Wenn Sie diesen Satz zuende gelesen haben, dann hat gerade wieder jemand per Smartphone oder Tablet mobil eingekauft. Genauer: Alle 15 Sekunden wird in Europa mobil geshoppt. Diese Zahl nennt Zanox, einem Performance Advertising Netzwerk, im Mobile Performance Barometer 2011

Auf der Basis von über 1.000 Advertiser Programmen wurden danach 2011 mehr als zwei Millionen Transaktionen über mobile Endgeräte über das Zanox Netzwerk getätigt, das entspricht einer mobilen Transaktion alle 15 Sekunden. Dabei wurde ein Sales-Volumen von 120 Millionen Euro im Jahr 2011 erzielt.

Aber Vorsicht: Nicht alles was mobil ist, ist "von unterwegs gekauft".

Laut Zanox ist das iPad im Dezember 2011 für 50 Prozent aller Umsätze über den mobilen Kanal verantwortlich. Der durchschnittliche Umsatz je Transaktion für das Performance Netzwerk zanox über das iPad ist um 63 Prozent höher als beim iPhone und doppelt so hoch wie bei Android-Geräten. Damit ist das iPad Umsatzbringer Nr. 1. Das aber wird, dies lassen andere Studien vermuten, eben vorwiegend beim Couch Commerce eingesetzt.  Und selbst Smartphones dienen der Bequemlichkeit wegen häufig in den eigenen vier Wänden für den mobilen Einkauf. 

Das ändert indes nichts daran, dass Unternehmen angesichts der Umsatzerwartungen ihre mobilen Webshops schleunigst den Gewohnheiten anpassen müssen. Die Frage ist ja zunächst einmal nicht "Wo" der Kunde einkauft, sondern "womit". Die Frage nach der Lokalität wird allerdings dann relevant, wenn es darum geht, die jeweiligen Angebote an das Nutzungsverhalten und die Nutzungssituation anzupassen.