Es hat etwas Gebetsmühlenartiges, immer wieder auf die Erfolge von Amazon hinzuweisen - deshalb ganz kurz: Auch im "ECC-Shopmonitor 2012", dem Imageranking der umsatzstärksten Online-Shops, liegt der Allround-Primus vorn, mit 4,48 von 5 möglichen Punkten. Interessanter ist, was sich auf den folgenden Plätzen getan hat: Neu in den Top 5 sind in diesem Jahr Tchibo.de als Zweiter (3,89) und - hinter Esprit und H&M als Fünftplatzierter - Zalando.Insgesamt haben die Onlineshops ihr Image mittlerweile deutlich verbessert - von im Schnitt 3,49 vor zwei Jahren auf nun 3,63 Punkte. Das Feld rückt näher zusammen, es wird immer schwerer, sich vom Wettbewerb abzusetzen.

Die Werte werden ermittelt, indem 1000 für die deutschen Internetnutzer repräsentative Personen nach ihrem Gesamteindruck zu den 20 umsatzstärksten Shops gefragt werden. Ihre Bewertung geben sie auf einer Skala von 1 ("sehr schlecht") bis 5 ("sehr gut") ab. Ausgewiesen werden in diesem Jahr lediglich 19 Shops, da sich Neckermann.de bekanntlich in der Zwischenzeit verabschieden musste.

Die Aufsteiger des Jahres sind das Musikhaus Thomann und Baur. Sie verzeichnen beide eine Imagewertsteigerung von jeweils 0,14 Skalenpunkten und landen auf den Plätzen 12 und 17. Das Musikhaus Thomann hat nach Angaben vom Frühjahr europaweit knapp 4 Millionen Kunden. Das Unternehmen punktet laut Studie schwerpunktmäßig bei Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 5000 Euro. Der Modeversender Baur, eine Otto-Tochter, kommt vor allem in der Altersgruppe 60plus gut an.

Die Imageanalyse ist eine Vorauswertung der Studie Kundenzufriedenheitsstudie "Erfolgsfaktoren im E-Commerce". Detaillierte Daten dazu wollen ECC und IFH Köln im Januar 2013 vorlegen. 

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