Pinterest, die digitale Bilder-Pinnwand, kann ein Vehikel für mehr Umsatz sein. Es kann wegen der Copyright-Problematik der Bilder aber auch ein Vehikel für jede Menge juristischen Ärger sein. Theoretisch. Grauzone - Sie wissen schon.

Ärger will aber auch Pinterest nicht. Deshalb bietet Pinterest einen Code an, mit dem Websites vehindern können, dass Bilder auf der Seite repinnt werden können.

Ein paar dürre Zeilen HTML im Code der eigenen Website genügen dafür:  

Schon bleibt Pinterest "draußen", bzw der Nutzer sieht dann folgende Nachricht: "This site doesn't allow pinning to Pinterest. Please contact the owner with any questions. Thanks for visiting!" Kunden dürfte das dennoch verärgern. 

Warum die Sperre  sinnvoll sein kann, obwohl man ja eigentlich gerne in der bunten weiten digitalen Welt dabei sein will, erklärt Thomas Knüwer: " So beziehen Medien viele ihrer Bilder von Fotoagenturen und -datenbanken. Somit dürften sie die Bilder nicht für Pinterest verwenden. Bleiben die selbst produzierten Bilder – und Eigenproduktionen nehmen ja immer mehr ab. Selbst dort aber existieren häufig zeitlich begrenzte Model-Rechte."