Kaufwege nannte man es früher. Customer Journey heißt es heute. Das muss wohl so sein. Es heißt ja auch nicht Telefon, sondern Smartphone und das steckt immer mehr inmitten des Kaufprozesses - pardon - der Customer Journey.

Das bestätigt einmal mehr eine Studie von Tradedoubler: 71 Prozent aller Smartphone-Nutzer recherchieren Produkte mobil. Ein Viertel der Suchen führen zum direkten Kauf im selben Kanal. Die Recherchen beeinflussen jedoch auch andere Kanäle.

Das Whitepaper „Mobile Consumers & You“ identifiziert „Mobile“ deshalb als zentrales Element der - genau - Customer Journey.

Die mobilen Recherchen und die daraus resultierenden Käufe entstehen dann zu 47 Prozent am PC - vielleicht, weil man der mobilen Website nicht traut, der Checkout zu umständlich ist oder die mobile Website nicht Wurstfinger-optimiert ist. 38 Prozent - womöglich Haptik-Romantiker oder ohnehin vor Ort - kaufen dann doch lieber im stationären Handel und sieben Prozent greifen dann doch noch zum Tablet.

Die Hälfte der Smartphone-Besitzer nutzt ihr Geräte von unterwegs zur mobilen Recherche, ein Viertel sogar direkt im stationären Handel. Mobile Kunden haben dabei immer auch ein Schäppchen-Gen: 19 Prozent der Nutzer suchen im Geschäft mobil nach Rabatt-Gutscheinen. Dieser Anteil steigt auf über 50 Prozent bei Nutzern mit installierten Cashback- oder Treuepunkt-Apps sowie 41 Prozent der Nutzer mit Daily-Deals Apps.

Sowohl der Online-Handel aber auch die stationären Geschäfte lassen dabei Potenzial brach liegen:

- 62% Prozent der Konsumenten würden öfter mobil kaufen, wenn die Webseiten mobiloptimiert wäre.

- 40 Prozent der Befragten würden gerne mehr QR- und Barcodes für weitere Informationen scannen.

- 35 Prozent würden gerne Rabatt-Gutscheine finden und jeder Fünfte mit dem Mobilgerät bezahlen können.

- 56 Prozent Prozent der Nutzer, die mobil recherchieren, wünschen es sich standortbasierte Angebote.

Das Whitepaper „Mobile Consumers & You“ steht unter www.tradedoubler.com/mobile-shopping in deutscher Sprache zum Download bereit. Für die Studie wurden über 2.000 Smartphone-Nutzer in Deutschland, Schweden, Frankreich und Großbritannien befragt.