Für UPS lief es zuletzt nicht in jeder Hinsicht so bolle. Ein Manko: Die klassisch unflexible Anlieferung. Wer nicht zuhause ist, der hat ein Problem: Neuen Termin ausmachen, Urlaub nehmen, weil die Anlieferzeit großzügig kalkuliert ist,  oder die Basisstation für die Abholung finden, Bestellung neu organisieren.  Abholstationen wie bei Hermes oder GLS,  Paketkästen wie bei DHL  gibt es nicht. Das soll sich nun ändern. Zumindest die Briten dürfen sich über mehr Kundennähe von UPS und einen Pick-up-Servcie freuen.

Im Königreich startet der Logistikriese nun einen Pick-up-Service und ermöglicht Kunden damit, ihre Ware auch in kleinen Läden abzuholen. Auch Tankstellen sind Teil des Konzepts.  Der UPS Access Point arbeitet zunächst mit  600 Läden, 1500 sollen es bis zum Sommer sein. In den kommenden drei Jahren wi UPS die Zahl der Partner auf 4000 steigern.

Der Logistiker will den beteiligten Händlern zudem eineneigenen Click& Collect Service anbieten.

Hoffentlich ist UPS bei der Auswahl etwas sorgfältiger als GLS. Da ist die Abholung nicht in jedem Falle einladend gelöst. UPS jedenfalls verspricht, die Abholstationen seien "carefully selected".