Kurz vor 9: Adidas beendet Marktplatz-Boykott, Hessnatur, Petobel, GartenXXL, Amazon, Bitcoin, Silver Surfer, Mobile Payment, Möbelhandel

ebay und adidas

Adidas: Kehrtwende und Abschied von der Boykottstrategie gegenüber Marktplätzen bei Adidas. Der Sportartikelhersteller erlaubt seinen Händler künftig den Verkauf bei Amazon, eBay und Co. Adidas gönnt sich aber ein Feigenblatt für den Rückzieher, will auf die qualitativen Kriterien der Markenpräsentation achten. Die sieht man aber insbesondere bei Amazon und eBay als okay an. Adidas wolle vor allem darauf drängen, dass die Marke in einem entsprechenden Umfeld präsentiert werde, Originalbilder verwendet würden und es einen Kundenservice gebe. Anfang 2013 hatte Adidas Händlern den Verkauf auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay untersagt und war damit Vorbild für weitere Marken. Dann aber hatte das Kartellamt den Marktplatz-Boykott des Hersteller Asics  wegen einer Reihe schwerwiegender Wettbewerbsbeschränkungen gebrandmarkt und eine Aufhebung des Vertriebsverbots gefordert.

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Warum sich Markenartikler mit einem Marktplatz-Boykott selbst schaden

Von Klaus Janke | 18. Juni 2014 |

Asics

Nach wie vor beschäftigt sich das Bundeskartellamt in Bonn mit den Sportartikelherstellern Asics und Adidas. Beide versuchen, Händlern den Vertrieb ihrer Artikel auf Online-Marktplätzen wie Ebay und Amazon Marketplace zu untersagen, was die Kartellwächter kritisch sehen. Nach einer ersten Bewertung, die die Behörde im April veröffentlicht hat, wurde Asics aufgefordert, bis zum 10. Juni dazu Stellung zu nehmen. Ob dies tatsächlich geschehen ist, will das Bundeskartellamt auf Anfrage von etailment nicht explizit bestätigen. Man kann aber davon ausgehen, dass die wettbewerbsrechtliche Prüfung nun voranschreitet. Die endgültige Entscheidung, wann auch immer sie kommen wird, dürfte große Bedeutung für den Onlinehandel haben. Fest steht jedoch schon jetzt: Die Markenartikler können mit ihrer Boykotthaltung - auch unabhängig von der Rechtslage - ein Eigentor schießen.
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Kurz vor 9: Millionen für Zalando-Manager, Adidas, Amazon, Reno, Görtz, Youtailor, DHL, Starbucks, Candy Crush

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. März 2014 |

Was verdienen die Zalando-Bosse? Willkommen in der Liga der Millionäre

Zalando: Die Führungsriege um die Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz und David Schneider könnte zum Jahresende Kasse machen, ihre Optionsrechte in Anteile umwandeln und gegebenenfalls verkaufen. Ende 2011 wurden dem Management Optionsrechte zum damaligen Wert von 6,94 Millionen Euro gewährt. Laut Zalando hat sich der Wert inzwischen um etwa ein Drittel erhöht. etailment

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Kurz vor 9: Boykott-Strategie von Adidas findet Nachahmer, Amazon, eBay, Yelp, Notebooksbilliger, 5Cups

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juli 2013 |

ebay und adidas

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Adidas: Sportartikelhersteller Adidas machte es vor. Die Herzogenauracher sagten Nein zu offenen Handelsplattformen wie Amazon und Ebay und verbaten sich, dass Händler ihre Produkte über die Plattformen anbieten. Das Kartellamt ermittelt. Davon unbeeindruckt findet das Vorbild mit seiner Boykott-Strategie wie erwartet Nachahmer. Laut einem Bericht des Focus ziehen die Outdoor-Marken Mammut, Deuter und Lowa nach und untersagen den Verkauf über Plattformen, die in Sachen Service und Beratung nicht an die Läden heranreichen.  

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Apple, Adidas, Yelp

Kurz vor 9: Amazon muss aufrüsten, Glossybox macht sich hübsch, G+J, eBay, GetGoods, Adidas

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 5. Juli 2013 |

Grazia und Glossybox

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Glossybox: 4 Millionen Boxen hat Glossybox in den vergangenen zweieinhalb Jahren verkauft und beglückt inzwischen Kunden in Deutschland, sowie unter anderem  USA, UK, Schweden, Brasilien, Spanien, Frankreich, Italien, Japan, Süd Korea, Holland, Polen, Norwegen, China und Österreich mit Abo-Pröbchen aus dem Kosmetik-Bereich. Zuletzt bot der Birchbox-Klon gemeinsam mit dem Lifestyle-Magazin Grazia eine Sonderedition der Kosmetik-im-Abo-Box auf. Der Ärger mit manchen Kunden unter den 200.000 Abonnenten über die Qualität der Inhalte und eine Abo-Preis-Erhöhung ist wohl vergessen. Dennoch scheint beim Rocket Internet-Ableger (Investoren:  Holtzbrinck Ventures und Investment AB Kinnevik) immer noch nicht alles so golden mit Lidschatten, Rouge, und Lippenstifte zu laufen. Kinnevik hatte die Bewertung zuletzt gesenkt und nicht alle Boxen enzhielten die erhofften fünf Proben von Beauty-Marken wie L’Oréal oder, Yves Saint Laurent. Auf die aber ist man nicht nur mit Blick auf die Kunden, sondern auch für das mehrdimensionale Werbekostenzuschuss-Modell angewiesen. "Knackpunkt beim Glossybox-Geschäftsmodell ist nicht zuletzt das Sourcing der ausgelieferten Kosmetik-Proben. Sollte dieses nicht so kostengünstig zu realisieren sein, wie ursprünglich erhofft, bleibt von den ohnehin knappen Margen nichts übrig. Genau hier scheint es aber zu haken", murrt Gründerszene und setzt ein Fragezeichen hinter Nachhaltigkeit und Exit. Marketing könnte die Sorgen zum Teil richten. Zum Trommeln hat die Mutter Beauty Trend Holding gerade die PR-Agentur MSL Germany verpflichtet. Aufhübschen der Marke nur mit Blick auf den Kunden? Womöglich nicht. Zu gerne würden die Investoren wohl einen potenten Käufer finden, mit dem sich das 55-Milllionen-Investment vergolden lässt. Ein möglicher Kandidat: Douglas. Die Kette hat aber längst eine eigene Box of Beauty - wertiger und preisgünstiger.

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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Adidas, Verlag, Glossybox, DHL

Kurz vor 9: Butlers greift an, Adidas und das Kartellamt, Foodpanda, Vitra, Selfridges, 14oz, eDarling

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 8. Mai 2013 |

josten

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Butlers: Butlers hat große Pläne. Nachdem die Kette gerade Kunden mit dem Verkauf von Genussrechten zu Finanziers macht, sagte Gründer Wilhelm Josten jetzt auf dem Mittelstandsgipfel Peak, dass er in Kürze mit Click & Collect starten werde.  Josten will zudem Verkaufsberatung per Video-Chat im Onlineshop einführen und eröffnet in Kürze in Berlin (Nähe Stilwerk) das erste Möbelgeschäft. Bis Ende 2015 will die Kette die Hälfte des Umsatzes  im Web machen. 2013 sollen bereits 20 Prozent des Umsatzes online erwirtschaftet werden. 2011 lag der Umsatzanteil noch bei 6 Prozent.

Jetzt lesen: Das Kartellamt nimmt Adidas und seinen Boykott von eBay und Co genauer unter die Lupe und Foodpanda sammelt Millionen ein.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Adidas, Foodpanda, Kartellamt, Butlers

Virtuelle Anprobe: Adidas nimmt im Webshop Maß

adidas fitsme
"Virtuelle Anprobe: Noch kneift es in der Realität". So titelte etailment vor rund einem Jahr. Inzwischen klappt die Anprobe mittels virtueller Umkleidekabine immer besser. Fits.me, ein System, das Otto bereits Ende 2011 testete, greift nun nach dem deutschen Markt und eröffnet ein Verkaufsbüro in München. Namhafte Kunden gibt es auch schon.
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Thema: Tools

Schlagworte: Adidas, Mode, Virtuelle Anprobe, fashion

Kurz vor 9: Butlers, Karstadt, Adidas, Amazon, Ludwig Beck, MeinPaket, Netzoptiker, Payback, Tesco

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. März 2013 |

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Butlers: Investition leicht gemacht. Die Wohndeko- und Möbel-Kette Butlers will mit Online-Genussscheinen zehn Millionen Euro einsammeln und macht Kunden zu Investoren, meldet die Wirtschaftswoche. Investitionen sind in 100-Euro-Schritten direkt via Homepage möglich. Butlers verspricht 4 Prozent Zinsen. Das ist clever - aber auch ein Husarenritt fürs Image, wenn man sich bei Kunden Geld pumpt.    Karstadt: Digitale Rettung für Karstadt mit Yahoo-Power? Terry von Bibra, langjähriger Deutschland-Chef bei Yahoo, steht jetzt als Leiter E-Commerce beim kriselnden Warenhaus in Amt und Würden. Wie sehr Marke und Kommunikation von der Rolle sind, zeigt sich daran, dass Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz die Top-Personalie fast verschämt mal eher so nebenbei fallen ließ. Aufbruch verkündet man anders. Jetzt lesen: Adidas greift online nach einer halben Milliarde und MeinPaket schafft die Million.
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Kurz vor 9: Otto, Google, Amazon-Fake, Electronic Partner, Zalando Car, Adidas, Sheego, Tesco, DHL, Same Day Delivery

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Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9  Otto: Mit einem Umsatz von über 2,1 Milliarden Euro und einem Plus von rund zwei Prozent für die Einzelgesellschaft Otto stellte sich Otto-Boss Alexancder Birken gestern vor die Presse. Man muss schon ein wenig von einer Analysten-Seuche befallen sein, um so etwas Stagnation zu nennen. Zumal Otto mit einer Rendite aufwarten kann, die laut Birken zwischen 3 und 5 Prozent liegen soll. Das muss man erst einmal nachmachen. Die Neckermann-Pleite soll zudem keine spürbaren Effekte ausgelöst haben. Jetzt soll eine frische und mutige Kampagne zeigen, dass hinter der alten Tante Otto noch eine selbstbewusste Mode-Jägerin steckt, die, schaut man sich die Kampagne an, die die Agentur Heimat und Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Marke, Service und E-Commerce auf die Welt loslassen, gerne auf dem Sofa shoppt, wenn sie "Lost" guckt. Zu den weiteren Plänen von Otto, was das Projekt Fokus macht und die ehrgeizigen Ziele in der IT mehr in Kürze. Google: Mit einem eigenen Same-Day-Delivery-Konzept, dem "Google Shopping Express", will Google offenbar an Amazon und eBay vorbeiziehen. Mit 69 US-Dollar im Jahr unterbietet Google schon mal den Express-Service von Amazon, meldet Techchrunch. Auch das Paketstationen-Konzept Bufferbox könnte integriert werden. Jetzt lesen: Electronic Partner will sich nicht verzetteln, eine gefakte Business-Idee für Amazon und das Hindernis des Tages.
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Kurz vor 9: Amazon, Puma, Euronics, Adidas, Tengelmann, Butlers, Douglas, Mobile Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Januar 2013 |

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Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9  Amazon: Sergio Bucher, bislang Europachef von Puma, heuert bei Amazon an. Wie die TextilWirtschaft aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll der 49-Jährige als Europachef das Textilgeschäft des US-Konzerns aufbauen und damit die Modeoffensive weiter vorantragen. Das Amazon im Modemarkt trotz Zappos, Shopbop und Javari noch Boden gut machen will, ist ja bekannt. Euronics: Bei der Verbundgruppe Euronics ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 49 Millionen Euro auf 1,67 Milliarden Euro zurück, meldet CRN. Verantwortlich für das Minus von drei Prozent sei auch das schlechte TV-Geschäft, so Vorstandsmitglied und Unternehmenssprecher Benedict Kober, laut CRN. TV war auch schon im Vorjahr für den Umsatzeinbruch verantwortlich. In Sachen online bleibt Multichannel im Fokus, dabei geht es vor allen darum, über das Web Kunden in den lokalen Fachhandel zu lotsen. Was Buttlers Weihnachten verdient hat und wie mobil deutsche Kunden sind. Dies und mehr nach dem Klick.
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