Kurz vor 9: Home Services - Amazon liefert jeden Handwerker, Auctionata, HSE24, Amazon, Rocket Internet, eBay, Yoox, Net-a-Porter, Macys

Uber ist erst der Anfang: Die Macht der neuen Plattformen

Amazon Home Services gestartet:

Amazon hat jetzt seinen neuen Dienstleistungs-Marktplatz „Amazon Home Services“ in den USA offiziell gestartet. Kunden sollen dort nahezu jeden erdenklichen Handwerker und Dienstleister vom Installateur bis zum Yoga-Lehrer finden und sofort buchen können. Eine "Happiness Guarantee"-verspricht, dass Amazon den Dienstleistern fortlaufend auf die Finger schaut. Amazon will daher auch nur in dem Programm zulassen, die eigenen Qualitätsstandards entsprechen. Kunden buchen die Dienstleistung wie jede andere Ware, legen sie in den Warenkorb und bezahlen nach Erledigung. Amazon will zudem Preise anderer Anbieter egalisieren.

Amazon baut damit ein weiteres Element auf, um Kunden langfristig an das eigene Ökosystem zu binden. Amazon, das 10 bis 20 Prozent Provision kassiert, sieht den Service zugleich aber auch als wichtige künftige Einnahmequelle. Und Amazon Home Services ist eine Einnahmequelle für Daten. Wer beispielsweise eine Putzfrau bestellt, braucht ja womöglich auch Putzmittel. Das Angebot ist zudem extrem groß - wenn man beispielsweise jemanden zum Ziegen hüten sucht, hilft Amazon auch weiter. Allerdings konzentriert sich das Angebot, bei dem Amazon mit nationalen Serviceanbietern wie TaskRabbit kooperiert, derzeit noch auf große Städte. Geekwire / Amazon

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Kurz vor 9: Net-a-Porter und Yoox vor Fusion?, Real, Hem, Uber, Helpling, DHL, Rocket Internet, Amazon

Kurz vor 9: Net-a-Porter und Yoox vor Fusion?, Hem, Uber, Helpling, DHL, Rocket Internet, Amazon

Net-A-Porter verhandelt mit Yoox:

An Net-A-Porter hat offenbar nicht nur, wie von einigen Medien gemeldet, Amazon Interesse. Auch Gespräche mit dem Online-Modehändler Yoox über eine Fusion wurden laut Reuters wieder aufgenommen. Während eine Übernahme durch Amazon als eher unwahrscheinlich gilt, sollen die Fusionsverhandlungen von Yoox und dem Luxusmode-Anbieter Net-a-Porter bereits weit fortgeschritten sein.
Net-a-Porter wurde im Jahr 2000 in London von der Modejournalistin Natalie Massenet gegründet. Net-a-Porter gehört der Schweizer Compagnie Financire Richemont. Yoox wird von der Börse mit  rund 1,3 Milliarden Euro bewertet. Net-a-Porter wird auf 1,3 bis 2 Milliarden Euro geschätzt. Bereits vor einem Jahr hatten beide Unternehmen über eine Fusion verhandelt. Yoox betreibt Multilabel-Onlineshops wie yoox.com, thecorner.com und shoescribe.com und managt das E-Commerce-Angebot zahlreicher Luxuslabels, von Armani über Lanvin und Brioni bis hin zu Zegna.


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Kurz vor 9: Kartell-Vorwürfe: EU nimmt Redcoon ins Visier, das neue Zalando, Amazon will Net-a-Porter, Helpling, Euronics, Zooplus, Wal-Mart, LeShop

Kartell-Vorwürfe: EU nimmt Redcoon ins Visier

Hausbesuch bei Redcoon:

Überraschender Besuch bei Redcoon. Prüfer der Europäischen Kommission haben unter anderem Redcoon durchsucht, um Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht nachzugehen. Neben Redcoon waren europaweit noch andere Elektronikketten von Durchsuchungen betroffen. “The commission has concerns that the companies concerned may have violated EU antitrust rules that prohibit anticompetitive agreements or concerted practices", sagte ein EU-Sprecher.

Der Besuch bei Redcoon geht zurück auf Untersuchungen Ende 2013. Damals ging die EU dem Verdacht nach, dass sich einige Unternehmen darauf geeinigt hätten, das Online-Business von Teilen des Sortiments auszuschließen, um höhere Preise sicherzustellen.  Das ist laut EU-Kartellgesetzen verboten.
Redcoon, das mit der Behörde kooperiert, könnte also auch zu den Leidtragenden gehören. 2013 hatte die Kommission bereits Media-Saturn unter die Lupe genommen. ZDNet / IR //

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Kurz vor 9: Kik kommt zu eBay, Valmano, ProSiebenSat.1, Coureon, Project A, Limango, Allyouneed, Marley Spoon, Amazon, Snapdeal

Kurz vor 9: Kik kommt zu eBay,

Kik plant Multichannel-Attacke:

Der Textildiscounter Kik verschreibt sich eine Online-Offensive. Eine der Flanken: eBay. Dort will Kik ab Mai seine Waren anbieten. Auch eine Kooperation mit Amazon ist denkbar. Bis 2016 will Kik zudem Click & Collect anbieten. Bis 2020 will man den Online-Umsatz so von derzeit rund 20 auf 100 Millionen Euro heben. Die Tengelmann-Tochter zählt mit einem Nettoumsatz von über 1,5 Milliarden Euro zu den zehn größten Textilhändlern Deutschlands. Handelsblatt


Jetzt lesen: Neue Investoren für Valmano, Amazon macht Tempo.
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Kurz vor 9: Aldi wagt sich ins Netz vor, Adler, Valendo, Wormland, Lesara, 99Designs, Amazon, Zalando, Kastner, Hotel-Preisvergleich

Von Julian Heck Julian Heck | 20. März 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

Aldi UK

Aldi wagt sich ins Netz vor:

Der Discounter made in Germany springt auf den Zug des Lebensmittel-Onlinehandels auf. Erstmals in Europa bereitet Aldi in Großbritannien den Launch eines Online-Shops vor. Das hat sich der deutsche Discounter Nummer 1 bisher noch nicht getraut. Zwar beobachten der Konzern das Online-Geschäft schon viele Jahre, aber der Schritt ist wohl erst in den letzten zwei Jahren gereift. Nach Informationen der Lebensmittel-Zeitung stellt Aldi gezielt Online-Experten ein und holt sich Rat bei Consultern. Dass der große Schritt ins Netz ausgerechnet in Großbritannien stattfindet, ist nicht verwunderlich. Der Online-Lebensmittelhandel ist dort wesentlich weiter vorangeschritten als in Deutschland - u.a. deshalb, weil britische Verbraucher als online-affiner gelten und die Dichte stationärer Versorger hierzulande sehr hoch ist. Gerade einmal 0,4 Prozent des Lebensmittel-Umsatzes werden in Deutschland online gemacht (HDE-Onlinemonitor).
 
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Amazon oder Zalando: Beginnt jetzt der Kampf King Kong gegen Godzilla?

Von Gastautor | 9. März 2015 | Kommentieren Kommentieren

Amazon oder Zalando: Beginnt jetzt der Kampf King Kong gegen Godzilla?
Zalando hat das geschafft, was Amazon bisher verwehrt blieb, nämlich Gewinne zu generieren. Ist das Modell Zalando also Amazon überlegen? Kann der Mode-Godzilla Zalando wirklich den Kampf mit dem E-Commerce-King-Kong Amazon aufnehmen?

Das fragt Sven Kromer, Partner der Unternehmensberatung Kurt Salmon Germany in einem Gastbeitrag und schaut auf die Zahlen.
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Thema: Player

Schlagworte: Amazon, Zalando, Gastbeitrag

Kurz vor 9: Amazon wirft in China das Handtuch, Alibaba, EP, Navabi, Helpling, Lendico, Wahanda, Sephora, Spartoo

Kurz vor 9: Amazon wirft in China das Handtuch, Alibaba,

Amazon geht zu Alibaba:

Das nennt man dann wohl erst mal klein beigeben, weil man auf dem chinesischen Markt mit amazon.cn nicht vom Fleck kommt. Amazon eröffnet einen Marken-Store bei Alibaba, genauer auf der Plattform TMall. Amazon verkauft dort ein breites Sortiment. Elektronik, Spielzeug, Schuhe und Snacks. Auch etliche andere internationale Retailer und Brands haben Markenshops bei TMallWired
Jetzt lesen: Sephora setzt auf Beacon, EP kommt langsam im Web an.
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Kurz vor 9: Zalando mit Angeber-Prognose, Etsy, Farfetch, Amazon, Scarosso, GartenXXL, Weltbild, Wayfair, Best Buy, Groupon, Globetrotter

Zalando, Vorstand

Zalando zackig:

Mit ein bisschen Rechenkunst und einem Tunnelblick auf Mode und Online und wenn man Fünfe ein wenig grade sein lässt, da könnte man schon mal wetten, dass Zalando den alten Platzhirschen Otto (2,27 Milliarden Euro) 2015 im Umsatz vielleicht schon überholt. Ein angeberisches Umsatzwachstum von 20 bis 25 Prozent verspricht Zalando jedenfalls in diesem Jahr angesichts der jetzt final vorgestellten Zahlen für 2014.

Zalando zeigt dabei Muskeln und erwartet auch für 2015 eine EBIT-Marge in etwa auf dem Niveau von 2014. 

Zalando hat im Geschäftsjahr 2014 ein anhaltend starkes Umsatzwachstum und zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte einen konzernweiten Gewinn verzeichnet. Das Unternehmen bestätigt damit die im Februar 2015 veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen. Zalando steigerte im Jahr 2014 den Konzernumsatz um 26 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro (2013: 1,8 Milliarden Euro) und baute den Marktanteil im Europäischen Onlinemarkt für Mode weiter aus. Die Kernregion DACH wuchs um 17 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro (2013: 1,1 Milliarden Euro), während der Umsatz im Segment Übriges Europa um 37 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro zulegte (2013: 0,6 Milliarden Euro).

Konzernweit erzielte Zalando ein bereinigtes EBIT von 82 Millionen Euro (2013: -109 Millionen Euro), was einer bereinigten EBIT-Marge von 3,7 Prozent entspricht. Mit einem bereinigten EBIT von 83 Millionen Euro (2013: 8 Millionen Euro) - oder einer Marge von 6,7 Prozent (2013: 0,8 Prozent) - ist die DACH-Region klar profitabel. Im Hinblick auf Profitabilität hat sich das Segment Übriges Europa im Jahr 2014 stark verbessert, die Marge sprang auf -1,3 Prozent (2013: -15,7 Prozent). Geschäftsbericht: der Zalando-Code

Spannend wird nun, welche Wachstumszahlen und Profite Otto.de Mitte des Monats vorstellen wird. Anlass zum schwungvollen Optimismus gibt es aus der Gruppe nicht allzuviel.
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Kurz vor 9: eBay dreht an der Gebührenschraube, eBay kopiert Amazon Prime, Otto ändert Logo, Dehner, Planet Sports, MyTheresa, Lesara

ebay, logo

eBay dreht an der Gebührenschraube:

eBay verlangt den Verkäufern nicht nur immer neue Optimierungen ab, wie verpflichtende, aber zugleich komfortable Rückgabeprozesse über die eBay-Webseite, sondern macht es nun auch streckenweise noch teurer, über den Marktplatz zu verkaufen. Ab April wird der Basis-Shop teurer, zudem gibt es bald eine zusätzliche Gebühr für erfolglose Angebote. Allerdings werden beispielsweis die Abonnementgebühren für einen Premium-Shop günstiger. Von den Änderungen der Verkaufsprovision für Auktionen sind die Kategorien unterschiedlich betroffen. eBay-Verkäuferportal


Jetzt lesen: eBay startet Treueprogramm für Kunden, Otto schminkt sein Logo runder.
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Kurz vor 9: Ernsting's Family - Absage an Amazon, Outfittery, Katag, Amazon Prime, eBay, Uber, Ikea

Kurz vor 9: ehling

Ernsting's Family wächst zweistellig:

Auf dem etailment Summit 2014 gehörte der Vortrag von Johannes Ehling, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei Ernsting’s Family, zu einem der am meisten beachteten Auftritte. Kein Wunder. Ehling schilderte wie detailversessen und unaufgeregt Ernsting’s Family das Multichannel-Geschäft seit langem betreibt. Und wie erfolgreich. Einige der Insights damals: 80 Prozent der Online-Bestellungen werden in einer Filiale des Händlers abgeholt. Und 30 Prozent der Kunden, die ihre Ware im Geschäft abholen, kaufen hier noch zusätzlich ein.

Der Erfolg ist konstant: "Wir wachsen deutlich im zweistelligen Bereich - mit einem sehr attraktiven und über dem Markt liegenden Deckungsbeitrag für den Online-Shop." Das sagte Ehling jetzt gegenüber Internet World.  Online sorge derzeit für 4,5 Prozent des Gesamtumsatzes (brutto knapp eine Milliarde Euro). Ehling weiter: "Wie viele andere Handelsketten auch haben auch wir den überall propagierten Zehnprozentanteil irgendwann mal auf einen Zettel geschrieben, aber ich kenne niemanden, der diese Zahl erreicht hat. Mit 4,5 Prozent sind wir in der Kürze der Zeit schon ganz gut aufgestellt." Künftig will Ehling auch Beacon erproben. Plattformen wie Amazon oder Ebay will er weiter nicht nutzen und stattdessen organisch wachsen. Der etailment-Kongress 2.015 findet in diesem Jahr übrigens vom 11. bis 12. November in Frankfurt statt.

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