Kurz vor 9: Lego per Flatrate zum Ausleihen, Kaufhof, Rossmann, Amazon, eBay, Ludwig Beck, Zappos, Guess

bauduu

Lego: Zugang nicht Besitz  - dieser Gesellschaftstrend wird kaum einen Lebensbereich auslassen. Abo-Anbieter von Spielzeug und Bastelboxen springen derzeit in Serie auf dieses Bedürfnis auf. Besondes spannend wird es, wenn eine Kultmarke ins Spiel kommt. Bauduu bietet Lego-Sets zum Ausleihen. Mehr muss man schon gar nicht zum Modell des Castrop-Rauxeler Start-ups von Lea Zimmermann erklären. In den USA versucht sich Pley an dem Subskriptions-Modell für Lego und hat laut Forbes dort gerade eine Finanzierung über 6,7 Millionen Dollar abgeschlossen. Beide Anbieter stellen drei Ausleihvarianten mit preislich unterschiedlichen Flatrates zur Wahl. Man fragt sich nur, wie Lego das auf Dauer findet.

Jetzt lesen: Kaufhof holt Multichannel-Experten, Zappos lockt bei Instagram..
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Kurz vor 9: Amazon mit Innovationsattacke, Küchen Quelle, Rebelle, Smartwatch von Google, Apple, H&M, Asos

amazon-weihnachtspaket

Amazon: Man kan nur noch neidisch auf Amazon schauen, in welchen Tempo die Innovationen derzeit auf den Markt geworfen werden (sollen). Wenn Amazon nun seinen für Deutschland neuen Video-Streaming-Dienst Amazon Prime Instant Video jetzt erstmals auch im TV mit einer inhouse entwickelten Kampagne bewirbt, wie Horizont meldet, ist das fast schon eine Nebensächlichkeit. Denn Amazon macht sich jetzt auch mit anderen Werkzeugen im Wohnzimmer und im Alltag breit.
Erstens: Eine Streaming-Box für TV- und Webinhalte soll laut Wall-Street Journal noch im Frühjahr auf den Markt kommen. Bei der Set-Top-Box soll es sich um einen HDMI-Stick handeln, der an den Fernseher angeschlossen wird.
Zweitens: Es verdichten sich die Gerüchte, dass Amazon noch in diesem Jahr mit der Produktion eines eigenen Smartphones startet. Mobilgeeks
Da war doch noch was? Ach ja. Amazon fresh dürfte in diesem Jahr in den USA in bis zu 40 Städte ausgerollt werden. Start dieses Roll-out könnte nach den Tests in San Francisco, Seattle und Los Angeles laut RIS Baltimore sein.

Jetzt lesen: Millionenspritze für Rebelle, Küchen Quelle hilft beim suchen.
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Kurz vor 9: Spreadshirt gewinnt mobil, Globetrotter mäkelt über Preise, Buch.de, Rewe, KATAG, RadioShack, Yapital, JustFab, Porter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. Februar 2014 |

spreadshirt

Spreadshirt: Eine Zahl, als habe es Spreadshirt vorher mobil fast gar nicht gegeben: 2013 registrierte Spreadshirt fünfmal mehr Bestellungen über mobile Endgeräte als Ende 2012. Die Zahl der Zugriffe über mobile Endgeräte stieg um 300 Prozent. Wachstumsstark waren insbesondere die Tablets. Die Plattform registrierte dreimal mehr Besuche über Tablets und doppelt so viele über Smartphone als noch im selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptgrund: Der Launch des touch-optimierten "T-Shirt Designers" im Mai 2013. Nun soll die gesamte Plattform für die mobile Nutzung optimiert werden. Das Vorhaben ist Teil eines 3 Millionen Euro Investments. "Wir rechnen damit, dass innerhalb eines Jahres 25 Prozent unseres Umsatzes mit einem Besuch über ein Tablet oder Smartphone beginnt“, so Philip Rooke, Spreadshirt CEO. Auch eine Studie von PwC registriert einen massiven Anstieg mobiler Kundschaft. Etwa jeder vierte Konsument nutzt inzwischen ein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf.

Jetzt lesen: Globetrotter will online mit den Preisen runter, Buch.de erholt sich und ein Super-Bowl-Spot bringt die 80er zurück in den Laden.
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Kurz vor 9: Endzeit-Stimmung bei Fab, Baur mit Tablet Shop, NeueTischkultur, Karstadt, Conrad, Condor, Augmented Reality

Kurz vor 9: Endzeit-Stimmung bei Fab, Baur mit Tablet Shop,

Fab: Zu schnell, zu viel von allem allem gewollt, zu große Klappe. Nachdem Fab Ende 2013 in Berlin zu einer Rumpfmannschaft eingedampft wurde und hunderte Mitarbeiter entlassen wurden, wird es nun in Europa fast schon abgewickelt. Fab, angetreten um zum Amazon für Design-Kram zu werden, verkauft in Europa quasi nur noch selbst produzierte Möbel, meldet Tech.eu. CEO Jason Goldberg entschuldigt sich in einem Blogpost wortreich für den Misserfolg und nennt 16 Lehren aus dem Desaster: “We had started to dream in billions when we should have been focused on making one day simply better than the one before it.” Aufgeben will er nicht.

Jetzt lesen: Amorelie-Macherin hilft Conrad und Baur bekommt einen Tablet-Shop.
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Kurz vor 9: Drohnen bei DHL und UPS, Amazon, Zalora, Asda, Safeway, Google Shopping, Weihnachten, Mobile Shopping

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 4. Dezember 2013 |

amazon drohne

Drohnen: Man sollte die Amazon Drohne nicht nur als PR-Gag sehen: Auch DHL forscht mit dem "Paketkopter" an einer Lösung und denkt laut "Welt" über den Einsatz etwa in der Medikamentenversorgung nach. Übrigens ein Szenario, das etailment auch für "Amazon Prime Air" angedacht hat. Auch bei UPS werden Einsatzmöglichkeiten erforscht, schreibt The Verge. Konkrete Pläne nennen die Logistiker aber nicht.

Jetzt lesen: Wenn der Live-Chat bei Amazon in die Hose geht, Millionenspritze für Zalando-Klon Zalora.
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Kurz vor 9: DPD und GLS planen Paket-Maut, Etsy, Zooplus, DHL, Hermes, Cashcloud, iBeacon, Flipboard, Weihnachts-Prognose

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. November 2013 |

DPD

DPD/GLS:  Absage an Service. Weil Online-Einkauf immer weiter wächst, mehr Stress und Kosten für die Logistiker bedeutet, sollen sich die Kunden gefälligst selbst mehr Mühe geben und sich das Paket - bitte schön - selbst in den Paketstationen abholen, wenn sie beim ersten Klingeln nicht da sind, meldet Die Welt. Keine Mehrfach-Zustellungen mehr, so lautet nämlich unisono der Tenor von DPD und GLS, mit denen ich so meine eigenen Erfahrungen hatte. GLS-Chef Rico Back: „Wir brauchen einen Bewusstseinswandel. Onlinebesteller müssen sich ihre Sendungen selbst abholen“. DPD-Chef Arnold Schroven: „Wenn wir unser Netz an Paketshops wie geplant ausgebaut haben, werden wir darüber nachdenken, ob wir weniger Zustellversuche machen.“ Mehr Service gibt es dann nur noch gegen Aufpreis. Also quasi eine Art Paket-Maut. Oh, grad kommt noch die Meldung herein, dass das Verkehrsministerium weniger Straßen bauen und bestehende Straßen zurückbauen will, weil die Leute soviel Auto fahren.

Jetzt lesen: Etsy dreht die Zeit zurück und Hermes nimmt Pakete überall.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Hermes, Mobile Payment, Apple, DHL, Xing, Etsy, GLS, DPD

Kurz vor 9: Kaufhof verzahnt Mobile und Filiale, Tengelmann, Baby-Markt, myToys, Apple, eBay, UPS, Alibaba, Foodiesquare, Reposito

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. September 2013 |

kaufhof startseite

Kaufhof: Eigentlich wollte ich ja was Nettes über den neuen mobilen Web-Auftritt vom Kaufhof schreiben. Aber dann erlaube ich dem Webshop beim ersten Test die Abfrage meiner Standortdaten - und was empfiehlt mir die mobile Website prompt als Filiale in der Nähe? Bielefeld! Ein Katzensprung von Frankfurt aus. Beschränke ich mich also lieber auf die Fakten: Einfachere, klarere Ansicht, Funktionsvielfalt wie auf der Website. Ach ja, und, wir leben schließlich im Multichannel-Zeitalter, natürlich die Integration der Filialen mit Funktionen wie Filialfinder inklusive Routenberechnung (17 km bis Bielefeld), aktuellen Öffnungszeiten und ausführlicher Filialseite. Zur Ehrenrettung auch der betreuenden Agentur brandung sei gesagt, beim vierten Reload wurde mir dann auch die Filiale im Skyline Plaza korrekt angezeigt. Vielleicht war das mit Bielefeld auch nur ein Insider-Witz der Kölner. Ansonsten eine solide Arbeit mit einem etwas unauffälligen Suchfeld und fehlenden Filterfunktionen.

Jetzt lesen: Wie Apple sein App-Ranking berechnet und die Bahn spendiert kostenloses WLAN im Bahnhof.
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Wurm im Apfel (II): Preisabsprachen im Buchhandel

Von Holger Ehling | 18. September 2013 |

apple buch negativ

Apple und die fünf größten US-Verlage hatten sich (siehe erster Beitrag) ab 2010 auf das „Agency-Modell“ verständigt und damit de facto feste Preise für E-Books eingeführt. Das ließ die Kartellbehörden in den USA und Europa nicht unbeeindruckt: Was folgte, war eine Welle von Klagen seitens der US-Bundesstaaten, des US-Justizministeriums (DoJ) und der Europäischen Kommission. Die Verlage verglichen sich vor Prozesseröffnung und zahlen rund 162 Millionen Dollar als Entschädigung an die Kunden. Apple landete im Juni vor Gericht.

Niemals habe es Preisabsprachen bei E-Books gegeben, beteuerten alle Beklagten, und Apple bestritt ganz und gar die Grundlage für die Vorwürfe. Denn, so war stets zu hören, das Agency-Modell sei zum Vorteil für Autoren und Kunden und habe zu mehr Wettbewerb und einer größeren Auswahl an E-Books und E-Readern geführt.

Was sich anhört wie durchsichtige PR, entspricht tatsächlich der Wahrheit.


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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Apple, Buchhandel

Wurm im Apfel: Heftige Kartellstrafen gegen Apple und US-Verlage (I)

Von Holger Ehling | 18. September 2013 |

Apple Buch

Nicht jede E-Mail, in der Verheißungen auf Geld gemacht werden, ist Spam. In der ersten Septemberwoche bekam ich eine solche Nachricht, frisch aus der Tastatur von Barnes & Noble (BN), dem nach Amazon zweitgrößten Buchhändler der Welt. BN betreibt unter der Marke „Nook“ mit mittelprächtigem Erfolg seinen E-Book-Shop, und dort war ich einige Zeit lang Kunde. Jetzt bekomme ich Geld dafür. Ja, wirklich.

Zu bedanken habe ich mich bei Richterin Denise Cote in New York: Die hat nämlich Apple wegen Kartellbildung verknackt und fünf der größten US-Verlage in solchen Schrecken versetzt, dass sie jetzt 162 Millionen US-Dollar an E-Book-Käufer zurück zahlen, und einige der grünen Scheinchen eben auch an mich. Bei der Sache geht es um den kleinen Unterschied von Preis und Wert, den rechten Glauben und natürlich den „American Way“.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Apple, Buchhandel

Kurz vor 9: Was Apple mit dem Färöer-Spiel gemeinsam hat, Seven Ventures, myToys, Primark, Asos, Otto, eBay, P&C, Amazon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. September 2013 |

iphone

Apple: Es ware ein wenig ein Event, das an das Spiel der deutschen Elf gegen Färöer erinnerte. Ein glanzloses Pflichtprogramm von Apple zur Vorstellung des neuen iPhone. Und eine geringe Ausbeute. Das wichtigste in Kürze: Apple bietet ein neues "Billigmodel" iPhone 5c (ab 599 Euro) in Plastik und in fünf Farben, das Premiummodell 5S ab 699 im Metallgehäuse und in Gold, Silber und Grau. Dazu allerlei technische Updates. Die wichtigsten aus Sicht des Handels: Ein Chip, der auch weiß, ob man bei der Nutzung steht oder wie man sich bewegt. Das kann Apps wichtige Daten für den Mobile Commerce liefern und einmal Anbietern im Bereich eHealth nützlich sein. Hinzu kommt ein Sensor für Fingerabdrücke im Home-Button, der bei Bedarf das klassische Passwort ersetzt. Das könnte für den Bereich Payment nützlich werden. Auffällig in diesem Zusammenhang: Apple verweigert sich weiterhin der NFC-Technologie.Die Börse reagierte auf die Neuerungen eher entäuscht

Jetzt lesen: ebay liegt bei der Markenstrategie vor Otto und Amazon macht in Blumen.
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