Online Videos als Verkaufsplattform, shoppen mit einem Klick direkt aus dem Youtube-Video. Otto testete derlei einst im Umfeld seines Formats "Two4Fashion". Doch der Versuch mit In-Video-Shopping, bei dem die gezeigten Outfits über die im Video-Stream eingebetteten Hotspots bestellt werden konnten, blieb im Labor-Modus. Jetzt macht Youtube seine Videos "shopbar". Beinahe.

Im Google-Blog wird der neue Service als komfortable Lösung beschrieben:

"To shorten the path to purchase and translate video views to sales, today we’re introducing a new channel gadget on YouTube that will enable consumer goods brands to connect consumers directly with retailers throughout the entire YouTube experience. This new channel gadget will enable shoppers to seamlessly move from browsing how-to videos and featured products to finding which retailers carry them, check availability, compare prices and make a purchase, all with fewer clicks than today."

Eine der ersten Partner ist die Haarkosmetik-Marke Tresemme aus dem Hause Unilever. Geshoppt wird dabei aber nicht im Video, sondern innerhalb des Youtube-Kanals der Marke mittels an der Seite platzierter Kaufempfehlungen zu Produkten aus dem Video. Bei eingebetteten Videos ist die Funktion somit nicht präsent.

Wer das entsprechende Produkt anklickt, um es zu kaufen, dem zeigt Youtube dann entsprechende Händler-Links. Gebühren kassiert Youtube dafür offenbar nicht.


Nachdem das Segment des In-Video-Shopping lange im Dornröschenschlaf war, gerät es also nun wieder in Bewegung. Das zeigt auch das Interesse von Investoren an Lösungen wie der des Video-Shopping-Portals Joyus.