"Erlebe den Ikea-Katalog wie noch nie". Mit diesen Worten umschmeichelte das schwedische Möbelhaus seine überaus gelungene und interaktive Katalog-App (Werbevideo). 

Da muss doch noch mehr gehen.

Virtuelles Einrichten der Wohnung per Augmented Realty - beispielsweise.

Eine neue App zeigt das auf beeindruckende Weise.

Ikea Now nennt sich die App der Agentur District Nerds. Sie beinhaltet diverse 3D-Modelle von Ikea-Möbeln, die man dann mithilfe der Kamera in seinem Wohnzimmer oder anderwo platzieren kann. Weit über 50 Möbel sind es derzeit. Es sollen mehr werden. Ikea ist an dem Projekt nicht beteiligt.

So ist die App für die Agentur denn auch eine Art Prototyp, um mit Ikea aber auch vielleicht mit anderen Ketten ins Geschäft zu kommen. 

Allerdings ist die App, in vier Wochen entwickelt, noch ein wenig rudimentär.  Zuweilen scheinen die Möbel eher in der Wohnung zu schweben und es fehlt auch noch an Social-Media-Features. 

In Zeiten, in denen selbst Mittelständler wie der Wohnraumgestalter Schoessmetall eine App bieten, bei der man Kaminofenzubehör virtuell neben seinem Kamin platzieren kann, sollte die "virtuelle Montage" allmählich zum Standard gehören