Nach eine Studie der britischen Cranfield University werden mehr als 60% der untersuchten Intranets sechs Monate nach Einführung nicht mehr genutzt.

Nach eine Studie der britischen Cranfield University werden mehr als 60% der untersuchten Intranets sechs Monate nach Einführung nicht mehr genutzt.

Wie die ActiveIntranet weiter mitteilt, hängt das Scheitern von Intranet-Projekten vor allem an zwei Faktoren: Einmal am organisatorischen, andererseits am psychologischen bzw. menschlichen Problem.

Organisatorische Probleme würden in dem Moment beginnen, wenn jemand im Unternehmen sagen würde, "wir bauen jetzt ein Intranet". Dann würde ein Web-Server installiert, ein Mitarbeiter auf eine Schulung für HTML geschickt und dieser veröffentliche bald die ersten Dokumente. Alle fänden das modern, wären begeistert und möchten gerne auch ihre Abteilung oder ihren Bereich im Intranet dargestellt haben und ihre wichtigen Dokumente dort zur Verfügung stellen. Weil der normale Mitarbeiter jedoch seine Dokumente nicht in HTML vorliegen hätte und nicht in der Lage sei, Dokumente in HTML zu erstellen, bekomme die IT-Abteilung so viele Dokumente zur Einbindung in das Intranet auf den Tisch, so dass sie in kürzester Zeit darin ersticken würde. Logische Konsequenz davon sei, dass neue Dokumente nicht schnell genug online gingen und veraltete Dokumente nicht schnell genug gelöscht würden - das Intranet verliere auf diese Weise von Tag zu Tag stärker an Aktualität und damit an Anziehungskraft. Nach einer gewissen Zeit träte dann Resignation ein und das Intranet würde zur Investitionsruine. (KC)


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