Es wird ein gutes Weihnachtsgeschäft im E-Commerce, davon gehen die meisten Händler aus. Gestützt wird die optimistische Stimmung auch von einer repräsentativen Online-Umfrage, die Creditreform Boniversum gemeinsam mit dem BVH durchgeführt hat. Danach dürfte der Umsatz im diesjährigen Weihnachtsgeschäft für den Versand- und Onlinehandel bei rund 13 Milliarden Euro liegen - satte 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine pessimistischere Variante - für den Fall, dass kurzfristig noch dunkle Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen - beläuft sich immerhin noch auf 11,9 Milliarden Euro. Das sieht doch prima aus.


Im Weihnachtsgeschäft werden vor allem Bekleidung, Textilien und Schuhe im Internet gekauft. 42 Prozent der Verbraucher, die Geschenke online besorgen wollen, nennen diese Kategorie. Ebenfalls beliebt sind Unterhaltungselektronik (39 Prozent) sowie Computer und Zubehör (24 Prozent).

Insgesamt werden rund 38 Millionen Deutsche (73 Prozent der potenziellen Online-Einkäufer) auf die Angebot im Netz zurückgreifen, das sind noch einmal 2,7 Millionen als im Vorjahr. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der sogenannten "low user", die im Schnitt zwischen 150 bis 209 Euro ausgeben (38 Prozent) abnimmt, während es immer mehr "hard user" (26 Prozent) gibt, die im Durchschnitt mit 640 bis 874 Euro dabei sind. Insgesamt liegt die Ausgabespanne im Schwerpunkt zwischen 300 und 471 Euro. 


In der soziodemographischen Betrachtung zeigen sich keine besonderen Überraschungen. Vor allem Männer, jüngere Altersgruppen, Personen mit Vollzeitarbeitsplätzen, Personen mit eher gehobenem Bildungsniveau und höherem Haushaltsnettoeinkommen (über 2500 Euro) sowie Personen mit Kindern im Haushalt melden eine überdurchschnittlich und gleichzeitig zunehmende Kaufbereitschaft an.

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