Die EDV-Sicherheit in deutschen Unternehmen ist nicht effizient genug organisiert. Mehr als 70 Prozent der Unternehmen räumen ihr zu wenig Zeit ein. Das meldet die Mummert Consulting AG.

Die EDV-Sicherheit in deutschen Unternehmen ist nicht effizient genug organisiert. Mehr als 70 Prozent der Unternehmen räumen ihr zu wenig Zeit ein. Das meldet die Mummert Consulting AG.

Damit ist Zeitmangel mit Abstand das Problem Nummer eins im Kampf gegen Hacker. In den USA und Grossbritannien hingegen wird dieses Problem nur von knapp der Hälfte genannt - dort sind es vor allem zu kleine Budgets, die die IT-Sicherheit gefährden. Lediglich bei Fortbildungen steht Deutschland besser da: Mangelnde Schulungen nennen 28 Prozent der Deutschen - in den USA besteht dieses Problem fuer fast 40 Prozent der Unternehmen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Informationweek.Die Analyse der Daten für Deutschland erfolgte mit Unterstuetzung durch Mummert Consulting.

Jedes sechste Unternehmen gibt zusaetzlich an, schlechte Kooperation zwischen den einzelnen Abteilungen sei eine Barriere für effektive EDV-Sicherheit. Ein genauso grosser Anteil schiebt das Problem schlicht auf die Technik: Ein Mangel an ausgereiften Tools und Technologien wird dort als Hindernis gesehen. Nur drei Prozent der deutschen Unternehmen geben an, es gebe überhaupt keine Probleme, die der EDV-Sicherheit im Weg stehen.

Die Studie "IT-Security" untersucht seit 1998 jährlich die Informationssicherheit der Unternehmen. Von April bis Juni 2002 wurden IT-Leiter, CIOs und Sicherheitsverantwortliche von 8.188 Firmen aus 50 Ländern befragt, davon 828 aus Deutschland, 663 aus Grossbritannien und 3.516 aus den USA. Die Umfrage wurde von der Informationweek durchgeführt. Die Analyse der Daten für Deutschland erfolgte mit Unterstützung von Mummert Consulting. Die Studie ist für 990 Euro unter www.informationweek.de erhältlich. (AP)


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