Von den Kollegen bei "Der Handel" erdacht,  gibt es eine wunderbare Lernsoftware namens "Virtueller Supermarkt", in der Auszubildende Second-Life-mäßig an Supermarkt-Regalen vorbeischlendern und Aufgaben erledigen.  

Jetzt stellen Sie sich einmal vor, man packe solchevirtuellen Regale in einen echten Supermarkt. Statt echter Ware gibt es also nur noch Produktbilder im Regal. Der Kunde muss dann nur noch die Ware (35.000 Produkte) antippen beziehungsweise per QR-Code einscannen und bekommt sie dann nach Hause geliefert.

Einen entsprechenden Laborversuch macht Tesco mit der Kette Homeplus an der auch Samsung beteiligt ist in Korea. Dort hat das Duo schon mit den QR-Bestellwänden in der U-Bahn für Furore gesorgt (Video).  Eine faszinierende Idee, dieser virtuelle Supermarkt inmitten der Kohlenstoffwelt. Einen ähnlichen Versuch macht Woolworths in Australien

Eine Frage stellt sich da allerdings: Wenn die Ware ohnehin im Store nicht mehr haptisch erlebbar ist, warum soll der Kunde sie dann nicht gleich online ordern?  Erst recht wenn man - auch wieder Tesco - dem Kunden das Produkt via Augmented Reality in 3D auf die Hand geben kann.