Klappt es mit der Conversion im Webshop nicht so recht? Bleiben die Klicks auf der Landingpage aus? Ein Anbieter von A/B-Tests lässt raten, welches Webdesign in Webshops am besten funktioniert. Rätseln Sie doch mal mit.

Der Test zeigt, das Bauchgefühl kann schwer daneben liegen. Conversion ist eben keine GeschmacksfrageNatürlich will er für die eigene Case Study und die eigenen Dienst werben. Seis drum. Mir selbst (3 von 4 Fragen korrekt beantwortet) zeigt der Test, wie sehr man mit der eigenen Einstellung falsch liegen kann. So denn die Angaben korrekt sind.

Es ist ja klar: Natürlich hat Conversion nicht nur etwas mit der Seitengestaltung der Landingpage zu tun, sondern auch damit auf welchem Weg und mit welchem Ziel Nutzer zum Webshop finden. Diese Erwartung gilt es zu erfüllen. Schönes Design ist eben nicht alles. Eigenartigerweise sehen aber beispielsweise Modeshops in gleicher Weise gleich langweilig und austauschbar hübsch aus.

Allein schon die Position des Call to Action Buttons kann je nach Nutzungssituation varieren. Das muss nicht immer oben sein, bemerkt bespielsweise Kissmetrics. Je komplexer das Produkt, desto weiter unten zahlt sich der Button aus.

Auch Feinheiten im Wording können im Rahmen der Buttonlösung völlig unterschiedliche Ergebnisse bringen.

Und: Wir leben in einer Welt, in der die Macht der Bilder zunimmt. Willkommen in der Generation der Pinterest-Kunden. Viel Text schreckt zunächst eher ab. Weniger Text und bessere Bilder sind in einer Zeit, in der Kunden immer weniger Zeit zum Lesen haben und Texte nur noch überfliegen, zumindest zu Beginn des Kaufprozesses sinnvoller. Der Kunde darf, soll mit Bauchgefühl einkaufen. Text kann dann später eingesetzt werden, um kognitive Dissonanzen aufzulösen.

Und manchmal muss man sich mit einer niedrigen Conversion auch abfinden. Wenn Ihr Webshop bis ins Letzte SEO-optimiert ist, Sie auf jedem Restplatz Banner schalten und plötzlich Berichte über Sie in Medien erscheinen, die so gar nicht zur Zielgruppe passen, bekommen Sie eben Besucher, die sie gar nicht haben wollen. Ja, das ist bewusst doppeldeutig gemeint.

Dann aber müssen Sie nicht an der Landingpage schrauben, sondern an der Werbestrategie.