Kurz vor 9: Otto will mit Werbung im Shop verdienen, Amazon vermittelt Handwerker, Conrad, Net-a-Porter, Collins, About You, PayPal

otto

Otto verdient mit Werbung:

Die eigene Shop-Fläche vermarkten? Otto.de, immerhin ein Reichweiten-Gigant, wäre nicht der erste Anbieter, der den Schritt Richtung Werbefläche Onlineshop wagt. Vorsichtige Versuche in diese Richtung hat Online Marketing Rockstars entdeckt. Die Bannerwerbung - ausgeliefert über einen Adserver von Adition - führt entweder zu Produkten bei Otto oder zu Drittanbietern wie einem Reiseportal.

Otto dürfte nicht alleine bleiben. Triad Retail Media soll für die Otto Group unter anderem Quelle.de werbevermarkten.
Laut Online Marketing Rockstars plant auch die Media-Saturn-Holding den Einstieg in die Werbevermarkung ihrer Shops.


Jetzt lesen: Amazon will Mode schicker präsentieren, Otto Group benennt neue Finanzchefin.
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Kurz vor 9: Zalando beherbergt Gap, Otto, Shopkick, DHL, Drohnen, Payback, Amazon, Fab, Zappos, Square

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Gap, Zalando,

Gap & Zalando:

Gap (war mal so etwas wie eine Kultmarke aus den USA) und Zalando haben heute stolz eine "pan-europäische Partnerschaft" - wie schön das klingt - verkündet. Gap gibt es dann ab Sommer 2015 mit einem eigenen Markenshop bei Zalando. Für Gap, von schwächelnden Umsätzen gebeutelt, ist es ein erster Schritt ins digitale Multibrand-Geschäft. Vor allem für Gap Women, Gap Men, GapKids und babyGap soll so mehr Reichweite geschaffen werden.

Jetzt lesen: Shopkick? Was? Mitarbeiter ahnungslos. Fab auf Ramschniveau.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Zalando, Otto, Fab, Payback, Zappos, DHL, Gap, Square, Shopkick

Kurz vor 9: Amazon plant Hotelbuchungsportal, Zoff bei Stylebop, Euronics, Home24, Alibaba, Atalanda, Parador, SportScheck, HDE

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Amazon plant Hotelbuchungsportal,

Amazon als Reiseportal:

Den nächsten Urlaub im Kempinski in Ägypten, den nächsten Aufenthalt im "The George" in Hamburg über Amazon buchen? Warum eigentlich nicht.
Gerüchten zufolge plant Amazon den Start eines eigenen Hotelbuchungsportals. Der Dienst “Amazon Travel” soll sich aber zunächst auf New York, Los Angeles und Seattle beschränken. Starttermin? 1. Januar 2015. Amazon will 15 % Provision kassieren. Zunächst aber will Amazon wohl nur handverlesene Hotels zulassen und dafür unter anderem Bewertungen bei TripAdvisor nutzen. Skift

Jetzt lesen: Zoff bei Stylebop und Alibaba rückt näher.
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Kurz vor 9: Jetzt macht Tchibo den Tolino flott, Rewe kann es wieder nicht, ProSiebenSat.1, Douglas, Yapital, About you, Mister Spex, Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. November 2014 | 3 Kommentare Kommentieren

tchibo, tolino

Tchibo verkauft den Tolino:

Das wird eine harte Zeit im Weihnachtsgeschäft für Amazon und Kindle. Der hat ja laut GfK ohnehin bereits die Top-Position bei den Marktanteilen der E-Reader an den Tolino abgeben müssen. Doch nun packt auch noch Tchibo den E-Reader ins Sortiment. Im Tchibo-Weihnachtskatalog wird ab 25. November der E-Reader Tolino Shine angeboten. Teil des Pakets ist eeinen Gutschein für den Bestseller „Endgame“ von James Frey. Den Gutschein kann man nur bei einem Partnershop aus der Gruppe „meineBuchhandlung“ im Libri-Universum einlösen.


Jetzt lesen: Rewe vergeigt es wieder einmal im Web, Amazon testet Product Listing Ads.
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Die Macht der Marktplätze: Locken, hätscheln, auslutschen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. November 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Die Macht der Marktplätze: Locken, hätscheln, auslutschen
Freund, Feind oder notwendiges Übel? Die Debatte über das Für und Wider der Marktplätze ist voller Graubereiche und ist auch eine Frage des eigenen Standpunkts. Plattformbetreiber locken die Kleinen, kassieren die Mittleren ab und hätscheln die ganz Großen. Die Gewinner sind immer die Marktplätze. Die Händler manchmal. Besser sie gewöhnen sich daran.
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Thema: Player

Schlagworte: Amazon, Ebay, Marktplatz

Kurz vor 9: Amazon einigt sich im E-Book-Streit, Media-Saturn sucht das Rezept gegen Amazon, Cyber Monday, Tirendo, DailyDeal, eBay, Wal-Mart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Amazon erklärt Hachette, wie man billigere E-Books und mehr Gewinne macht

Amazon lockt Verlag mit Incentives:

Kriegsbeil begraben. Amazon und Hachette einigen sich nach monatelangem Zerren um die E-Book-Rabatte auf einen mehrjährigen Vertrag. Hachette darf den Preis für seine E-Books weiter selbst festlegen. Der Streit hatte für weltweites Aufsehen gesorgt. Erst recht nachdem sich in den USA und Deutschland eine Phalanx an Autoren mit massiver Kritik an Amazon abgearbeitet hatte, weil Amazon Hachette-Bücher eher schleppend auslieferte. Zuvor hatte sich Amazon bereits mit den Verlagsgrößen Bonnier und Simon & Schuster auf neue Konditionen geeinigt. Laut NYT bietet Amazon dem Verlag Hachette "Incentives", um niedrige E-Book-Preise attraktiver zu machen.

Jetzt lesen: Amazon plant Cyber Monday Woche der Superlative, Media-Saturn baut auf lokale Marktplätze.
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Kurz vor 9: Globetrotter wird schwedisch, Kaufhof zufrieden, Miflora, Hermes, Amazon, Female Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Globetrotter: Mit Personalisierung näher am Kunden - samt Produkt-Tipps zum Wetter vor Ort

Globetrotter - Die Fusion:

Es ist ungefähr so, als würde Volvo die Mehrheit bei BMW übernehmen. Die skandinavische Fenix-Outdoor-Gruppe fängt den trotz Relaunch, Strategiewechsel und etlichen  Optimierungen im Detail kriselnden Outdoorhändler Globettrotter auf und übernimmt die Mehrheit. Fenix war bereits an Globetrotter beteiligt. Globetrotter wird damit Teil einer Outdoor-Grupp und bildet mit Naturkompaniet und Partioaitta die Frilufts Retail Europe AB. Frilufts AB ist eine Tochtergesellschaft der Fenix Outdoor International AG. Die Fenix AG hält 60 % der Anteile an der Frilufts AB, 40 % halten die Altgesellschafter von Globetrotter. Fenix-Manager Ulf Gustafsson wird CEO der neuen Frilufts AB. Finanzchef von Frilufts AB wird Globetrotter-Mann Thomas Lipke. Pressemeldung

Jetzt lesen: Hermes wird teurer, Crowdinvesting komplizierter.
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Kurz vor 9: HDE erwartet Massensterben, DHL, Zalando, Asos, Mexx, Stuffle, nuBon, Amazon, Telekom, Spotify, DaWanda

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: DHL, Zalando, Asos, Mexx, Stuffle, nuBon, Amazon, Telekom, Spotify, DaWanda

HDE - Das Sterben der 50.000:

Wenn der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die Handelsentwicklung schaute, dann ging das bislang etwa so: "Nein. Doch. Oh". Noch im vergangenen Jahr bejubelte der HDE munter ein Flächenwachstum, war aber immerhin vorsichtig genug, Grenzen zu erkennen. Nun aber beschleicht den Handelsverband doch ein wenig Panik: Bis 2020 könnten in Folge des Strukturwandels 50.000 Standorte vom Markt verschwinden.
Die Zahl nannte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser am Dienstag in Berlin. Schon diese Zahl darf man aus Sicht des HDE getrost als Massenserben bezeichnen. Drei Viertel der Händler melden zudem schon jetzt weniger Kundenfrequenz.

Der Online-Handel dagegen wird nach Prognose des HDE in diesem Jahr 39 Milliarden Euro umsetzen - knapp sechs Milliarden Euro mehr als 2013. Abschwächung des Marktes - Fehlanzeige.

Auch für die Straßenverkäufer gibt es noch eine optimistische Botschaft: Der HDE steigerte seine Prognose für 2014 für den Einzelhandel um 0,3 Prozentpunkte auf 1,8 %. Das entspricht 459 Mrd. Euro. Für das Weihnachtsgeschäft erwartet der Branchenverband ein Plus von 1,2  % im Vergleich zum Vorjahr. Das wären rund 85 Mrd. Euro. 447 Euro, plus 50 Euro, wollen die Deutschen demnach für Weihnachtsgeschenke ausgeben.
Doch Vorsicht: Auch wenn meine eigene Prognose (n=1) eher dem HDE zustimmt, sagen beispielsweise Deloitte und Ernst & Young weitaus knappere und gekürzte Budgets voraus - bis zu 20 % minus nämlich. Alle Zahlen des HDE als pdf.

Jetzt lesen: Zalando kommt schneller, Mexx kommt kurz.
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Thema: News

Schlagworte: HDE, Amazon, Zalando, Asos, Spotify, Telekom, DaWanda, Stuffle, mexx

Kurz vor 9: Werbemacht Amazon greift an, Kahlschlag bei Karstadt, Hawesko, Müller, Höffner, Conrad, Karstadt, WholeFoods, Instacart, Flipkart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. November 2014 | Kommentieren Kommentieren

amazon

Amazon greift nach den Werbe-Milliarden:

Amazon wird wohl schon 2015 ein unternehmenseigenes Display Advertising Network starten und Anzeigenplätze ähnlich wie Google AdWords vermitteln. Zunächst sollen die Anzeigen auf der eigenen Website zu sehen sein, später auch auf den Websites anderer Publisher. Ein Targeting-El-Dorado. In einer demnächst erscheinenden Sonderpublikation der Agentur Sinner Schrader weise ich denn auch warnend darauf hin, dass Amazon damit die Werbe-Dienstleister ein Stück weit überflüssig macht.

Es geht aber nicht nur darum, dass Amazon mit seinen Daten und seiner Reichweite tolle Conversion Rates hebeln kann, sondern jeder Klick verfeinert auch das Wissen von Amazon für bessere eigene Produkte, bessere eigene Inhalte und bessere eigene Services.

Gründe genug also, dass die W&V heute ihre Story über das Advertising-Imperium von Amazon mit Darth Vader auf dem Titelbild aufmacht.
Denn Amazon hat einen entscheidenen Vorteil gegenüber anderen Werbenetzwerken: Google weiß, was wir suchen. Amazon, gleichfalls eine Produktsuchmaschine, weiß außerdem, was wir wann kaufen.

Jetzt lesen: Höffner macht in E-Commerce. Parodie veralbert Amazon Echo.
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Kurz vor 9: Amazon bringt mit "Echo" den Horchposten fürs Wohnzimmer, Redcoon sieht rot, Home24, Yapital, Hermes, Yoox, Weltbild, Otto Group

amazon echo

Amazon Echo - Die Laber- und Horch-Box:

Echo heißt die Lautsprecher-Box, kostet 199 Dollar, reagiert ala Siri auf Befehle, kann das Smart Home steuern, Fragen beantworten und hört daheim ständig alles mit, wenn sie angeschaltet ist. Dazu lagert sie dann das Gehörte in der Cloud. In der Nachbarschaft zum CIA-Server, deren Daten Amazon auch in der Cloud verwaltet. Wenn da mal bloß nichts durcheinanderkommt! Aber die NSA, von der die Erfindung auch stammen könnte, wie manch einer bei Twitter glaubt, kann das dann ja auseinander sortieren.  Glaubt man dem etwas gruseligen Erklärvideo, dann soll Echo einem vor allem künftig mehr und mehr die Arbeit abnehmen, im Haushalt noch irgendeine Taste bedienen zu müssen. Nach Dash und Fire TV ist es der dritte massive Versuch von Amazon, sich mit einem Hardware-Helferlein im Haushalt breit zu machen.

Jetzt lesen: Redcoon schreibt rote Zahlen, Home24 schwört auf Eigenmarken.
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