Die Inditex-Gruppe freut sich über gute Zahlen und expandiert kräftig weiter. Bisher konnten Kunden die Kollektion der Modekette Zara nicht übers Internet bestellen. Das ändert sich im Herbst.

Für die Inditex-Gruppe, zu der auch der Modefilialist Zara gehört, war das Jahr 2009 ein gutes Jahr: Das spanische Unternehmen konnte den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um sieben Prozent auf gut 11 Milliarden Euro steigern. Und auch beim Gewinn legte Inditex zu: Von 1,253 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2008 auf 1,314 Milliarden Euro – ein Plus von fünf Prozent.

Inditex setzt dabei weiter auf Expansion. 2009 eröffneten die Spanier insgesamt 343 neue Geschäfte und hatte damit zum Stichtag 31. Januar 2010 immerhin 4.607 Läden in 74 Ländern. Vor allem der Osten hat es den Spaniern dabei angetan: In China wurden 41 neue Läden eröffnet, in Russland 37 und in Polen 34.

Deutschland bekommt einen Zara-Webshop

Auch in diesem Jahr will Inditex weltweit zwischen 365 und 425 neue Geschäfte eröffnen. Spätestens zur diesjährigen Herbst-Winter-Kollektion plant das Unternehmen zudem, in Europa Zara-Onlineshops zu eröffnen: Neben dem Heimatland Spanien sollen dann auch die Kunden in Deutschland, England, Italien und Portugal online einkaufen können.

Bislang können europäische Kunden aus 15 Ländern – darunter auch Deutschland – unter www.zarahome.com nur Bettwäsche und andere so genannte Heimtextilien im Internet bestellen. Der Onlineshop wurde 2007 eröffnet.

Inditex, kurz für Industrias de Diseño Textil Sociedad Anónima, ist eines der größten Textilunternehmen der Welt mit Sitz in Arteixo, einem Vorort von La Coruña in Spanien. Auf dem deutschen Markt ist das Unternehmen seit 1999 durch das Tochterunternehmen Zara vertreten.