Der Anti-Viren-Spezialist Sophos warnt vor einer neuen Variante des MyDoom-Wurms. W32/MyDoom-O verbreitet sich in Form eines E-Mail-Attachements und gibt vor, eine Nachricht vom persönlichen Internet-Service-Provider oder vom Support-Team des eigenen Unternehmens zu sein.

Der Anti-Viren-Spezialist Sophos warnt vor einer neuen Variante des MyDoom-Wurms. W32/MyDoom-O verbreitet sich in Form eines E-Mail-Attachements und gibt vor, eine Nachricht vom persönlichen Internet-Service-Provider oder vom Support-Team des eigenen Unternehmens zu sein.

Im weiteren Text behauptet der Wurm, dass der Rechner von Hackern missbraucht wird, um Spam zu verschicken. Der genaue Wortlaut der Nachricht kann variieren, ein typisches Beispiel lautet jedoch: "Sehr geehrter User, Ihr E-Mail-Konto wurde in dieser Woche genutzt, um eine große Menge Spam zu verschicken. Offensichtlich wurde Ihr Computer gekidnappt und läuft nun mit einem Trojanischen Proxy-Server. Bitte beachten Sie die Regeln, um Ihren Computer zu schützen. Einen schönen Tag, Ihr-Support-Team". MyDoom-O sammelt aber nicht nur E-Mail-Adressen auf infizierten Rechnern, er bedient sich auch bekannter Suchmaschinen wie Google, Lycos und Yahoo, um weitere E-Mail-Adressen zu scannen.

"Computer-Nutzer werden sich zunehmend bewusst, dass Spammer die Rechner unbeteiligter Dritter für den Versand ihrer Marketing-Botschaften missbrauchen können", erklärt Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos. "Der neue Wurm nutzt genau dieses gesteigerte Bewusstsein aus und schlägt fälschlicherweise Alarm", so Hacker. Der Antiviren-Spezialist empfiehlt deshalb Ruhe zu bewahren und auf gar keinen Fall unbekannte, unangeforderte E-Mail-Anhänge zu öffnen. (KC)


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