Kurz vor 9: Zalando verkauft Aktie günstiger, Otto, Naturloft, eBay, Osiander, Globetrotter, Amazon, Uber, Wal-Mart

otto, möbel

Zalando macht die Aktie billiger als nötig:

Der Online-Modehändler Zalando legt den Emissionspreis zum morgigen Börsenstart auf 21,50 je Aktie fest. Der Emissionspreis liegt damit am oberen Ende der Preisspanne von 18 bis 22,50 Euro, bleibt aber noch klar darunter. Das überrascht. Denn das Angebot war am obersten Ende der Preisspanne deutlich mehr als zehnfach überzeichnet. Am Graumarkt erreichte die Aktie am Montag zeitweise über 30 Euro.
Im Rahmen des Angebots wurden insgesamt 24.476.223 neue Aktien platziert und zusätzlich eine Mehrzuteilung von 3.671.433 Aktien zugeteilt. Das Gesamtvolumen der Emission beträgt nun 605 Millionen Euro (einschließlich Mehrzuteilungsoption). Falls die platzierenden Banken ihre Greenshoe-Option vollumfänglich ausüben, erhöht sich die Anzahl der Aktien um bis zu 3.671.433 weitere Aktien. Damit würden dann bis zu 11,3 % des Zalando Grundkapitals (nach IPO) an die Börse kommen.

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Kurz vor 9: Amazon deutscht Kindle Unlimited ein, Rocket Internet, Tchibo, Luxodo, RTL, UPS, 3D-Druck, Wayfair

Amazon deutscht Kindle Unlimited ein,

Amazon und Kindle Unlimited:

Amazon startet nun wohl auch in Deutschland eine Flatrate für E-Books. Die "All you can read"-Flatrate Kindle Unlimited soll zur Buchmesse am 8.Oktober beginnen, glaubt die Wiwo zu wissen. Titel großer, deutscher Verlage werden aber erst mal wohl Mangelware sein. In den USA verlangt Amazon für die Flatrate 9,99 Dollar pro Monat. Mit seinem Abo-E-Book-Portal konkurriert Amazon hierzulande dann mit Anbietern wie Readfy und Skoobe. Letzerer wird unter anderem von Random House und Holtzbrinck angeschoben. Der Branchenverband Bitkom erwartet übrigens, dass in Deutschland die Absatzzahlen für E-Book-Reader 2014 um 12 % auf 1,23 Millionen Stück zulegen.

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Thema: News

Schlagworte: Amazon, UPS, Luxodo, Rockit Internet, Tchibo, Wayfair

Kurz vor 9: E-Book-Streit mit Amazon weiter ungelöst, Weltbild, Tirendo, Rocket Internet, Yoints, Hornbach, H&M, Norma, Unito, MyTaxi

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Weltbild, amazon, bonnier

Amazon: Zu früh gefreut. Meldungen, nach denen Amazon im Konditionenstreit mit deutschen Verlagen offenbar von seiner harten Linie abgerückt ist, weil es die Rabattforderungen für E-Books heruntergeschraubt hat, und daher nun eine Einigung bevorstehe, waren womöglich etwas voreilig. Von einer Einigung könne laut Bonnier-Deutschland-Chef Christian Schumacher-Gebler noch keine Rede sein, sagte er dem Buchreport. Die Gespräche laufen noch und außerdem „blockiere“ Amazon weiter Bücher der Bonnier-Gruppe.

Jetzt lesen: Weltbild baut die Führung um, Tirendo wirbt trotz Krise weiter mit Vettel.
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Kurz vor 9: Project A schwört auf Raritäten, Spreadshirt, DHL-Drohne, Rocket Internet, Amazon, Macy´s, Orsay, Sheego, Frankonia

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

paketcopter dhl

Project A: Der von der Otto Group mitfinanzierte Inkubator Project A investiert in den Online-Marktplatz Catawiki. Cata-Who? Das ist was für Raritäten- und Kunstsammler. Auf Catawiki werden Sammlergegenstände wie Rembrandt-Werke, Dinosaurier-Fossilien, alte Sportwagen oder auch Comic-Erstausgaben gehandelt. Das niederländische Online-Auktionshaus hat derzeit mehr als 200.000 registrierte Benutzer. Das besondere: Die angebotenen Objekte werden von Experten ausgewählt, kuratiert und vorgestellt. Kuratierte Auktionen im Kunst- und Sammlersegment gelten derzeit als Wachstumsmarkt. Catawiki erreicht vor allem in den Niederlanden und Frankreich rund 3 Millionen Unique User im Monat.
Zusammen mit Accel Partners und weiteren Investoren kommen bei der Series B-Finanzierung rund 13 Mio. Dollar zusammen.

Jetzt lesen: DHL schickt den Paketcopter auf die Insel, Amazon investiert in Smart Home.
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Kurz vor 9: Electronic Partner frickelt am Comeback im E-Commerce, About You, Telekom, Tesco, Wayfair, Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Electronic Partner frickelt am Comeback im E-Commerce,

Electronic Partner: Der Weg von Electronic Partner in den Onlinehandel war in der Vergangenheit mehr als verschlungen. Mal war langsames Tempo angesagt, mal reiner Online-Service, mal ein Online-Auftritt ohne Kaufoptionen. Nun aber will Vorstandssprecher Friedrich Sobol einen Schritt nach vorne machen und den Fachhandelspartnern ein Online-Shop-Modul zur Verfügung stellen.
Ab dem ersten Quartal 2015 sollen Kunden 19.000 Artikel online bestellen und dann im EP-Shop ihrer Wahl abholen können. Ab September 2015 will EP dann auch den Versand aus dem Zentrallager oder via Indus­triepartner anbieten. Einiges davon ist aber noch reine Willensbekundung. So soll eine „Datendrehscheibe“ zwischen das Shop-Modul und das Warenwirtschaftssystem des Verkäufers geschaltet werden und Preise und Bestand prüfen. Händler, die in der Suche über dem Maximalpreis liegen, tauchen dann gar nicht erst auf. Die Infrastruktur für diesen Datenabgleich steht zwar, doch für einen Anbieter für das Online-Shop-Modul hat man sich noch nicht entschieden. Telecom Handel

Jetzt lesen: GLS, Hermes, UPS und DPD lancieren eigenen Paketkasten, Tesco verrechnet sich gewaltig.
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Kurz vor 9: Rocket Internet - Börsengang bis 9. Oktober, Amazon lenkt bei E-Books ein, Amazon-Streik, Karstadt, Asics, Home24, Alibaba, eBay

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

oliver samwer

Rocket Internet: Läuft es vorbörslich für Zalando so gut, dass Oliver Samwer nun mutig wird? Bereits Anfang kommenden Monats, am 8. oder 9. Oktober, soll Rocket Internet an die Frankfurter Börse, meldet der Spiegel. Bereits Mitte dieser Woche soll demnach der Emissionsprospekt präsentiert werden. Rocket Internet zielt beim Börsengang auf eine Bewertung von 5 Milliarden Euro und hofft beim IPO auf einen Bruttoerlös von rund 750 Millionen Euro. 
Zalando geht am 1. Oktober an die Börse. Der Preis für die Zalando-Aktie liegt bei 18 Euro bis 22,50 Euro. Bis zu 633 Millionen Euro will der Online-Modehändler in die Kasse spülen, wenn 11,3 Prozent des Unternehmens im Prime Standard der Frankfurter Börse platziert werden.

Jetzt lesen: Amazon schraubt E-Book-Forderungen zurück, Rekord-Börsengang für Alibaba.
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Kurz vor 9: Zalando-Aktie - ab 18 Euro gehts los, Amazon, DPD, Ricardo, Nordstrom

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Zalando-Aktie - ab 18 Euro gehts los,

Zalando: Die Preisspanne für die Zalando-Aktie steht. Wenn Zalando, wie von etailment vorab gemeldet, am 1.Oktober an die Börse geht, wird die Aktie zwischen 18 Euro und 22,50 Euro kosten. Bis zu 633 Millionen Euro will der Online-Modehändler in die Kasse spülen, wenn 11,3 Prozent des Unternehmens im Prime Standard der Frankfurter Börse platziert werden. Zalando käme damit auf einen Unternehmenswert von 5,6 Milliarden Euro. Das geplante Angebot umfasst 24.476.223 neue Aktien sowie bis zu 3.671.433 Aktien im Zuge einer möglichen Mehrzuteilung. Den Börsenprospekt mit kiloweise Zahlen (über 400 Seiten dick) kann man hier nachlesen.

Jetzt lesen: Amazon bringt neue Kindle auf den Markt. DPD weitet Samstagszustellung aus.
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Amazon: Der Begriff des „Pure Player“ – Ein hausgemachtes Missverständnis

Von Karsten Werner Karsten Werner | 17. September 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Wahrheit ist nicht witzig

E-Commerce: Jeder macht mit, aber kaum einer verdient Geld. Unter dieser Überschrift analysierte Alexander Graf  jüngst in seinem Blog Kassenzone die Marktsituation der Oligopol-Spieler im Online-Handel. Und die der Schwergewichte im stationären Handel, die ihr Heil aktuell im Multi-Channel sehen.  Eine kluge Analyse und eine äußerst lesenswerte Debatte, die sich daraus im Kommentarfeld entwickelte.
Was mir jedoch in dieser Debatte (und in anderen zu diesem Thema) aufgefallen ist: Dass Amazon im Wettbewerbervergleich nur allzu gern ausschließlich auf sein Handelsgeschäft reduziert wird. Ein Fehler, der sich in derlei Diskussionen immer wieder einschleicht und sich meiner Ansicht nach durch den schwammigen Gebrauch eines Fachbegriffs immer weiter verbreitet. Den des „Pure Player.“

Warum Amazon in einer eigenen Liga spielt und die schwammige Verwendung des Begriffs „Pure Player“ zu falschen Schlüssen verleitet.
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Thema: Player

Schlagworte: Amazon

Kurz vor 9: BUND will Retouren verteuern, Top Shops, Uber, Tchibo, Amazon, Asos, Jet, Macy´s, E-Books

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

bund

BUND: "Retoursendungen dürfen den Kunden nicht kostenlos angeboten werden, da auch sie immer zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit verursachen." Antje von Broock, Leiterin Klimateam beim BUND, fordert in einem Debattenbeitrag im bevh-Blog, dass die gesellschaftlichen Kosten eingepreist werden. Allein der Ressourcenverbrauch durch den verfahrenen Treibstoff, zusätzlich anfallende Arbeitsstunden bei Transporteuren und Anbietern, summiere sich laut Untersuchungen der Uni Regensburg auf rund 15 Euro pro zurückgehender Sendung, so von Broock. Auch andere Warensendungen sollten deutlich mehr kosten. So sollten Expresslieferungen um ein Vielfaches teurer sein als normale Lieferungen, da sie auch deutlich mehr Kosten verursachen, fordert von Broock. 

Jetzt lesen: Uber Pop darf weitermachen, Top-Shops im Onlinehandel.
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Thema: News

Schlagworte: E-Book, Amazon, Asos, Macys, Uber, Tchibo

Kurz vor 9: eBay-Panne - Geld zurück?, ekinova, Otto, Inventorum, Uber, Foot Locker, Netflix, Alibaba, Burberry, PayPal, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. September 2014 | Kommentieren Kommentieren

ebay, logo

eBay: Nach dem mehrstündigen Systemausfall bei eBay am Sonntag schauen Verkäufer womöglich in die Röhre, wenn sie ihren Artikel unter Wert verkaufen mussten. "Ein Systemausfall gehört zum allgemeinen Risiko bei der Teilnahme an einer eBay Auktion, ebenso wie das Risiko, dass nur sehr wenig für eine Ware geboten wird. Das letzte Gebot ist nach den eBay Grundsätzen rechtlich bindend. Daran ändert auch ein Systemausfall nichts. Auch besteht kein gesetzlicher Anfechtungsgrund", macht IT-Anwalt Christian Solmecke aus Köln deutlich. Bei Störungen von ein bis zwei Stunden werden den betroffenen Verkäufern nur die Gebühren erstattet.

Allerdings gibt es noch Hoffnung. BIn den Grundsätzen zum Systemausfall sei geregelt, so Solmecke, dass eBay nach einem mehr als zweistündigen Systemausfall sämtliche Auktionen um 24 Stunden verlängert, die entweder im Ausfall-Zeitraum lagen oder die eine Stunde nach dem Auslauf abgelaufen wären. Dann könnte eBay zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet sein. Das könnte eine schöne Aufgabe für Gutachter werden.
eBay prüft noch, wie sie mit den Schadenersatzforderungen erboster Verkäufer umgeht, will die Händler alsbald kontaktieren.
Schuld am Ausfall waren laut eBay Stromschwankungen, die  Datenbanken lahmlegten.

Jetzt lesen: Otto startet Nischen-Shop für Elektrogeräte, PayPal stänkert gegen Apple.
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