Etsy betreibt ja E-Commerce zumindest gefühlt so etwa seit der Zeit der Akustikkoppler und ist nun auch in Sachen Facebook einmal mehr wieder ganz vorne mit dabei. Wie auch schon Fab vertraut es es auf den  Open Graph von Facebook und folgt damit dem einzigen Dreiklang, der in Sachen Facebook-Commerce Erfolg verspricht: Teile-Verbinde-Verkaufe. Funktioniert ganz einfach. Kunden können auf simple Art Lieblingsprodukte mit ihren Freunden teilen. Im Englischen klingt das natürlich viel schöner: "Sharing Favorites With Friends".
Wenn ein Nutzer ein spannnendes Produkt bei Etsy findet und als Favorit markiert, erscheint dies auch in der Timeline und im News-Feed der Freunde. Der Kunde wird zum Botschafter. Er muss lediglich in das Feature einwilligen.
Was Etsy allerdings nicht tut: Lieblingsshops und Kategorien erscheinen nicht auf der Facebook-Chronik. Dabei könnte das gerade zusätzliche Anreize schaffen und dürfte auch die Anbieter freuen.

Im Vergleich zu etlichen deutschen Webshops, die es gerade einmal schaffen, das Facebook-Logo zur Fanpage auf der Website zu verstecken, ist das ein echter Fortschritt. Es ist auch eine qualitative Verbesserung gegenüber einem platten Like-Button.

Gleichwohl finde ich Lösungen wie die bei Lodenfrey oder Liebeskind, wo der Freundeskreis in die Produktauswahl mit eingebunden wird, beinahe noch vielverprechender. In jedem Fall aber zeigen Lösungen mit dem Open Graph eines: Wenn der F-Commerce auf Facebook selbst nicht funktioniert, dann kann man ihn so sehr sozial auf die eigene Website holen.