Im Transport bilden Green Logistics ein Spannungsfeld: Den ökologischen Anforderungen stehen zusätzliche Kosten und die Gewährleistung der Servicetreue gegenüber. Um hierbei nicht einfach nur “CO2-Augenwischerei” im Güterkraftverkehr zu betreiben, sondern für ökologische Nachhaltigkeit innerhalb multimodaler Transport-Konzepte zu sorgen, bedarf es echter Anstrengungen. Nachhaltigkeit? Ist für die meisten Kunden dabei noch nicht einmal ein Thema. Es zählt der Preis. Im Zweifelsfall profitieren Transport-Dienstleister also nicht von einer “grünen Welle”, sondern bleiben vorerst auf den Kosten sitzen.

Für das Warehousing allein gestaltet sich die Situation jedoch anders: Hier lassen sich grüne Investitionen deutlich einfacher planen und umsetzen. Die Maßnahmen sind zudem teilweise trivial, nicht zwangsläufig ein Kostentreiber und überzeugen durch einen hohen Wirkungsgrad. Eine Infografik fasst die wichtigsten Stellschrauben “auf der Halle” zusammen.

Richtig getimte Zeitschaltuhren, Fine Tuning der Klimaanlagen, passender Windschutz an den Verladerampen, Nutzung des günstigen Nachtstroms für die Ladezyklen von Flurförderzeugen?

Simple Handgriffe. “Offiziell” überall angewandt, finden sie aber vielfach dann doch nur in Betriebshandbüchern statt. Die Praxis sieht eben oftmals anders aus: Was nicht ad hoc messbar ist, gerät in der Hektik des Lageralltags gern mal in Vergessenheit. Die Infografik “The Greenwarehouse Effect” sensibilisiert dahingehend und fasst wesentliche Punkte für das Ökomanagement im Versand kompakt zusammen.

The Green Warehouse Effect
The Green Warehouse Effect