Der Onlinehändler Zalando wählt die Europäische Aktiengesellschaft (SE) als Rechtsform. Ein Börsengang sei deshalb aber kein Automatismus, sondern nur eine Option, betont das Management. 

Der Online-Modehändler Zalando will seine Rechtsform ändern und zur Europäischen Aktiengesellschaft (SE) werden. Das sei die modernste Rechtsform und ideal für ein junges Online-Unternehmen, sagte ein Zalando-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa am Samstag.

Die Umbildung zur Aktiengesellschaft vor mehreren  Monaten sei ein notwendiger Zwischenschritt gewesen. Rechtlich könne der Weg zur SE aber noch einige Monate dauern. "Im Rahmen der Umwandlung werden dann auch Arbeitnehmervertreter in den Zalando-Aufsichtsrat einziehen", sagte Vorstand Rubin Ritter der "Wirtschaftswoche" (Wiwo).

Ein Börsengang sei für Zalando aber kein Automatismus, sondern eine Option. "Ein Börsengang kann irgendwann kommen und wäre dann ein positiver Schritt für Zalando", so Ritter gegenüber der Wiwo.

Zalando hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 5.000 Mitarbeiter in Deutschland. Der Schuhhändler Deichmann firmiert seit einigen Jahren in der Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft SE.

dpa, DH