Zauberwort Sale: So eine Mail mach ich dann doch mal auf

Liebe PRler und liebe Marketer - Sie müssen jetzt ganz tapfer sein. Die meisten Mails, die mich als Journalist oder als Kunde erreichen, lese ich nicht einmal. Warum?

Weil mich schon die Betreffzeile ins Koma fallen lässt. An guten Tagen.

Bei Koffeinmangel schaffe  ich noch nicht mal mehr als zwei Worte davon ohne ein Gefühl der Lobotomie.

Die Betreffzeile ist aber nur ein Türöffner, um mit E-Mail-Kampagnen zu punkten. Experian, Dienstleister für Digitales Marketing, gibt weitere Tipps und nennt Anwendungsszenarien.

Begrüßungs-E-Mails: Neue Kunden oder Abonnenten weisen in der Regel eine höhere Bereitschaft zur Beschäftigung mit der Marke ihrer Wahl auf. Eine unmittelbar nach dem Erstkontakt versendete Begrüßungs-Mail ist umso wirkungsvoller, wenn sie mit besonderen Angeboten versehen und natürlich ansprechend im HTML-Format gestaltet ist. Empfehlenswert ist zudem eine freundlich formulierte und möglichst weit vorne in der Mail platzierte Aufforderung an den Empfänger zu einem entsprechenden Eintrag in dessen Whitelist. Auch sollten seine Vorlieben erfragt werden, z.B. durch individuelle Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der gewünschten Inhalte oder auch der Versandfrequenz.

Betreffzeile: Als „Türöffner“ hat die Betreffzeile naturgemäß eine immens wichtige Funktion. Sie sollte beispielsweise mithilfe von Personalisierung und Segmentierung möglichst individuell gehalten werden und selbstverständlich einen hohen Informationswert besitzen.

Mobile E-Mail: E-Mails, die auf mobilen Endgeräten empfangen werden, müssen in vielerlei Hinsicht auf die Besonderheiten dieser Medien abgestimmt werden. Das Spektrum reicht dabei von nutzerfreundlicher Schrift- und Buttongröße über eine sinnvolle Reduktion dargestellter Inhalte bis hin zur Re-Strukturierung der Inhalte.

Bewegte Bilder: Sollen bewegte Bilder zum Einsatz kommen, dann als Kernelement und nicht als „Beiwerk“. Die zentrale Aussage sollte dabei möglichst früh vermittelt und das Video oder die Animation selbst so auf dem Bildschirm platziert werden, dass möglichst kein Scrollen nötig ist. Zudem gilt für animierte GIFs, Videos & Co. generell: je kürzer, desto besser.

Remarketing: Entscheidend bei Remarketing-Maßnahmen ist das Timing – sie sollten spätestens drei Tage nach Kaufabbruch erfolgen. Integrierte Angebote wie etwa Rabatte sowie Abbildungen des fraglichen Produkts können die Remarketing E-Mail deutlich erfolgreicher machen.

Zustellbarkeit: Die Optimierung der Zustellbarkeit hat einen signifikanten Einfluss auf die Performance. Hierbei ist unter anderem die Reputation entscheidend, bewertet wird sowohl nach technischen Kriterien wie auch nach Empfängerverhalten. Reputationsrelevante Faktoren sind Empfänger-Reaktionen bzw. Beschwerden, Inhalte, Fehlermeldungen, Spam-Fallen, die Authentifizierung sowie Positivlisten.

Mehr Informationen zu den einzelnen Bereichen finden Sie im aktuellen White Paper „E-Mail Marketing Trends: Mehr Möglichkeiten. Mehr erreichen“ von Experian.