Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner für den neuen Aufbruch, Adidas, Hermes, Kiveda, Home24, eBay, Metro, Groupon, Studien

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner

Media Saturn - Mehr Strom für Pure-Play-Strategie:

Media-Saturn bündelt alle Pure Play-Aktivitäten im Web unter dem Namen "Electronics Online Group". Wichtiger als der Name ist, dass Redcoon den Nukleus der Gruppe bilden soll. Und noch wichtiger erscheint, dass mit dem Idealo-Gründer Martin Sinner als neuem CEO von Redcoon ab 1. November ein kluger und hochgradig vernetzter Kopf die Online-Pure-Play-Strategie vorantreiben wird.

Neben dem Ausbau des organischen Wachstums von Redcoon sollen auch Akquisitionen und neue Online-Konzepte wie Nischen-Shops mit jeweils eigener Positionierung für weiteres Wachstum sorgen - zum Beispiel mit einem Online-Shop für „Wearables“.


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Trotz Kartellamts-Signal: Die Marktplatz-Boykotte gehen weiter

Von Klaus Janke | 10. Oktober 2014 |

Trotz Kartellamts-Signal: Die Marktplatz-Boykotte gehen weiter
Eigentlich schienen die Signale klar genug zu sein: Hersteller dürfen E-Commerce-Händlern nicht untersagen, ihre Produkte auch auf Online-Marktplätzen zu verkaufen. Diese Auffassung drückte das Bundeskartellamt in einer Bewertung der Praktiken des Sportartikelherstellers Asics im April aus. Gleichzeitig haben verschiedene deutsche Gerichte in den vergangenen Monaten gegen "selektive Vertriebsmaßnahmen" entschieden. Adidas, ebenfalls für seinen Marktplatz-Boykott in der Kritik, vollzog im Juli die Kehrtwende und erlaubte seinen Händlern den Verkauf über Amazon, Ebay und Co. Auch Asics hat sein Verbot offenbar gelockert: Man sieht auf dem Amazon Marketplace bestimmte Asics-Schuhe von verschiedenen Anbietern zu verschiedenen Preisen. Aber damit stellen die beiden Unternehmen Ausnahmen dar.
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Thema: News

Schlagworte: Adidas, BVOH, Asics

Kurz vor 9: Adidas beendet Marktplatz-Boykott, Hessnatur, Petobel, GartenXXL, Amazon, Bitcoin, Silver Surfer, Mobile Payment, Möbelhandel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Juli 2014 |

ebay und adidas

Adidas: Kehrtwende und Abschied von der Boykottstrategie gegenüber Marktplätzen bei Adidas. Der Sportartikelhersteller erlaubt seinen Händler künftig den Verkauf bei Amazon, eBay und Co. Adidas gönnt sich aber ein Feigenblatt für den Rückzieher, will auf die qualitativen Kriterien der Markenpräsentation achten. Die sieht man aber insbesondere bei Amazon und eBay als okay an. Adidas wolle vor allem darauf drängen, dass die Marke in einem entsprechenden Umfeld präsentiert werde, Originalbilder verwendet würden und es einen Kundenservice gebe. Anfang 2013 hatte Adidas Händlern den Verkauf auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay untersagt und war damit Vorbild für weitere Marken. Dann aber hatte das Kartellamt den Marktplatz-Boykott des Hersteller Asics  wegen einer Reihe schwerwiegender Wettbewerbsbeschränkungen gebrandmarkt und eine Aufhebung des Vertriebsverbots gefordert.

Jetzt lesen: Hessnatur sucht Partner, Börsenverein sucht Ideen.
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Warum sich Markenartikler mit einem Marktplatz-Boykott selbst schaden

Von Klaus Janke | 18. Juni 2014 |

Asics

Nach wie vor beschäftigt sich das Bundeskartellamt in Bonn mit den Sportartikelherstellern Asics und Adidas. Beide versuchen, Händlern den Vertrieb ihrer Artikel auf Online-Marktplätzen wie Ebay und Amazon Marketplace zu untersagen, was die Kartellwächter kritisch sehen. Nach einer ersten Bewertung, die die Behörde im April veröffentlicht hat, wurde Asics aufgefordert, bis zum 10. Juni dazu Stellung zu nehmen. Ob dies tatsächlich geschehen ist, will das Bundeskartellamt auf Anfrage von etailment nicht explizit bestätigen. Man kann aber davon ausgehen, dass die wettbewerbsrechtliche Prüfung nun voranschreitet. Die endgültige Entscheidung, wann auch immer sie kommen wird, dürfte große Bedeutung für den Onlinehandel haben. Fest steht jedoch schon jetzt: Die Markenartikler können mit ihrer Boykotthaltung - auch unabhängig von der Rechtslage - ein Eigentor schießen.
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Kurz vor 9: Millionen für Zalando-Manager, Adidas, Amazon, Reno, Görtz, Youtailor, DHL, Starbucks, Candy Crush

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. März 2014 |

Was verdienen die Zalando-Bosse? Willkommen in der Liga der Millionäre

Zalando: Die Führungsriege um die Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz und David Schneider könnte zum Jahresende Kasse machen, ihre Optionsrechte in Anteile umwandeln und gegebenenfalls verkaufen. Ende 2011 wurden dem Management Optionsrechte zum damaligen Wert von 6,94 Millionen Euro gewährt. Laut Zalando hat sich der Wert inzwischen um etwa ein Drittel erhöht. etailment

Jetzt lesen: Adidas legt im E-Commerce gewaltig zu, Personalisierung zahlt sich aus.
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Kurz vor 9: Boykott-Strategie von Adidas findet Nachahmer, Amazon, eBay, Yelp, Notebooksbilliger, 5Cups

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juli 2013 |

ebay und adidas

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Adidas: Sportartikelhersteller Adidas machte es vor. Die Herzogenauracher sagten Nein zu offenen Handelsplattformen wie Amazon und Ebay und verbaten sich, dass Händler ihre Produkte über die Plattformen anbieten. Das Kartellamt ermittelt. Davon unbeeindruckt findet das Vorbild mit seiner Boykott-Strategie wie erwartet Nachahmer. Laut einem Bericht des Focus ziehen die Outdoor-Marken Mammut, Deuter und Lowa nach und untersagen den Verkauf über Plattformen, die in Sachen Service und Beratung nicht an die Läden heranreichen.  

Jetzt lesen: Yelp steigt ins Geschäft der Pizza-Bringdienste ein und Amazon darf seinen "App Store" behalten.


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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Apple, Adidas, Yelp

Kurz vor 9: Amazon muss aufrüsten, Glossybox macht sich hübsch, G+J, eBay, GetGoods, Adidas

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 5. Juli 2013 |

Grazia und Glossybox

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Glossybox: 4 Millionen Boxen hat Glossybox in den vergangenen zweieinhalb Jahren verkauft und beglückt inzwischen Kunden in Deutschland, sowie unter anderem  USA, UK, Schweden, Brasilien, Spanien, Frankreich, Italien, Japan, Süd Korea, Holland, Polen, Norwegen, China und Österreich mit Abo-Pröbchen aus dem Kosmetik-Bereich. Zuletzt bot der Birchbox-Klon gemeinsam mit dem Lifestyle-Magazin Grazia eine Sonderedition der Kosmetik-im-Abo-Box auf. Der Ärger mit manchen Kunden unter den 200.000 Abonnenten über die Qualität der Inhalte und eine Abo-Preis-Erhöhung ist wohl vergessen. Dennoch scheint beim Rocket Internet-Ableger (Investoren:  Holtzbrinck Ventures und Investment AB Kinnevik) immer noch nicht alles so golden mit Lidschatten, Rouge, und Lippenstifte zu laufen. Kinnevik hatte die Bewertung zuletzt gesenkt und nicht alle Boxen enzhielten die erhofften fünf Proben von Beauty-Marken wie L’Oréal oder, Yves Saint Laurent. Auf die aber ist man nicht nur mit Blick auf die Kunden, sondern auch für das mehrdimensionale Werbekostenzuschuss-Modell angewiesen. "Knackpunkt beim Glossybox-Geschäftsmodell ist nicht zuletzt das Sourcing der ausgelieferten Kosmetik-Proben. Sollte dieses nicht so kostengünstig zu realisieren sein, wie ursprünglich erhofft, bleibt von den ohnehin knappen Margen nichts übrig. Genau hier scheint es aber zu haken", murrt Gründerszene und setzt ein Fragezeichen hinter Nachhaltigkeit und Exit. Marketing könnte die Sorgen zum Teil richten. Zum Trommeln hat die Mutter Beauty Trend Holding gerade die PR-Agentur MSL Germany verpflichtet. Aufhübschen der Marke nur mit Blick auf den Kunden? Womöglich nicht. Zu gerne würden die Investoren wohl einen potenten Käufer finden, mit dem sich das 55-Milllionen-Investment vergolden lässt. Ein möglicher Kandidat: Douglas. Die Kette hat aber längst eine eigene Box of Beauty - wertiger und preisgünstiger.

Jetzt lesen: Gruner & Jahr findet Geschmack am E-Commerce und Amazon testet Kiva-Roboter.


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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Adidas, Verlag, Glossybox, DHL

Kurz vor 9: Butlers greift an, Adidas und das Kartellamt, Foodpanda, Vitra, Selfridges, 14oz, eDarling

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 8. Mai 2013 |

josten

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Butlers: Butlers hat große Pläne. Nachdem die Kette gerade Kunden mit dem Verkauf von Genussrechten zu Finanziers macht, sagte Gründer Wilhelm Josten jetzt auf dem Mittelstandsgipfel Peak, dass er in Kürze mit Click & Collect starten werde.  Josten will zudem Verkaufsberatung per Video-Chat im Onlineshop einführen und eröffnet in Kürze in Berlin (Nähe Stilwerk) das erste Möbelgeschäft. Bis Ende 2015 will die Kette die Hälfte des Umsatzes  im Web machen. 2013 sollen bereits 20 Prozent des Umsatzes online erwirtschaftet werden. 2011 lag der Umsatzanteil noch bei 6 Prozent.

Jetzt lesen: Das Kartellamt nimmt Adidas und seinen Boykott von eBay und Co genauer unter die Lupe und Foodpanda sammelt Millionen ein.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Adidas, Foodpanda, Kartellamt, Butlers

Virtuelle Anprobe: Adidas nimmt im Webshop Maß

adidas fitsme
"Virtuelle Anprobe: Noch kneift es in der Realität". So titelte etailment vor rund einem Jahr. Inzwischen klappt die Anprobe mittels virtueller Umkleidekabine immer besser. Fits.me, ein System, das Otto bereits Ende 2011 testete, greift nun nach dem deutschen Markt und eröffnet ein Verkaufsbüro in München. Namhafte Kunden gibt es auch schon.
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Thema: Tools

Schlagworte: Adidas, Mode, Virtuelle Anprobe, fashion

Kurz vor 9: Butlers, Karstadt, Adidas, Amazon, Ludwig Beck, MeinPaket, Netzoptiker, Payback, Tesco

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. März 2013 |

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Butlers: Investition leicht gemacht. Die Wohndeko- und Möbel-Kette Butlers will mit Online-Genussscheinen zehn Millionen Euro einsammeln und macht Kunden zu Investoren, meldet die Wirtschaftswoche. Investitionen sind in 100-Euro-Schritten direkt via Homepage möglich. Butlers verspricht 4 Prozent Zinsen. Das ist clever - aber auch ein Husarenritt fürs Image, wenn man sich bei Kunden Geld pumpt.    Karstadt: Digitale Rettung für Karstadt mit Yahoo-Power? Terry von Bibra, langjähriger Deutschland-Chef bei Yahoo, steht jetzt als Leiter E-Commerce beim kriselnden Warenhaus in Amt und Würden. Wie sehr Marke und Kommunikation von der Rolle sind, zeigt sich daran, dass Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz die Top-Personalie fast verschämt mal eher so nebenbei fallen ließ. Aufbruch verkündet man anders. Jetzt lesen: Adidas greift online nach einer halben Milliarde und MeinPaket schafft die Million.
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