender Gesellschafter Dieter Schindel. "Wir haben neue Sortimente integriert und die Altbestände weitgehend abverkauft."

Schindel nennt jedoch keine Zahlen: Nähere Angaben zur Geschäftsentwicklung und den Unternehmenszielen will er im November auf einer Pressekonferenz bekannt geben.

25 neue Filialen

Ein Jahr nach dem Start der neuen Gesellschaft hat Woolworth bereits 25 neue Filialen eröffnet. Derzeit betreibt das Unternehmen 183 Kaufhausstandorten mit rund 5.800 Mitarbeitern.

Die Geschäftsführung und die Hauptgesellschafter - die H.H. Holding und die Tengelmann-Gruppe - möchten den Gewinn in die Neuausrichtung der Woolworth-Standorte investieren, heißt es. Die Mittel sollen für Renovierungen, Umbauten und Neueröffnungen eingesetzt werden. Bis Ende dieses Jahres soll die 200. Filiale eröffnet werden.

Langfristig könne man sich in Deutschland bis zu 500 Kaufhäuser vorstellen, wiederholte Schindel eine frühere Zielvorgabe des Unternehmens. Er hat vor allem Fußgängerzone in Städten ab 30.000 Einwohnern im Fokus.