Kurz vor 9: Amazon-Verbot für Händler bei Mammut, PayPal, Uber, Toys´R´Us, Docdata, Skrill, Amazon, Zappos, House of Fraser

Kurz vor 9: Amazon-Verbot für Händler bei Mammut,

Mammut: Das wird vielen Händlern nicht schmecken. Mammut legt seinen Schweizer Händlern im Web die Daumenschrauben an. Beratung per Telefon oder Livechat ist Pflicht. Verkaufen per Auktionsplattformen verboten, meldet die Handelszeitung. In Deutschland hat Mammut das Verkaufsverbot bereits eingeführt. Das Signal ist klar: Wir brauchen und wollen Amazon und Co nicht. Der Grund auch: Preisstellung und Wahrnehmung der Marke. Und, wenn wunderts: Auch über einen eigenen Webshop denkt man nach. Das ist ja gerade sogar bei FMCG-Anbietern wie Procter & Gamble en vogue. Wenn aber immer mehr Markenhersteller in den Onlinehandel einsteigen, könnte das vor allem für mittelständische Händler im Web auf Dauer ein böses Erwachen werden. Erst recht, wenn ihnen im Verbund mit harten Auflagen noch wichtige Distributionskanäle gekappt werden.

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Kurz vor 9: Zalando kontert RTL-Bericht und klagt, Alibaba, Auctionata, SportScheck, Tom Tailor, Debenhams, Google, Amazon

Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht

Zalando: Den Shitstorm konnte Zalando nicht verhindern. Doch die Krisen-PR funkionierte schnell und gekonnt. Bereits kurz nach dem RTL-Bericht über angeblich unwürdige Arbeitsbedingungen im Lager in Erfurt reagierte Zalando bei Twitter und Facebook, hob kurz danach eine Erklärung und eine FAQ-Seite ins Netz, die ein deutlich anderes Bild zeichnen, als der RTL-Bericht.

Weniger sinnig, wenn auch nachvollziehbar, ist indes das Vorhaben von Zalando, nun juristisch gegen die RTL-Journalistin vorzugehen, die undercover im Lager arbeitete und mit versteckter Kamera drehte. Begründung von Zalando: Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. "Wir müssen verhindern, dass unsere Prozesse und Systeme, die wir zum Teil auch selbst entwickelt haben, irgendwo auf Film verfügbar sind“, sagt Zalando-Sprecher Boris Radke dem Handelsblatt.

In dem Bericht hatte die Reporterin unter anderem kritisiert, dass Mitarbeiter nicht sitzen dürfte und Picker bis zu 27 Kilometer am Tag gehen müssten. Auch fühlte sie sich von den Diebstahlkontrollen schikaniert und wertete die Logistik-IT als Überwachung der Mitarbeiter.

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Kurz vor 9: Zalando im Shitstorm nach "Sklavando"-Vorwürfen bei RTL, Facebook, Hermes, Netflix, Rewe, Amazon, Strauss, Julep, Storefront

zalando shitstorm

Zalando: RTL schickt eine Reporterin undercover als Lagerarbeiterin zu Zalando in Erfurt. Deren Bilanz nach drei Monaten: Bespitzelung, Gängelung und Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Bei Twitter und Facebook machen nach dem TV-Bericht einmal mehr Boykott-Aufforderungen die Runde. Zalando will die "Kritik prüfen" und klären, "ob es sich hierbei um systematische Probleme oder Fehler Einzelner handelt." Zum Teil enthalte der Bericht aber auch Falschaussagen. Von RTL habe Zalando vorab keine Bitte um Stellungnahme erhalten.

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Kurz vor 9: Otto bietet Express-Lieferung für einen Euro, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Kurz vor 9: Otto, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Otto: Nur wieder eine Oster-Attacke oder diesmal auch ein Testballon in Sachen Same-Day-Delivery? Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung gegenwärtig für nur 1 Euro Aufschlag (statt 9,95 Euro) an. Das Angebot gilt bis zum 22. April für alle vorrätigen Artikel, die mit der 24-Stunden-Lieferung gekennzeichnet sind. Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung aber nicht zum ersten Mal an. Mit der wachsenden Debatte um Same Day Delivery und angesichts der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit in Sachen Express-Lieferung, dürften solche Aktionen aber mehr denn je interessante Einblicke in das tatsächliche Interesse der Kunden bieten - und Aussagen über die Machbarkeit im Fulfillment erlauben, so es denn zu unerwarteten Peaks bei der Bestellung kommen sollte.

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Kurz vor 9: Asos beerbt Zalando, Karstadt, Klarna, Amazon, Zalando, Lieferando, Square, Zendesk, eBay

Asos Fashion

Asos: Der Verfolger als Nachmieter. Die 27 000 Quadratmeter Lagerfläche in Berlin, betrieben von Docdata, von denen aus Asos nun den deutschen Markt aufrollen will, wurden früher einmal von Zalando genutzt. Vom Standort in Großbeeren aus wollen die Briten Zentraleuropa und Russland beliefern. Ende Juli soll der Betrieb starten. 300 Arbeitsplätze sollen bis Ende des Jahres entstehen. Die Pläne sind ehrgeizig. „In fünf Jahren wird der deutsche Markt für uns wichtiger sein als der britische“, sagt Asos-Vorstand Shaun McCabe dem Tagesspiegel. Asos sieht sich selbst hierzulande auf Platz vier der Online-Modehändler, dürfte damit aber eher Traffic als Umsatz meinen.

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Wie der Innovationsmotor Jeff Bezos mit Amazon Dash und Co den Handel vorführt

dash
Preis, Sortiment, Zuverlässigkeit. Diese Faktoren gelten gemeinhin als die Säulen des Erfolgs von Amazon. Doch der Testlauf mit Amazon Dash, einem schicken, aber simplen Barcorde-Scanner für daheim, zeigt, dass der Amazon Erfolg auch noch eine weitere Säule hat: Mut, mit Innovationen vorzupreschen, die das eigene Ökosystem verdichten und dem Kunden noch mehr Bequemlichkeit an allen Kontaktpunkten versprechen. Hier sind einige der bekannteren und weniger bekannteren Neuerungen.
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Thema: Player&People

Schlagworte: Amazon

Kurz vor 9: Amazon Dash - ein Zauberstab für den Einkauf, Zalando, myWallet, Alibaba, eBay, Marks & Spencer

amazon dash

Amazon: Macht Amazon mit einem Zauberstab den Lebensmittel-Onlinehandel salonfähig? Ein kleiner schlanker Stick namens "Amazon Dash" soll beim Bestellen daheim helfen und sich dabei direkt beim Scannen mit dem Lebensmittellieferdienst "Amazon Fresh" verbinden. Einfach Barcodes auf Produktpackungen scannen, oder per Spracheingabe den Artikel nennen und schon landen Joghurt, Toilettenpapier und Nudeln auf dem digitalen Einkaufszettel. Der kann dann am PC oder am Smartphone nachbearbeitet werden. Das Video zeigt, wie kinderleicht Amazon Dash ist.
In den USA startet derzeit der Beta-Test in ausgewählten Städten. Das digitale Stäbchen lässt sich natürlich auch im Laden einsetzen.
Das klingt zwar besser als der selbst-ordernde Kühlschrank, weil der nicht weiß, wie es um die Rolle Zewa steht. Doch so cool und praktisch das Tool auch wirkt, es kommt mir eher vor wie etwas, dass eBay dereinst genauso bevölkern könnte wie Sandwich-Toaster und andere tolle Haushaltsgeräte, die man dann doch nie nutzt. Spätestens wenn das Smartphone in nicht allzuvielen Jahren in jedem Haushalt zum Quasi-Standard gehört, und die App der bevorzugten Handelskette eine Scan-Funktion hat, staubt der Dash in der Abstellkammer vor sich hin. Bis dahin aber hat Amazon in Sachen Innovation und Aufmerksamkeit die Nase vorn und ein Gerät, um frühzeitig dem Massenmarktkunden - auch bei weiteren Sortimenten - zur Hand zu gehen. Die Gefahr für den Handel ist, dass er dabei zu lange zuschaut. Einen Barcode-Scanner zur Produkterkennung hat die Amazon Einkaufs-App schließlich ohnehin schon.

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Kurz vor 9: E-Commerce im Namen - bvh heißt jetzt bevh, Bonprix, Outfittery, Amazon, Sport Scheck, Asos, Speed4Trade, Neiman Marcus

Kurz vor 9: E-Commerce im Namen - bvh heißt jetzt bevh,

BVH: Es ist nur ein Buchstabe und doch deutet er eine Zeitenwende an. Beim Bundesverband des Deutschen Versandhandels hat sich in der URL und in das Namenskürzel ein "e" gezwängt. "bevh" heißt es nun. Das "e", man muss es kaum erwähnen, steht natürlich für E-Commerce und so firmiert der Branchenverband nun unter Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. Konsequent. Der bvh/bevh hat zudem soeben seine Innovationspreise vergeben. Mehr dazu nach dem Klick.

Jetzt lesen: Bonprix ist gut in Form und Outfittery hilft via Twitter.
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Kurz vor 9: Die Rote Liste der Handelsketten, Amazon, Breuninger, Alibaba, Bader, Click & Collect, Project A, eBay

kaufhof

Rote Liste: Eine Liste von 50 durch das Internet in ihrer Existenz bedrohten Händlern haben die Handelsspezialisten der Münchner Beratung Dr. Wieselhuber & Partner gemeinsam mit dem Marktforscher Facit Research zusammengestellt. Basis war eine Verbraucherbefragung. Auf der Liste: Die üblichen Verdächtigen. Anbieter wie  Thalia, Kaufhof, Intersport finden sich da ebenso wie Elektronikketten wie Euronics, Medimax, Expert oder ElectronicPartner, aber auch Vedes und Toys"R"Us. Die Top 5 der Sterbe-Kandidaten sind Vedes, Medimax, Expert, Toys'R'Us, Intersport. Die Top 30 hat die WiWo vor lauter Klickgeilheit leider in eine strunzlangweilige und leserunfreundlichste Bilderklickstrecke gepackt.

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Kurz vor 9: PayPal packt Gutscheine in die Checkin-App, Zalando, Tengelmann, Zencap, Rocket Internet, Conleys, Stuffle, Amazon

paypal

PayPal: PayPal will sich für den stationären Handel am digitalen PoS immer unverzichtbarer machen. Nachdem der Zahlungsdienstleister gerade für Aufsehen sorgte, weil er in Berlin mit Gastronomen und Einzelhändlern testet, wie sich das anfühlt, wenn der Kunde über die PayPal-App im Laden eincheckt und per Gesichtserkennung zahlt, weil sein Name und sein Foto im Kassensystem erscheint, schultert PayPal nun auch noch Gutscheine. Auch diese Tests laufen in Berlin. Noch aber in ganz kleinem Maßstab.
Im Sushi-Laden „Maki – rolls to go“ und im „Café Du Bonheur“, kann man via PayPal-App nicht nur zahlen, sondern dabei auch einen Gutschein über fünf Euro einlösen. Nutzer, die sich vor Ort in die App einloggen, finden ein Coupon-Symbol neben dem Logo der teilnehmenden Geschäfte. Wird dann der entsprechende Laden zum „Einchecken“ ausgewählt, bekommt der Nutzer einen 5-Euro-Gutschein angezeigt. Ein Klick auf „Angebot speichern“ und beim nächsten Kauf wird das Guthaben automatisch eingelöst.
Das dürfte erst der Anfang sein. Weitere Tests dürften sicher folgen. So richtig spannend wird es , wenn eines Tages die Höhe des Gutscheines womöglich noch abhängig von der Entfernung zum Geschäft ist, um entfernte Kunden anzulocken.  

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