Wenn nur jeder millionste Stern erdähnliche Planeten hat, dann muss es im Universum vor Leben nur so wimmeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dieser hohen Anzahl belebter Planeten im Weltall intelligentes Leben gibt, ist nach Expertenmeinung daher sehr hoch. Die Antwort auf die ewige Frage, wie man mit außerirdischen Wesen jedoch in Berührung kommt, hat der kalifornische Suchmaschinen-Spezialist Yahoo nun scheinbar gefunden: Via E-Mail.

Wenn nur jeder millionste Stern erdähnliche Planeten hat, dann muss es im Universum vor Leben nur so wimmeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dieser hohen Anzahl belebter Planeten im Weltall intelligentes Leben gibt, ist nach Expertenmeinung daher sehr hoch. Die Antwort auf die ewige Frage, wie man mit außerirdischen Wesen jedoch in Berührung kommt, hat der kalifornische Suchmaschinen-Spezialist Yahoo nun scheinbar gefunden: Via E-Mail.

Die europaweite Aktion "Mails to Space" soll der Menschheit ihren Traum ein Stück näher bringen. Sie bietet Usern erstmals die Möglichkeit, E-Mails mit persönlichen Fotos und Botschaften zu Außerirdischen in den Weltraum zu schicken. Derzeit sammelt Yahoo-Deutschland E-Mails aus ganz Europa. Am 12. September werden sie dann über eine der größten Parabolantennen der Welt, der Anlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Weilheim, ins All übermittelt.

Das Signal wird mit rund 150 Mio. Watt stark gebündelt und anschließend zum Sonnensystem "61 Cybni B" im Sternbild des "Schwan" gesendet. "Unsere Rechnungen haben ergeben, dass das Signal dort tatsächlich mit einer vergleichbar großen Antenne empfangen werden kann", erklärt Karl Meizer von der Universität Marburg, der die Aussendung wissenschaftlich unterstützt. Damit auch Bilder und Foto-Botschaften verzerrungsfrei ankommen, wird auf einer Frequenz von 10.500 MHz gesendet. Dadurch wird das Signal in der Erdatmosphäre kaum gedämpft und ist auch noch in sehr großer Entfernung zu empfangen. (KC)