Der Report des BMWi liefert Daten zum Markt

Gutscheindebakel, Startup-Stories, SEO-Kniffe: Pannen, Neues und Nutzwertiges auf der Mikroebene wird gern gelesen. Zum Jahresende heißt es aber auch, sich mal wieder der Makroebene zu widmen und Bilanz zu ziehen: Welchen Stand nahm die Internetwirtschaft im Jahr 2011 in Deutschland ein, und welchen Anteil haben die Geschäftsfelder des E-Commerce an dieser Entwicklung?

Das BMWi  liefert darüber in seinem "Monitoring Report digitale Wirtschaft 2012" Auskunft, der jüngst veröffentlicht wurde. 2011? Etwas spät, oder? In der Tat. Teilweise ist das Datenmaterial, das in diesen Report eingeflossen ist, sogar noch älter und reicht zurück bis in das Jahr 2008. Dennoch stellt die Studie ein lesenswertes Round Up über die Entwicklung der Internetwirtschaft in den vergangenen Jahren dar.

Auszug aus der Studie: Die Grafik bildet den Anteil einzelner Sparten der Webwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2011 ab

  • Der Umsatz der einzelnen Sparten betrug zusammen circa 75 Milliarden Euro
  • Das entspricht einem Anteil von 2,91 % am gesamten BIP des Jahres 2011, wobei jeweils der B2B E-Commerce 0,60% und der B2C E-Commerce 0,07% zum Gesamt-Bruttoinlandsprodukt beisteuerten.
Welche Bruttowertschöpfung die deutsche Web-Wirtschaft in Relation zu der anderer Branchen erbrachte, wird in der Studie ab Seite 14 detailliert erläutert, weitere Details zur abgebildeten Grafik (und zur Bedeutung des E-Commerce) finden sich auf den Seiten 24 und 25.
Welchen Mehrwert das Internet für die deutsche Bevölkerung in 2011 darstellte, findet auf der Seite 26 Erläuterung  und von Seite 28 bis 62 wird darauf eingegangen, wie sich die deutsche Web Branche im internationalen Vergleich geschlagen hat. 
 
Grafik via Statista, Studie via BMWi

Anteil der Internetwirtschaft am BIP in Deutschland 2011