Die ProSiebenSat.1-Tochter Seven Ventures beteiligt sich an den Fashion-Plattformen Stylight und Outstore.

Auf Stylight.de können Modefans so genannte Mood Boards erstellen. Dazu laden sie eigene Outfit-Fotos und Videos hoch und kennzeichnen Lieblings-Artikel mit einem Herzchen. Anschließend haben sie die Möglichkeit, ihre Boards mit anderen Community-Mitgliedern zu teilen und sich von anderen Usern Inspirationen zu holen.

Im vergangenen Jahr hat das München Unternehmen, das vier Jahre nach seinem Start bereits in acht europäischen Ländern aktiv ist, rund eine Million Online-Bestellungen im Wert von über 100 Mill. Euro vermittelt. Das Sortiment umfasst rund 400000 Modeartikel von über 100 Partner-Shops.

Seven Ventures investiert eine nicht näher genannte Summe in Stylight. Hinzu kommt ein so genannter Media-Share-Deal, bei dem die Beteiligung mit Werbeplätzen bezahlt wird. In Summe hält Seven Venture nun 22% der Stylight-Anteile.

Weitere Gesellschafter sind Holtzbrinck, Tengelmann, die Gründungsgeschäftsführer Anselm Bauer, Benjamin Günther, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon sowie die Münchner Beteiligungsgesellschaft b2abc new media, die auch Anteile am neuen Berliner Taschen-Shop Oona hält.

Bei Outstore erwirbt Seven Venture im Rahmen eines reinen Media-Share-Deals knapp 20% der Anteile.

Der Online-Shop wurde Anfang 2012 von den E-Commerce-Experten Michael Munz und Johannes Altmann in Maibach bei München gegründet. Über die Plattform Outstore.de können angeschlossene Händler ihre Sortimente verkaufen. Das Angebot umfasst mehr als 30000 Outdoor-Produkte.

Zum Gesellschafterkreis gehören unter anderem der Verleger Dirk Ippen und die Investmentfirma Raffay&Cie mit ihrer Beteiligungsgesellschaft RI Digital Ventures sowie die beiden Medienmanager Stephan Thurm aus Rosenheim und Friedrich Wehrle aus Stuttgart. Die drei Investoren haben zusammen eine sechsstelligen Summe in das Unternehmen gesteckt. „Wir sind sicher, dass wir die Business-Modelle mithilfe unserer Mediapower zu signifikanten Zuwachsraten verhelfen können“, sagt der Digitalvorstand der ProSiebenSat.1 Group Christian Wegner.