Die Verbundgruppe idee + spiel hat seinen Umsatz in 2008 enorm gesteigert - und rechnet für 2009 mit erhöhten Spielzeugpreisen.

Laut Geschäftsführer Otto Humbach war das vergangene Jahr „ein gutes Jahr" für den Einkaufsverbund, wie er am Mittwoch verlauten ließ. Die Erlöse der rund 1.000 angeschlossenen Häuser stiegen 2008 um 3,3 Prozent auf 480 Millionen Euro. Dies entspreche einem Anteil von etwa 38 Prozent am deutschen Spielwaren- Fachhandel und 19 Prozent des Gesamtmarktes.

Elektronik auf dem Vormarsch

Besonders gefragt waren laut Umbach Video- und Computerspiele, gefolgt von Modelleisenbahnen und Modellautos.

idee+spiel sieht sich aufgrund des Zuwachses als größter europäischer Spielwaren-Einkaufsverbund.

Für eine Prognose ist es zu früh

Wie sich das Geschäftsjahr 2009 entwickeln wird, wollte Umbach nicht prognostizieren. "Es ist wahnsinnig schwer zu sagen, wohin die Reise geht", betonte er eine Woche vor Eröffnung der Nürnberger Spielwarenmesse (5.-10. Februar).

Die Bestellungen für das Frühjahr deuteten einen positiven Trend an. Eines sei sicher: Wegen erhöhter Sicherheitsanforderungen müsse der Konsument sich auf steigende Preise für Spielwaren aus Asien einstellen. "Die Importe aus China werden um einiges teurer werden, da führt kein Weg dran vorbei", so Umbach.

Nina Ossenfort mit dpa