Kurz vor 9: Zalando geht mit dem Selfie steil, Karstadt verteidigt Mini-Channel, Amazon, Koffer24, Street One, Facebook

zalando

Karstadt verteidigt Omnichannel-Kahlschlag:

Weniger Online-Sortiment, weniger Omnichannel. Die Abkehr von einer umfassenden kanalübergreifenden Denke bei Karstadt hatte in der Branche für mehr als nur Stirnrunzeln gesorgt. Nun hat E-Commerce-Leiter Klaus Haensch die "Strategie" in einem Interview mit Internet World verteidigt. Das alles sei "kaufmännisch sinnvoll" und man werde auch online Geld verdienen. Man wolle aber nicht "mit durchschnittlicher Leistung alles mitbesetzen". Das Sortiment werde daher so aufgestellt, dass die Logistikkosten das Ergebnis nicht beeinträchtigen. Unter anderem deswegen habe man auch den Fashion-Anteil "auf ein gesundes Maß" heruntergefahren. Click & Collect will Karstadt aber wohl weiter bieten.

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Schlagworte: Amazon, Zalando, Karstadt, Koffer24, Street One

Kurz vor 9: Home24 zimmert weiter an der Eigenmarken-Offensive, Etsy, Media-Saturn, Sport Scheck, PayPal, Amazon, Hermes, Rakuten, Best Buy, Alibaba, Carrefour

kiydoo

Home24 weitet Eigenmarken-Portfolio aus:

Und noch eine Eigenmarke für Home24. Der Onlinehändler erweitert sein Eigenmarken-Portfolios durch die multifunktionale Möbellinie KiYDOO. Die Kollektion besteht aus über 30 Möbelstücken, die individuell miteinander kombinierbar sind. Zum Eigenmarken-Portfolio gehören beispielsweise die Matratze Smood, das Boxspringbett KINX, das gerade erst gestartete Schranksystem SKØP und die Testimonial-Kollektion kollected by Johanna der Moderatorin Johanna Klum. Die Produkte und Designs werden eigenständig durch Home24 entwickelt. Mit Home24-Boss Domenico Cipolla diskutieren wir beim Branchenkongress etailment 2.015 am 11. und 12. November in Frankfurt im top-modernen Kap Europa.

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Kurz vor 9: Dreht Amazon fresh an der Preisschraube?, Zalando, Alibaba, Ikea, Mastercard, Migros, Foot Locker, Intershop, Uber, Returbo

Amazon fresh startet in Deutschland -

Dreht Amazon fresh an der Preisschraube?:

299 Dollar im Jahr sollte nach einer 30tägigen Testphase die Belieferung von Lebensmitteln frei Haus per Amazon fresh in den USA kosten. Re/Code meldet nun Zweifel an, dass Amazon jemals diesen Betrag für den Lieferdienst kassieren wird.
Laut dem Bericht schiebt Amazon das Ende der kostenlosen Probephase für Neukunden immer weiter hinaus.
Indizien für einen Umschwung bei der Preispolitik sieht Re/Code genug. In New York sollte der im Oktober gestartete Feldversuch nur bis zum Jahresende kostenlos sein. Bislang aber müssten Kunden dort noch keine 299-Dollar Mitgliedschaft abschließen. Das soll zumindest bis Ende September noch so bleiben. Auch in Seattle, Philadelphia und New Jersey geht der kostenlose Test vorerst weiter. In Kalifornien bietet Amazon inzwischen zudem alternativ eine Bezahlung pro Bestellung an. Preis: 7,99 Dollar. Hinzu kommt, dass Amazon im Rahmen seines Prime Now Konzepts in mehreren US-Städten die Lieferung aus lokalen Geschäften binnen zweier Stunden für Prime-Mitglieder kostenlos bietet.

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Kurz vor 9: Google bremst Liefer-Express, Amazon, eBay, Target, Virtuelle Anprobe, PayPal, DPD, Home Depot, Snapdeal, Shoepassion

google shopping express

Google baut Same Day Delivery um:

Google will offenbar seinen 2013 gestarteten Same-Day-Lieferservice Express nicht unbedingt fortsetzen. Laut Re/Code werden zwei Logistik-Hubs in Kalifornien geschlossen und der Job womöglich an Liefer-Startups übergeben.

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Kurz vor 9: QVC-Mutter kauft Zulily für 2 Milliarden Dollar, Amazon, KaufDa, Beate Uhse, Uber, Lidl, Beacon, Billa

Kurz vor 9: QVC-Mutter kauft Zulily für 2 Milliarden Dollar

Milliarden-Übernahme - QVC kauft Zulily:

QVC-Mutter Liberty Interactive Corporation kauft den familienorientierten Shopping-Club Zulily für umgerechnet rund 2,4 Milliarden Dollar. Zulily kämpfte zuletzt mit deutlich geschrumpften Wachstum. Zulily schaffte 2014 Netto-Umsatz von rund 1,2 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 14,9 Millionen Dollar. Forbes

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Schlagworte: Amazon, QVC, KaufDa, Beate Uhse, Uber, Lidl, Beacon, Billa, Zulily

Kurz vor 9: Zalando - Aktienbesitzer schreien vor Glück, Media-Saturn übernimmt Service-Riesen, Amazon, eBay, Target, Rocket Internet, Uber, Bertelsmann, Jet, Helpling, Jessica Alba

Kurz vor 9: Zalando - Aktienbesitzer schreien vor Glück,

Zalando - Aktienbesitzer schreien vor Glück:

Glücklich, wer sich beim kurvigen Börsenstart von Zalando nicht aus der Ruhe bringen ließ. Emissionspreis damals: 21,50 Euro. Tage später nur 17,10 Euro. Wert heute nach den guten Quartalszahlen: 32,78 Euro. Kursziel der Commerzbank: 38 Euro. Im Griff hat Zalando nun auch wohl wieder Probleme mit Betrügereien bei Bestellungen auf Rechnung, die das Ergebnis belasteten. Die Probleme waren aufgetreten, nachdem Zalando den Algorithmus etwas großzügiger programmiert hatte, der darüber entscheidet, welchem Kunden welche Zahlungsart beim Online-Kauf angeboten wird. Nun wurden die Zügel wieder etwas angezogen. Weniger gut steht es derzeit um die Aktie von Rocket Internet.

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Kurz vor 9: Zalando eilt zu neuen Rekordumsätzen, Amazon, Groupon, Alibaba, Farfetch, Macys, Conrad, Outfittery, DPD

Zalando Finanzchef Rubin Ritter

Zalando peilt Umsatzplus von 31 Prozent an:

Die  zu Jahresbeginn angepeilten Umsatzwachstumsraten zwischen 20 und 25 Prozent schafft Zalando offenbar locker. Nun hält Finanzchef Rubin Ritter für das Gesamtjahr sogar ein Plus von 28 bis 31 Prozent für möglich. Derzeit wächst Zalando schneller als der Vorstand "Bääm" sagen kann.

Der Konzernumsatz stieg um 31,5 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2015. In DACH wuchs der Umsatz dabei um 27,6 Prozent auf 758,1 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT lag insgesamt bei 59,2 Millionen Euro bzw 4,3 Prozent Marge. Das bereinigte EBIT in der DACH-Region lag bei 46,8 Millionen Euro, oder einer Marge von 6,2 Prozent. Derzeit zählt Zalando 16,4 Millionen aktive Kunden.

Allein im zweiten Quartal wuchs der Zalando-Umsatz um 34,1 Prozent auf 733,0 Millionen Euro (EBIT-Marge: 4,1 Prozent). Wie schon im Vorquartal drücken aber Paymentkosten auf das Ergebnis.

Zalando entwickelt sich obendrein mehr und mehr zu Mobile-Company. Die Besuche von mobilen Endgeräten stiegen während des zweiten Quartals weiter auf 57 Prozent an.

Jetzt wird auch wieder mehr investiert: Ab Herbst 2015 baut Zalando ein drittes Logistikzentrum in Deutschland. In Italien soll zudem Anfang 2016 ein kleinerer Standort als Pilot starten.

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Kurz vor 9: Home24 veråppelt Ikea, IFH erwartet Flächensterben, Amazon, Rakuten, Westwing, Media-Saturn, Outfittery, Kiveda, Hermes, Adidas, Shpock, Windeln, NurKochen, Target, E-Books

Kurz vor 9: Home24 veråppelt Ikea,

Home24 veråppelt Ikea:

Home24 veralbert in einer neuen Plakatkampagne Ikea. Auf insgesamt sechs Motiven spielt Home24 mit den Vorteilen des Onlineeinkaufs und Worten im Ikea-Look wie "Müselik anzuställn" oder "schläppen". Konzipiert und umgesetzt wurde die Kampagne von der Agentur Plantage Berlin.

Jetzt lesen: Jedem zehnten Laden droht das Aus, Westwing stoppt Börsenpläne.
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Kurz vor 9: Vibrator-Werbung von Amorelie wird zum Aufreger, Zalando, Otto Group, Amazon, eBay, Groupon, Retouren, Pinterest, Neiman Marcus, JD, Sephora

Vibrator-Werbung von Amorelie wird zum Aufreger,

Aufregung um Werbung für Vibrator von Amorelie:

Künstlicher Aufreger im Sommerloch der Lustbarkeiten. Auf Plakaten wirbt Amorelie für ein Lovetoy mit dem Hinweis "Multiple Orgasmen, 79,90 Euro". BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius ist sogleich erregt, weil ihm "Sex aufgedrängt wird" und fragt sich im dem sonst dem Eros so gar nicht abgeneigten Blatt: "Gehört Vibrator-Werbung in die Öffentlichkeit?". Das sorgt immerhin für eine kleine Erregungskurve bei Twitter sowie in einigen Medien und so für ein wenig PR für Amorelie. Wir glauben, es geht vielleicht um Penisneid. Schupelius beim Anblick des Plakates: "Ein gewaltiger Vibrator, mehr als zwei Meter hoch und mehr als zwei Meter lang, ragte neben mir auf." Jedenfalls ist das Spielzeug groß genug, um das Sommerloch zu füllen.

Jetzt lesen: Otto Group plant weitere Verkäufe, Neiman Marcus wächst mit Personalisierung.
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Kurz vor 9: Ein Dorf kämpft gegen DHL, Amazon, About you, QVC, Media-Saturn, Yatego, Lokaler Marktplatz, Twitter, Target, Polyvore

Kurz vor 9: Ein Dorf kämpft gegen DHL,

Ein Dorf kämpft gegen DHL:

Gleich zwei Logistiker haben es dieser Tage so richtig vergeigt, ihr Image einmal mächtig aufzupolieren und sich nicht als kalter Logistiker zu zeigen, sondern als Lieferant mit Herz und Menschlichkeit. Allen voran die DHL hat sich dabei als Apparat ohne Flexibilität für die menschliche Geste aufgeführt.

Worum es geht: Fast drei Jahrzehnte brachte Helmut Becker die DHL-Pakete in Worfelden, war hilfsbereit, war im Dorf extremst beliebt. Dann entschloss sich die Post, die Zustellbezirke neu zuzuschneiden, lässt dafür Personal rochieren. Becker muss ins zehn Kilometer entfernte Mörfelden-Walldorf.

Die Worfelder stehen Kopf, wollen ihren lieben Lieferanten behalten: Demo. Proteste. DHL bleibt hart. Begründung: Geht nicht, gibts nicht. Die Proteste gehen weiter. Das Fernsehen berichtet. Der Kampf um Helmut Becker macht in Bild, Focus, FAZ, usw. die Runde. Auch eine Facebook-Gruppe rettet nichts. Becker muss jetzt wechseln. Ein simpler 1:1-Tausch sei in diesem Fall leider nicht möglich, heißt es.

Eine Petitesse im Logistik-Alltag. Vielleicht. Aber eine, die DHL für eine großartige Imagepolitur hätte nutzen können. Denn auch über die Gnade in Gelb hätte die Medienwelt berichtet.
Aber noch ein anderer hat die Steilvorlage für eine schöne PR-Geschichte nicht genutzt: Hermes. Vor deren Paketstation haben die Dörfler unter anderem mit dem Motto "Ohne Helmut = Hermes" demonstriert. Von einem Job-Angebot von Hermes ist nichts bekannt. Eine vertane Chance.

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