Abo-Commerce gilt ja als eines der großen Themen im E-Commerce in 2012. Bei solch profanen Dingen wie Socken funktioniert das schon seit Jahren, sogar schon als das alles noch Web 2.0 hieß. Heiß gehandelt wird auch Glossybox. Dort  bekommen Kundinnen regelmäßig Kosmetikproben. Das Portal, unterstützt von den  Samwer-Stuben,  hat sich grade das französisches Pendant  MonCoffretBeaute einverleibt.

Abo-Commerce scheint ohnehin mit niedrigpreisigeren Produkten sehr gut zu funktionieren, die sich vor allem an Frauen richten. Beispiel Schuhe: Hier konkurrieren unter anderem Shoedazzle und Stylistpick.

Da geht also was. In jedem Bereich. Auch in der Damenhygiene: In Großbritannien bietet Trinkets nun Tampons im Abo. Breites Sortiment. Briefkastentauglich verpackte Ware. Warum auch nicht? Tampons gehören ja nicht gerade zu den Lustkäufen. Warum also nicht? Aus wirtschaftlichen Gründen.

Als Stand Alone macht das wenig Sinn. Wohl aber in einem Portfolio für Anbieter wie Glossybox und im Sortiment der Online-Shops der Drogerieketten, bei denen man sich ohnehin fragt, warum sie das Abo-Modell  so stiefmütterlich behandeln.