Ein hübsches, sympathisches Video macht gerade die Runde. Es wirbt für reale Bücher. Zum Anfassen eben.

Der Spot zeigt zugleich das falsche Denken der Branche, das auch schon der Musikindustrie den Weg in die Zukunft erschwerte und auch bei den Zeitungsverlagen immer noch kursiert: Die Romantisierung des Haptischen.

Es geht eben nicht um "reale Bücher", was zählt sind gute Storys. Buchverlage sind ja nicht dazu da, Papier zu vertreiben. Die Menschen wollen bei ihnen Geschichten kaufen.

Verlage und der Handel müssen sich also nicht fragen: "Warum sollten wir eBooks machen?", sondern "Warum machen wir nicht eBooks?".

Angesichts des Innovationstempos kann man sich das Abwarten wie noch zu Zeiten der Dotcom-Ära nicht mehr erlauben, die Welle kommt schneller als man denkt und dann machen es die Leute eben selbst.

Und manch einer denkt vielleicht am Ende des Spots: Genau - passt alles auf ein Kindle.