Kurz vor 9: Zalando schickt High Heels ins Weltall, Millionen für Home24, Modomoto, Saturn, Juniqe, Amazon Prime, SEO, Weihnachtsshopping

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Zalando schickt High Heels ins Weltall

Schuhe im Weltall:

Um 10 Uhr geht es los. Dann startet der Launch des Projekts "Space Shoes". Ein schönes PR-Projekt mit dem Zalando da die erste Schuhlieferung in den Weltraum verspricht. Hintergrund: Das Projekt entstand während der Entwickler-Tage bei Zalando (Neudeutsch: Hack Week). Und da Techies alle irgendwie auf Weltraum stehen und Weihnachten ja - wie soll der Weihnachtsmann das sonst mit den Geschenken schaffen - auch die Zeit der Orbitalflüge ist, "testet" Zalando jetzt den Weltraumversand. Also ein ganz klein wenig. Also beinahe.
Denn wer jetzt denkt - ah - Rocket Internet- ein Raketenstart, der wird enttäuscht sein. Es wird ein profaner Weltraum-Ballon sein. Und er kommt mit seiner Ware zurück, sobald ihm am Rand der Atmosphäre die Luft ausgeht.
Immerhin hat er eine Kamera (GoPro) an Bord. Die soll Bilder vom "Versand" machen und den Zalando-Schuh vor der Erdkugel zeigen.
Wenn Sie also Spaß an "Unfug" haben und ohnehin denken "TGIF" schauen sie um 10 mal bei Space Shoes rein. Es wird übrigens ein goldener High Heel sein, der dann vor dem Horizont schweben soll. Gestartet wird in Polen. Für Deutschland gab es keine Genehmigung. Tech-Blog

Jetzt lesen: Home34 bekommt frische Millionen, Amazon liefert binnen 60 Minuten.
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Schlagworte: Amazon, Zalando, seo, Saturn, Home24, Modomoto

Machtkampf Amazon contra Verdi: Standorte bedroht?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Machtkampf Amazon vs Verdi: Standorte bedroht?

Im Streit um einen Tarifvertrag will Verdi Amazon nun empfindlich treffen. Streiks in Bad Hersfeld, Werne, Rheinberg  und Leipzig gehen bis Samstag weiter. In Graben soll sogar bis Weihnachten der Ausstand herrschen. Streiks an bis zu sechs Standorten gleichzeitig (in Koblenz endete der Streik am Mittwoch) und das teilweise bis zum Feiertag – es ist schon jetzt der größte Arbeitskampf den Amazon in Deutschland erleben muss. 

Amazon ist unbeeindruckt, zeigt sogar den Stinkefinger, verschickt beinahe zeitgleich Pressemeldungen, dass die Bestellfristen verlängert werden. Die Botschaft: Es geht auch ohne euch. Schon munkelt die Logistikbranche, Amazon könnte Standorte hierzulande aufgeben.
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Schlagworte: Amazon, Logistik

Kurz vor 9: Google Shopping mit Buy-Button, Zalando, Amazon, WhatsApp, Cringle, Online City Wuppertal, C&A, Tristyle, PetSmart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Google Shopping: 5 Tipps für das digitale Schaufenster

Google macht Shopping leichter:

Mit einem “Buy Now”-Button für One-Click-Shopping will Google womöglich Amazon Kontra geben. Über entsprechende Ideen berichtet das WSJ. Kunden müssten dann gar nicht mehr auf die Seite des Händlers wechseln. Google würde so vermutlich endlich auch erfahren, ob und was die Kunden einkaufen. Wichtig, um Waffengleichheit mit Amazon herzustellen, dass mit seinem eigenen Werbenetzwerk Google künftig Milliarden Werbe-Dollars streitig machen will.

Jetzt lesen: Zalando testet bereits die Style-Beratung. WhatsApp macht sich für den Desktop bereit.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Zalando, Google Shopping, QVC, Atalanda

Kurz vor 9: Reuter will Hersteller zu Transparenz und Fairness zwingen, Software-Fehler bei Amazon, Metro, Emmas Enkel, Otto, Amazon fresh, eBay

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Reuter will Hersteller zu Transparenz und Fairness zwingen

Reuter contra Hersteller:

Was erlauben Reuter? Der Fach-Onlinehändler Reuter hatte mit seinem unkonventionellen „Reuter Urteil“ Bewertungen von Sanitärherstellern online zugänglich gemacht. Reuter wollte so transparent machen, wie sich Hersteller bei Fragen zum Herstellungsort, bei der Kommunikation von Lieferzeiten, bei der Abwicklung von Kundenreklamationen, bei Preisehrlichkeit verhalten.
Doch diese Offenheit gefällt nicht allen Herstellern. Unter anderem Hansgrohe ist gegen die Sterne-Bewertungen von Reuter vorgegangen. Also musste sich das Landgericht Köln mit dem Fall beschäftigen. Bis zur Entscheidung über die einstweilige Verfügung, die Hansgrohe erwirkt hatte, ist die Veröffentlichung des "Reuter Urteils" untersagt.

Reuter stichelt mit seiner Bewertung aber wohl auch gegen die Benachteiligung von Onlinehändlern, bewertet auch die Behinderung von Preisvergleichsmöglichkeiten sowie die Benachteiligung besonders günstiger Vertriebswege.

2013 musste der Badarmaturenhersteller Dornbracht nach einer Klage von Reuter wegen gezielter Behinderung des Onlinehandels inklusive Zinsen Schadenersatz in Höhe von rund einer Million Euro an Reuter zahlen. Der Armaturenhersteller hatte Großhändlern zwischen 2008 und 2011 spezielle Rabatte gewährt, wenn diese sich verpflichteten, Dornbracht-Produkte nicht an Onlinehändler zu liefern.
 

Jetzt lesen: Software-Fehler verursacht Preissturz bei Amazon. Otto glaubt an den Katalog.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Otto, Metro, Reuter, Emmas Enkel

Kurz vor 9: Preis-GAU für Notebooksbilliger bei eBay, Whatsapp, Amazon, Google, Bitcoin, Weihnachtsshopping, 8Boxes, Mytaxi

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Preis-GAU für Notebooksbilliger bei eBay

Preis-Panne für Notebooksbilliger:

Es war der Preis-Gau. Für wenige Stunden kostete im eBay-Shop von Notebooksbilliger.de zu nachtschlafender Zeit plötzlich jeder Artikel 5,99 Euro. Sogar teure Laptops gab es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch als Schnäppchen. Ein Fehler in einem Datenexportmodul.

Die Nachrichten verbreitete sich über Plattformen wie Dealz wie ein Lauffeuer. Erst am Morgen konnte Notebooksbilliger.de die Notbremse ziehen, räumte den "Laden" leer, meldet Channel Partner.

Ob NBB gleichwohl liefern muss? Juristen sagen: Nein, NBB kann sich auf falsche Preisauszeichnung berufen. Notebooksbilliger-Chef Arnd von Wedemeyer hat sich inzwischen für den Fehler entschuldigt.
Mehr über den Horror falscher Preisauszeichnungen im Web und den Fluch der Algorithmen gleich bei etailment.

Jetzt lesen: Amazon auf "Same Day Delivery"-Kurs, Microsoft nimmt Bitcoin.
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Kurz vor 9: Amazon lässt Kunden Preise verhandeln, Tengelmann, Shopwings, Otto, Kiveda, eBay, Apple, Asos, Tesco,

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Amazon lässt Kunden Preise verhandeln,

Amazon macht ein Angebot:

"Make an Offer" ruft Amazon seinen Kunden zu. Die können künftig Preise verhandeln und damit den vorgeschlagenen Preis unterbieten. Der Verkäufer kann zustimmen, ablehnen oder sein Angebot anderweitig nachbessern. Vorerst geht das aber nur in der Kategorie Sammlerkram, also Memorabilia und Collectibles. Allein hier aber sind schon 150.000 Artikel betroffen. Amazon feiert den Ansatz bereits als "Game Changer". Das neue System ist aber keine Auktion. Alle Preisverhandlungen finden 1:1 statt.

Jetzt lesen: Tengelmann steigt bei Shopwings ein, Asos unter Druck.
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Kurz vor 9: App-Report - so schlagen sich deutsche Händler, Marc O'Polo, Hachette, Amazon, Facebook, Shyp

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. Dezember 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Kurz vor 9: App-Report - so schlagen sich deutsche Händler

App-Report - Deutsche Händler schwächeln:

Der App-Markt im deutschen Einzelhandel – er ist eher ein Trauerspiel. App Annie, einer der führenden Plattformen im Bereich der Mobile-Marktanalyse, hat sich nämlich die Apps der Top 25 der deutschen Handelsunternehmen nach Umsatz in 2013 angesehen. Ein auffälliges Ergebnis:  Bei den die beliebtesten Apps in Deutschland sind deutsche Händler eher abgemeldet. Dabei beherrschen sie den Handel. Edeka, Schwarz-­Gruppe, Rewe, Metro Group, Aldi sowie die Tengelmann-­Gruppe machen zusammen über 70% des Umsatzes unter den aufgelisteten Top 25 Unternehmen aus.

Amazon und H&M dominieren indes bei den Apps deutlich an der Spitze. Interessant ist auch, dass die Top 5 Apps insgesamt 70% der Downloadzahlen aller 25 Applikationen (3. Quartal 2014) für sich einnehmen: Amazon, H&M, Lidl, IKEA, und IKEA Catalog. Auf Platz 6 folgt Tchibo.
Auffallend sind die unterschiedlichen Strategien bei den Features. So setzt die SportScheck-­App auf dem iPad auf hochwertige Produktabbildungen, bietet auf der iPhone-­App ergänzende Funktionen wie Coupons. Die dm-Drogeriemarktkette hat den "dm Designer" entwickelt, eine App, mit der Kunden Produkte personalisieren können. Mithilfe der App können geschäftseigene Kosmetikprodukte von Kunden mit individuellen Fotos, Farben und speziellen Nachrichten versehen werden. Das individuelle Produkt kann dann an eine Adresse geliefert oder in der nächsten Filiale abgeholt werden. Zalando fehlt übrigens im Ranking, weil es beim Umsatz 2013 noch jenseits der Top 25 lag.

Jetzt lesen: Amazon testet Blitzlieferung per Fahrrad, Hachette testet den Buy-Button bei Twitter.
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Kurz vor 9: Otto lässt die Hosen runter - Daten im Livestream, eBay, Toys“R“Us, Amazon, Instacart

Kurz vor 9: Otto lässt die Hosen runter - Daten im Livestream,

Otto zeigt Kaufrausch in Echtzeit:

Einmal sehen, was bei Otto unter der Haube passiert. Zumindest ein bisschen. Das macht Otto heute am 8. Dezember möglich. Am vermutlich umsatzstärksten Tag im deutschen E-Commerce zur Weihnachtszeit öffnet Otto ein Stück weit sein Webtracking-Dashboard, das auf Basis von Daten von 16 Otto Group Unternehmen im Bereich DACH generiert wird, und lässt die Daten im Livestream durchrattern.

Die Performance-Daten zeigen die Standorte der Kunden, die aktuell bestellen, bieten einen Blick auf die  eingegebenen Suchbegriffe, machen die meist aufgerufenen Artikeldetailseiten der letzten fünf Minuten öffentlich und lassen in einem Laufband die aktuell bestellten Warenkörbe in Euro durchlaufen. Auch das dabei benutzte Endgerät lässt sich ablesen. Zu sehen ist der Livestream im Otto-Blog.

Jetzt lesen: Wieder Streik bei Amazon, Toys“R“Us eröffnet Shop bei eBay.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Otto, Best Buy, Mobile, Instacart

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