"Klassisches Ursache-Wirkungs-Denken funktioniert in der unternehmerischen Nutzung von Social Commerce nur bedingt", mahnt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in seiner neuen Ausgabe des „Social Media Kompass“. Auf 170 Seiten liefern 46 Fachautoren Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele für Social Media und berichten über wichtige Trends. Social Commerce bildet dabei einen von vielen Schwerpunkten.

In dem Beitrag zum Social Commerce hebt Prof. Dr. Gerald Lembke, Studiengangsleiter Digitale Medien und Studiendekan Medien, Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, unter anderem hervor, dass sich im Social Commerce einige nützliche Tools inzwischen bewährt haben: "Darunter sind zuvorderst alle Instrumente des
Ratings, der Recommendations oder User Generated Content wie Tipplisten oder Gewinnspiele zu nennen."

Besonders interessant findet Lembke Social Graphs. "Hier werden andere Medien und Netzwerk-Freunde in den laufenden Kaufprozess eingebunden. Daneben werden Ansätze des Co-Shoppings oder Crowd Shoppings beobachtet. Merkmal derer ist die Aggregierung der Masse von Internetnutzern in Social Media und die Bündelung und Intensivierung ihrer Kaufabsichten durch gemeinsame Kauferlebnisse."

Ein vielversprechendes Beispiel liefert unter anderem der Modeanbieter Lodenfrey. Im Webshop können Kunden über ein interaktives Tool ihre Freunde bei Facebook während des Kaufprozesses um Hilfe bei der Auswahl bitten.

Weitere Kapitel der BVDW-Fachpublikation thematisieren die Entwicklung in den Bereichen B2B Social Media, Social Games und Social SEO, Branding, Marketing und Werbung sowie Trend- und Innovationsmanagement. Ausgewählte Fachartikel zu Recht und Datenschutz in Social Media runden das Standardwerk der digitalen Wirtschaft ab.

Der „Social Media Kompass 2012/2013“ des BVDW erscheint am 12. September 2012 und kann ab sofort für 49,90 Euro im BVDW-Online-Shop unter www.bvdw-shop.org vorbestellt werden. Weitere Informationen stehen auf der BVDW-Website.