Mehr Fläche, mehr Umsatz: dm wächst und wächst. Beim Verkauf von Drogeriewaren hat das Unternehmen die Discounter überflügelt.

Die Drogeriemarktkette dm hat im Geschäftsjahr 2007/08 (30. September) erneut national und international zweistellig zugelegt. Sie ist damit nach Firmen-Angaben erstmals größter Händler von Drogeriewaren in Deutschland - vor den Konkurrenten Aldi und Schlecker.

„Unsere Flächenproduktivität ist auf gleichbleibend hohem Niveau”, sagt Markus Trojansky, Geschäftsführer Expansion. „Die Märkte sind in den vergangenen fünf Jahren von durchschnittlich 451 auf heute 524 Quadratmeter gewachsen.” Das bedeutet, dass dm in Deutschland 3,32 Millionen Euro pro Filiale im Jahr umsetzt, was einem Umsatz von 6.338 Euro je Quadratmeter Verkaufsfläche entspricht.

Auch Bulgarien wird erschlossen

Zum Geschäftsjahresende waren gab es 2.024 dm-Filialen. Neue Märkte erschließt der Händler vor allem in Südosteuropa. Im Dezember 2007 erfolgte der Markteintritt in Rumänien, wo der Drogeriemarktfilialist nun mit sieben Märkten vertreten ist. Im laufenden Geschäftsjahr 2008/2009 folgt der Markteintritt in Bulgarien.

In den deutschen Filialen setzte das Karlsruher Unternehmen demnach 3,36 Milliarden Euro um, das entspricht einer Steigerung von 11,4 Prozent. International lag der Umsatz bei 4,71 Milliarden Euro (plus 13,4 Prozent). Seit dem vorigen Jahr ist dm auch im lukraktiven Apothekengeschäft aktiv.

Angaben zum Gewinn macht der Konzern traditionell nicht. Allein in Deutschland beschäftigt dm 19.398 Menschen.