Kurz vor 9: Kohle für Zooplus, Amazon, Zalando, Uber, MyHammer, Helpling, Best Buy

cornelius patt

Zooplus: Von der Zeche ins Internet: Über den Fonds des Investors Maxburg Capital beteiligt sich die RAG-Stiftung indirekt mit 10 % an Zooplus, meldet das Unternehmen. Die RAG-Stiftung ist aus der ehemaligen Ruhrkohle AG hervorgegangen. Größter Anteilseigner von Zooplus bleibt die Verlagsgruppe Burda mit knapp 49 % der Anteile.
Im ersten Halbjahr schaffte die Burda-Tochter nach endgültigen Zahlen eine Gesamtleistung von 257 Millionen Euro, Vorjahreszeitraum 198,8 Millionen Euro, und schreibt schwarze Zahlen. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 3,3 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Minus von 0,5 Millionen Euro angefallen. Im zweiten Quartal verzehnfachte sich das operative Ergebnis von 0,2 Millionen auf zwei Millionen Euro. Unterm Strich verdiente Zooplus 1,3 Millionen Euro

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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Zalando, Best Buy, Zooplus, DHL, Uber, MyHammer

Kurz vor 9: Amazon schnappt sich Twitch mit Mega-Deal, Zalando, Rocket Internet, Delticom, Tirendo, Zencap, Pinterest, Emmas Enkel, Klarna

Kurz vor 9: Amazon schnappt sich Twitch mit Mega-Deal,

Amazon: Es ist ein Mega-Deal mit dem Amazon einen weiteren gewaltigen Klebstoff zu seinem Ökosystem hinzufügt. Für rund eine Milliarde Dollar kauft Amazon Twitch an dem auch Google interessiert war. Twitch? Das ist eine bei Gamern hochgradig populäre Video-Website. Millionenfach verfolgen dort Fans Live-Mitschnitte von  Computerspielen, deren Player teilweise so populär wie Pop-Stars sind. Die Übernahme des Youtube für Gamer wird nicht nur spannend mit Blick auf den Inhalte-Produzenten Amazon oder den Verkauf von Konsolenspielen, sondern auch mit Blick auf die geplante eigene Plattform zur Vermarktung von Werbung im Web. The Verge Pressemeldung Amazon

Jetzt lesen: Zalando - IPO-Entscheidung in dieser Woche? Emmas Enkel geht nach Berlin.
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Kurz vor 9: Amazon macht Jagd auf Google, Zalando möchte wie Apple sein, Rocket Internet, Ikea-Katalog, Amazon, Kindle Unlimited, DocMorris

zalando, apple

Amazon: Und jetzt noch eine Attacke gegen Google: Werbeanzeigen bei Amazon, bislang vielfach vom Google-Werbenetzwerk ausgespielt, fliegen künftig von der Website. Stattdessen will Amazon passende Werbung über eine eigene Werbeplattform ausspielen, berichtet das Wall Street Journal. Später soll das Programm auch auf andere Webseiten ausgedehnt werden.

Was das Anzeigen-Programm bestechend machen könnte: Das schier unermessliche Wissen von Amazon über Konsumentenwünsche und die Tatsache, dass es ohnehin Suchmaschine Nummer 1 für Produkte ist. 30% der Online-Shopper starten die Produktsuche bei Amazon, 13 % sind es bei Google, schreibt L2 Daily.

Jetzt lesen: Der Ikea-Katalog wird noch digitaler, Kindle Unlimited vor dem Deutschland-Start.
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Amazon MayDay: Der Service macht den Unterschied

Von Frank Puscher | 21. August 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Amazon MayDay: Der Service macht den Unterschied
Hohe Markttransparenz, ähnliche Sortimente und zum Großteil identische Dienstleister im Fulfillment machen es für Onlinehändler immer schwieriger, sich gegeneinander abzugrenzen und im Hinterkopf des Kunden als Marke zu verankern. Zusatzdienstleistungen können ein Weg sein. Neidisch schielt da manch einer auf Amazon. Und das mit gutem Grund. 
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Thema: Marketing

Schlagworte: Amazon, Service, Macys, Video, Butlers

Kurz vor 9: Zalando macht das Paket schicker, Ice Bucket Challenge bei Otto, Tesco kühlt, Pinterest, McDonalds, Target, Home Depot, UPS, Just Eat

Zalando: Das Paket bekommt ein radikal neues Design

Zalando: Eine Ära geht zu Ende. Das Zalando-Paket mit seinen auffälligen orangefarbenen Mode-Icons wird aus dem Verkehr gezogen. Künftig kommt die Mode in einem weißen Karton mit fettem schwarzem und umlaufendem Zalando-Schriftzug zum Kunden. Das ist nicht nur Kosmetik. Der Wandel des Paket-Designs unterstreicht den Weg der Marke hin zu einer höherwertigen Positionierung. Auch im kommenden TV-Spot wird das neue Paket zu sehen sein, meldete etailment exklusiv vorab.

Jetzt lesen: Michael Otto friert bei der Ice Bucket Challenge, Tesco testet gekühlte Paketboxen.
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Kurz vor 9: Mega-Deal - Rocket Internet pumpt Bewertung auf, Lapurisa, Thalia, Beate Uhse, Wayfair, Bitcoin, Amazon, E-Books, Payment

Dommermuth

Rocket Internet: United Internet-Milliardär Ralph Dommermuth (1&1, Web.de) steigt mit 435 Millionen Euro bei Rocket Internet ein, sichert sich sich so einen Anteil von 10,7 Prozent und schraubt damit die Bewertung vor dem erwarteten Börsengang am Open Market in Frankfurt  auf 4,3 Mrd. Euro. Das Investment von United Internet setzt sich zusammen aus 333 Mio. Euro in bar und 102 Mio. Euro aus den Beteiligungen an den Portfolio-Unternehmen der Global Founders Capital Fonds („Global Founders Capital“) an dem die Samwer-Brüder mehrheitlich beteiligt sind.
Gleichzeitig verschieben die Samwer Brüder 153 Mio. Euro aus diesem Fond zu Rocket Internet. Indem die Brüder nun somit 100 Prozent vom Global Founders Capital in Rocket einbringen, landen auch dessen Beteiligungen im Rocket Internet-Körbchen.
Die Beteiligungen an Rocket verteilen sich nun wie folgt: United Internet (10,7 %) – Investment AB Kinnevik (18,5 %), Access Industries (8,5 %), Philippine Long Distance Telephone Company (8,6 %) und der Global Founders Fund (53,7 %). Kinnevik

Jetzt lesen: Wayfair rüstet sich für Börsengang,  Washington Post testet "Buy It Now"-Button von Amazon.
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Kurz vor 9: Amazon greift mobile Bezahldienste an, Idealo, Karstadt, SimsMe, Wunderkauf, Migusta, eVendi, Whitepaper

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. August 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Amazon local Register

Amazon: Der Online-Riese will das Mobile Payment-Geschäft mit mobiler Kartenzahlung nicht länger Square, Payleven, SumUp, iZettle und Co überlassen und startet Local Register. Den Gardinenlädchen und Pizza-Buden dieser Welt dient Amazon dafür einen Account bei Amazon Local Register an, eine App und einen Adapter für mobile Geräte, um Kreditkarten zu lesen. Vorerst gibt es den Service (Demo-Video) nur in den USA. Aber das dürfte sich bald ändern.
Amazon geht mit seiner klassischen Strategie - Kampfpreise - in den Markt. Das Kartenlesegerät kostet 10 Dollar, die aber als Gutschrift auf die ersten Transaktionsgebühren angerechnet werden. Das Dongle gibt es also quasi für lau. Die Transaktionsgebühren liegen mit 2,5 Prozent unter den Konkurrenzangeboten und sind in der Einführungsphase sogar noch günstiger. Wire

Jetzt lesen: Migusta gibt den Löffel ab, Spekulationen über Marktplatz-Strategie von Idealo.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Karstadt, argos

Kurz vor 9: Amazon dreht massiv an den Versandkosten, Neue Regeln bei eBay und Totalausfall, Deichmann, Nordsee, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. August 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,

Amazon: Stellen wir uns einen Online-Shop vor, der mit harten Bandagen fast schon verzweifelt um bessere Einkaufskonditionen ringt, der einen Teil des Versands der Kosten wegen ins osteuropäische Ausland verlagert, und am Aufwand dafür auch noch die Lieferanten beteiligen will, und der dann auch noch die Mindestbestellmenge für den kostenlosen Versand erhöht. Man würde sagen: Dieser Shop steckt ein wenig in der Krise und versucht händeringend auf einen grünen Zweig zu kommen.
Fakt ist: Nach dem Streit mit Hachette um E-Book-Konditionen, Konditionenkrach mit Disney und der Ankündigung einen Teil des Buchversands für Deutschland nach Polen und Tschechien zu verlagern, gibt es den kostenlosen Versand (jenseits von Büchern) bei Amazon künftig erst ab 29 Euro. Bislang lag die Grenze bei 20 Euro. Aber immerhin steht Amazon mit einem guten Cash Conversion Cycle da.

Jetzt lesen: eBay ändert die Regeln für Händler und fällt stundenweise aus.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Zalando, Rakuten, Deichmann

Kurz vor 9: Amazon und Hachette im Stellungskrieg, Marktplatz-Boykott, Ikea, Rocket Internet, QVC

Kurz vor 9:

Amazon-Hachette: Der Konditionenpoker zwischen Amazon und Hachette, es ist auch ein Kampf um die öffentliche Meinung. Also gehen auch die Prätorianer-Garden in Stellung. 909 US-Autoren haben in einer Anzeige in der Sonntagsausgabe der "New York Times" einen vorab veröffentlichten offenen Brief an Amazon-Chef Jeff Bezos herausgebracht und klagen angesichts des Konditionenpokers mit Hachette über den Druck auf die Verlage. Gleichzeitig fordern sie die Leser auf, Jeff Bezos eine Mail zu schreiben.
Amazon hat auf die Aktion "Authors United" mit einem eigenen Statement reagiert. Da folgt die Retourkutsche mit der Aufforderungen, dem Chef von Hachette eine E-Mail zu schreiben. Die Aktion nennt Amazon etwas anmaßend Readers United. Auch seine Self Publisher hatte Amazon per Mail um Unterstützung gebeten.

Substanziell bieten beide Seiten wenig neues. Aber sie fahren schärfere Geschütze auf. Amazon erinnert daran, dass sich Hachette zusammen mit weiteren Verlagen und Apple zu illegalen Preisabsprachen hatte hinreißen lassen. Hachette konterte inzwischen eines der zentralen Argumente von Amazon. "More than 80% of the ebooks we publish are priced at $9.99 or lower", erklärte Hachette-CEO Michael Pietsch.
Im Kern geht es letztlich um Marktmacht.
Amazon wolle mit seiner Dumping-Strategie lediglich Apple und Co vom Markt fern halten, glaubt Autor Jeff Kerr bei "Medium". "Es geht darum, eBooks signifikant billiger zu machen, damit sich ihr Marktanteil so schnell wie möglich erhöht – weil Amazon mit dem Kindle den Markt für Lesegeräte dominiert und deshalb von dieser Entwicklung überproportional profitiert", vermutet der Autor Tom Hillenbrand.


Jetzt lesen: Amazon zieht auch bei Disney die Daumenschrauben an und verlagert Versand nach Polen.
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Schlagworte: Amazon, Ikea, Rocket Internet, QVC, Marktplatz

Kurz vor 9: Westwing - Mobile verleiht Flügel, Baumarkt direkt, Spreadshirt, Amazon, Zalando, Fab, Click & Collect

Kurz vor 9: Westwing - Mobile verleiht Flügel

Westwing: Der auf Wohnaccessoires spezialisierte Shopping-Club Westwing macht inzwischen 37 % des Umsatzes über mobile Endgeräte. Das meldet das vielversprechende Start-up im Möbelhandel zum Jahrestag der Einführung der Shopping-App, die mit einer extremst nutzerfreundlichen Usability und etlichen visuellen Features daherkommt. Die wurde zudem inzwischen global eine Million Mal heruntergeladen. Westwing ist in 12 Ländern vertreten. Die Zahl der deutschen Downloads beziffert Möbelmarkt auf 150.000.

Der Shop gilt als heißer Kandidat für einen Börsengang an der Frankfurter Börse. Zu den Investoren gehören unter anderem Fidelity Worldwide Investment, Odey, Tengelmann, Holtzbrinck Ventures, Kinnevik und Rocket Internet.

Noch im Frühjahr hatte sich Westwing in einer Finanzierungsrunde 72 Millionen Euro gesichert. Zuletzt lag der Umsatz bei rund 110 Millionen Euro. Tendenz steigend. Der Verlust lag zuletzt bei rund 40 Millionen Euro.

Schwarze Zahlen sollen in zwei Jahren drin sein. Dafür spricht die hohe Wiederbestellquote und der überdurchschnittlich hohe Warenkorb der Kunden. Die positive Entwicklung lässt sich auch in den Pitch-Unterlagen beim Capital Market Day (pdf) von Kinnevik und Rocket Internet nachlesen. Details werden wir auf dem etailment Summit von Stefan Smalla, Geschäftsführer von Westwing, hören.

Jetzt lesen: Baumarkt direkt freut sich über kaufkräftige mobile Kunden, Amazon weitet Same Day Delivery aus.
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