Konversionsraten im Mobile Commerce
Konversionsraten im Mobile Commerce

Das Smartphone wird zum Knotenpunkt im Mobile Commerce, über den sich Konsumenten zu Produkten informieren und Bestellungen direkt ausführen. Dass hierbei auch mit hohen Abbruchquoten zu rechnen ist, verwundert wenig: Auf dem heimischen Rechner oder dem größeren Tablet-PC lassen sich Orders dann doch einfach leichter platzieren, so dass Kunden sich über das Smartphone zwar informieren und oftmals bereits Kaufvorgänge starten, diese letztlich jedoch auf später vertagen...

Erstaunlich dabei aber ist, dass die Nutzer von Android-Geräten im Umgang mit ihren Taschencomputern offensichtlich deutlich mehr Ausdauer an den Tag legen. Kauprozesse unter Android werden häufiger zu Ende geführt als dies unter iOS der Fall ist. Wer hätte das gedacht?

Wo ist sie hin, die vielgerühmte Benutzerfreundlichkeit der iOS-Geräte? 

Im Mobile Commerce scheint sie im direkten Vergleich bisher wenig Wirkung zu zeigen: Nicht nur Smartphone- sondern sogar auch Tablet-Nutzer aus dem Android-Lager (Kindle Fire ausgenommen, da das Android-OS stark modifiziert wurde und sich als ein eigenständiges System präsentiert) zeigen sich hartnäckiger, wenn es darum geht, sich über native Apps und mobile Browser bis zum Kaufen-Button durchzukämpfen.

Dass Tablets im Allgemeinen die erste Wahl beim Couch-Shopping darstellen und gegenüber Smartphones bevorzugt werden, ist trivial. Dass im direkten Vergleich der Systeme jedoch Android-Nutzer per se die Nase vor den Apple-Jüngern haben, ist es nicht. 

Woran liegt es, dass Android-Kunden über ihre mobilen Geräte -relativ- mehr Käufe zum Abschluss bringen? Sind die nativen Apps besser? Ergibt sich der Effekt aus der größeren Vielfalt an Browsern und der Möglichkeit seinen jeweiligen Favoriten auch per default zu nutzen? Diese Option verweigert Apple schließlich seinen Kunden nach wie vor, so dass externe Links auf iPhone und iPad automatisch immer über den behäbigen Safari-Browser geöffnet werden? Oder könnte es sein, dass Androiden-Fans per se eine höhere technische Affinität -und auch Leidensfähigkeit- mitbringen, entsprechend experimentierfreudiger sind und sich gegenüber dem mobilen Shopping deshalb einfach aufgeschlossener zeigen?

Konversionsraten im Mobile Commerce
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Quelle: Statista