Es klingt wie ein Anachronismus, ein Systemfehler, eine Rolle rückwärts: Man muss auch im Onlinehandel nicht unbedingt bargeldlos zahlen. Kann ja sein, dass man seine Daten nicht preisgeben will, Angst vor Systemfehlern hat oder einfach viel Bargeld, das man schnell wieder in den Wirtschaftskreislauf bringen will. Möglich macht es das Berliner Unternehmen Barzahlen mit seinem gleichnamigen System. Man bestellt in einem der angeschlossenen Onlineshops, bekommt einen Zahlschein (zum Ausdrucken oder aufs Handy) und kann die Rechnung in einem stationären Geschäft mit physischen Zahlungsmitteln begleichen. Möglich ist das bei Real, in den SB-Warenhäusern, den Filialen von Mobilcom-Debitel und den Telekom-Shops. Die nächstgelegene Filiale findet man unter www.barzahlen.de/filialfinderJetzt hat Barzahlen einen weiteren gewichtigen Partner gewonnen: die Drogeriekette Budnikowsky mit rund 170 Filialen.

„Unsere Kunden kennen und vertrauen Budni. Mit Barzahlen möchten wir ihnen ein neues Serviceangebot machen, mit dem sie sicher und zuverlässig ihre Online-Einkäufe bezahlen können“, bekräftigt Budni-Geschäftsführer Cord Wöhlke. Möglich natürlich auch, dass das System der Kette neue Kunden in die Läden bringt. Mit Budni wächst das Netzwerk vor allem im Hamburger Raum und umfasst nun rund 3000 stationäre Anlaufpunkte. Im Netz sind rund 7500 Online-Shops angeschlossen, darunter die Elektronik-Händler Expert Technomarkt und Boomstore und die Traditionsmarken Schiesser und Reisenthel.

Hier das Erklärvideo zu Barzahlen: