Dieser Tage wollte ich in einem Webshop einkaufen. Mobil mit dem iPad. Auf der Couch. Die Kredikarte war nicht zur Hand, doch die Kontonummer bei meiner Bank hatte ich im Kopf. Doch bezahlen konnte ich so nicht. Das Ergebnis: Kaufabbruch. Keine Lust, extra für die Kreditkate aufzustehen. Gekauft habe ich in dem Shop bis heute nicht.  Die Lücke bei den Zahlungsarten ist unverständlich. Sie bestimmen die Konversionsraten erheblich mit. Doch der deutsche Online-Handel erlaubt sich weiter gewaltige Lücken. Das zeigt die EHI-Studie über den E-Commmerce-Markt in Deutschland.

77,4 Prozent bieten eine Kreditkartenzahlung an, knapp gefolgt von den eWallets wie Paypal, ClickandBuy mit 73,5 Prozent.

Bei Kreditkarten liegt Visa mit 77,4 Prozent Anteil knapp  vor Mastercard mit 77,2 Prozent.  Die Zahlungsart „Überweisung/Vorauskasse“ ist bei 67,9 Prozent der Onlineshops sichtbar, Sofortüberweisung erlauben 42,1 Prozent. EC-Karte, Lastschrift,sowie Bankeinzug White Label nutzen 38, 1 Prozent der Händler.


Verteilung der Onlineshops nach Zahlungsverfahren (Quelle: EHI)

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