Kurz vor 9: eBay drückt aufs Tempo, Amazon, Uber, Google, Apple, Deichmann

ebay, logo

eBay: Der Online-Marktplatz versteht es, seine Händler mit sanftem Druck an die Kandare zu legen, um sie auch bei der Lieferung auf Vordermann zu bringen. Kunden können künftig wohl Ware, die vertrödelt bei ihnen ankommt, beim Händler als "Produkt nicht wie beschrieben" bewerten. So sollen langsame Händler abgestraft werden. eBay bietet Händler aber die Chance, eine korrekte Versandzeit nachzuweisen. ECommerce Bytes

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Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, Jack Wolfskin, PayPal, eBay, Urbanara

Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,

Amazon: Der Amazon-Nimbus bröckelt bei den Anlegern. Die schickten die Aktie nach den jüngsten Quartalszahlen auf Talfahrt (minus 10 Prozent). Die Anleger ließen sich von den neuerlichen Umsatzsteigerungen von fast einem Viertel auf rund 19,4 Milliarden Dollar nicht beeindrucken und schauten lieber auf den Nettoverlust von 126 Millionen Dollar, der damit doppelt so hoch ausfiel wie erwartet. Womöglich schrecken auch der Einstieg ins Smartphone-Geschäft und die Milliarden-Ausgaben für den Ausbau von Logistikzentren. Auch die Marketingkosten sind gestiegen. Obendrein warnte Amazon für das laufende Quartal vor einem operativen Verlust zwischen 410 und 810 Millionen Dollar. Quartalsbericht

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Thema: News

Schlagworte: Paypal, Amazon, Ebay, Coupies, Urbanara, Mondovino

Kurz vor 9: Plant Rocket Internet Milliarden-IPO 2. Klasse?, eBay, FMCG, Uber, Bergfürst, Flipkart, Foursquare, Facebook

Rocket Internet Logo

Rocket Internet: Macht Rocket Internet in Sachen IPO jetzt Nägel mit Köpfen? Nach Informationen des WSJ wurden den Investoren gestern in Berlin Details des Börsengangs vorgestellt. Demnach wolle Rocket Internet mit dem Börsengang 3 bis 3,5 Milliarden Euro einnehmen, schreibt das WSJ.

Dass es ein Treffen gab, wurde inzwischen bestätigt. Über Anlass und Inhalt aber wurde offiziell nichts bekannt.

WSJ will zudem erfahren haben, dass der IPO in Frankfurt im unregulierten Markt geplant sei. Das würde Rocket die Chance geben, weitreichende Transparenzpflichten nach dem Börsengang zu vermeiden. Emittenten müssen im Open Market beispielsweise keinen Börsenzulassungsprospekt wie im regulierten Markt veröffentlichen. Es gibt auch keine Ad-hoc-Publizität. Mithin wird der Freiverkehr, der einst auf dem Bürgersteig vor der Börse stattfand, von misstrauischen Anlegern zuweilen auch als Markt 2. Klasse gesehen. Rocket würde so also die Chance verpassen, auf breiter Front Vertrauen aufzubauen. Als Konsortialpartner für den IPO sind weiter Berenberg, JPMorgan Chase & Co. und Morgan Stanley im Gespräch.

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Kurz vor 9: Amazon setzt beim Fulfillment auf Tempo, Wine in Black selig, Asos, DPD, Target, Rakuten, Luxus

amazon

Amazon: Jedes Detail im Fulfillment optimieren, das ist gegenwärtig die Strategie von Amazon in Sachen Logistik. Mehr Speed ist gefragt.  Amazon setzt nicht nur auf gewaltige Sortieranlagen und will, wie gemeldet, unter anderem mit Blick auf die Sonntagszustellung zusammen mit USPS, sogar noch weitere "Sortation Center" in den USA bauen, sondern nimmt auch die Händler im Marketplace weiter an die Kandare, berichtet E-Commerce Bytes. Dort findet man es denkbar, dass Amazon künftig Händler, die nicht zeitig genug liefern können, alsbald auffordern wird, die Bestellung an einen anderen Amazon-Händler weiterzugeben, um eine negative Bewertung zu vermeiden. Anlass zu Spekulationen gibt hier eine Umfrage von Amazon unter seinen Händlern, in denen unter anderem die Bereitschaft für solche Kooperationen abgefragt wird.

Jetzt lesen: Asos und DPD machen die Zeitfensterzustellung auf 30 Minuten genau, Amazon führt "Mayday"-Notdienst in Deutschland ein.
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Gib dem Mobile Commerce Zucker

Gib dem Mobile Commerce Zucker
Zwei Zahlen lassen aufhorchen. Da ist zum einen Zalando: 41 % des Traffics bei Zalando kommt mittlerweile über mobile Endgeräte. Da ist zum anderen der Shopping-Center-Betreiber ECE. Die zunächst in zwei Einkaufscentern mit über 35.000 Downloads erfolgreich getestete Shopping-App soll bis zum Ende des Jahres für 30 Center des ECE zur Verfügung stehen.

Mobile ist eben Brücke, Klebstoff und Bindeglied in allen Handelswelten. Wer das nicht nutzt, der versauert auf einer Seite des Grabens. Dabei ist der Erfolg kein Hexenwerk. Man muss nur die richtigen Hebel bedienen.
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Kurz vor 9: Sheego liebäugelt mit eigenen Läden, Zalando, Home24, Ernsting`s Family, Zappos, Amazon, Facebook, Netflix

sheego

Sheego: Der Große-Größen-Versender aus dem Haus Schwab setzt auf das stationäre Geschäft. Die bislang rund 20 Shop-in-Shop-Flächen sollen mittelfristig auf 200 Standorte ausgedehnt werden. Die Händler erhalten zudem Zugriff auf alle Artikel aus dem Online-Shop und können diese in die Filiale ordern und vor Ort verkaufen. Auch eigene Geschäfte seien zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, um die Marke noch erlebbarer zu machen. Das unterstrich jetzt Sheego-Chefin Sabine Tietz im Otto-Blog Unterwegs.

Tietz: "Die Kundinnen erwarten doch, dass ihre Lieblingsmarke überall verfügbar ist. Dabei sind alle Kanäle wichtig, denn sie haben ja unterschiedliche Stärken und müssen in Summe die Kundenbedürfnisse optimal bedienen. Und am Ende zahlt jeder einzelne Kontakt auf die Markenbekanntheit und das Markenerlebnis mit Sheego ein."

Jetzt lesen: Wie sehr Zalando seine Werbeausgaben eindampft und wie gut Amazon Mode kann.
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Kurz vor 9: Allyouneed macht Paketstation zum Supermarkt, Rocket Internet häuft Verluste an, Epic Companies, Amazon, Cross-Border-Commerce

Kurz vor 9: Allyouneed macht Paketstation zum Supermarkt

Allyouneed: Aus der Reihe - man kann es ja mal ausprobieren: 16 Paketstationen von DHL in Berlin wurden jetzt mit einer Fototapete des Lebensmittel-Onlinehändlers Allyouneed in Form eines Marktstands tapeziert. Da können Kunden dann per QR-Code direkt ein paar Lebensmittel bei der DHL-Tochter bestellen, wenn sie ihr Paket abholen. Die Lieferung des gesamten Einkaufs erfolgt dann zum Wunschtag, direkt an die Wohnungstür. Zumindest die Wahrnehmung der Marke dürfte mehr als ordentlich sein. Ein Video zeigt zudem, wie die Paketstation neu tapeziert wird.

Derartige Tests mit QR-Wänden gibt es seit Jahren. Vorreiter war Tesco in Seouls U-Bahn-Stationen, das dort Produkte per QR-Wand verkaufte und sich auch am Londoner Flughafen Gatwick zeigte. Der deutsche Kosmetik-Händler Budnikowsky erprobte sich an S-Bahn-Stationen. Der Supermarkt "Emmas Enkel" in Düsseldorf nutzt zudem eine QR-Code-Fotowand am eigenen Laden. PR-Effekt groß, Umsatz kaum messbar.

Jetzt lesen: Rocket Internet sammelt 3 Milliarden Euro ein. Amazon rüstet für die Sonntagszustellung in den USA weiter auf.
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Kurz vor 9: Zalando: Ja - Wir sind profitabel!, Rocket Internet rollt Richtung IPO, Amazon, Yapital, eBay, Alibaba, Snapchat, Starbucks

Kurz vor 9: Rocket Internet, Zalando, Amazon, Yapital, eBay, Alibaba, Snapchat, Starbucks

Rocket Internet: Der PR-Zug von Rocket Internet zum Börsengang, perfekt orchestriert von PR-Chef Andreas Winiarski, rollt unaufhaltsam Richtung IPO und dürfte nur noch von einer Notbremsung zu stoppen sein. Serienweise hält die Rocket Internet-Maschinerie derzeit mit Unternehmensstories in den Wirtschaftsmedien. Nach einem exklusiven Gespräch mit Oliver Samwer in der britischen Financial Times folgt nun wenig später das exklusive Gespräch mit dem deutschen Handelsblatt. Dort korrigiert Samwer abermal das Bild vom "Game of Clones", sagt in welchen internationalen Märkten noch Potenzial steckt und wird gleich zum deutschen Mark Zuckerberg stilisiert.
Im Interview gibt sich Samwer zudem als Volkswirtschaftler, der über den Tellerand hinausdenkt und fordert von der Bundesregierung einen Milliarden-Fond mit Risikokapital um in Zukunftsthemen zu investieren. Auch Airbus wäre schließlich nie ohne staatliche Unterstützung gegründet worden. Am 19. August um 21 Uhr zeigt das ZDF zudem die Frontal-21-Doku "Die Milliarden-Geschäfte der Zalando-Boys". Die ZDF-Autoren bekamen als erstes TV-Team ein Interview mit Oliver Samwer.

Jetzt lesen: Zalando schafft im ersten Halbjahr eine EBIT-Marge auf Breakeven-Niveau. eBay verklagt Intershop.
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Kurz vor 9: Amazon testet Flatrate für Bücher, Juniqe, PayPal, Yapital, Rakuten, eBay, Airbnb, LivingSocial, Weltbild, Media-Saturn

Kurz vor 9: Amazon testet Flatrate für Bücher,

Amazon: Da müssen sich auch deutsche Start-ups wie Readfy und Skoobe künftig wohl warm anziehen. Denn nun zieht auch Amazon ein Abo-Modell für E-Books aus dem Hut und wird zum Spotify für Bücher.  Mit "Kindle unlimited" testet der Online-Riese in den USA ein Abo-Modell für E-Books und Audiobücher für 9,99 Dollar im Monat. Amazon bewegt sich damit preislich auf dem Niveau der Wettbewerber. 600.000 Titel sollen dafür zur Verfügung stehen. Derzeit scheint der Testlauf aber offline zu sein. Dennoch gibt es auch schon ein Werbevideo. Ein eingeschränktes Leihprogramm gibt es bereits für Prime-Kunden. GigaOM Gerücht am Rande: Amazon soll laut Reuters am Kauf der US-Verlagsgruppe Simon & Schuster interessiert sein.

Jetzt lesen: Amazon-Logistik macht in Europa Tempo, eBay-Umsatz leidet unter Hacker-Angriff.
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Thema: News

Schlagworte: Paypal, Amazon, Rakuten, Airbnb, LivingSocial, Yapital

Kurz vor 9: Epic Companies auf der Kippe, Petobel, Amazon, Apple, Nomos, PayPal, myTheresa

mato peric

Epic Companies: Der ProSiebens Startup-Inkubator Epic Companies steht vor der Schließung, meldet Deutsche Startups. Schon länger ist bekannt, dass die Mediengruppe den Inkubator massiv eingedampft hat.  „Die Überlegungen gehen mittlerweile offenbar sogar so weit, den Ableger in den kommenden Monaten komplett abzuwickeln und die Projekte der Firmenschmiede alle zu verkaufen“, schreibt das Fachportal. Aus München heißt es dazu, man prüfe verschiedene Szenarien. Zum Portfolio gehören unter anderem so hoffnungsfrohe Start-ups wie Department47, Gymondo, Petobel, und Valmano.

Jetzt lesen: Amazon holt Google Glass-Erfinder und wertet Gebrauchtwaren auf.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Apple, Mytheresa, Epic Companies, Petobel