Kurz vor 9: Kiveda kauft Küchen Quelle, Kaufhof kämpft, Media-Saturn holt auf, Blue Yonder, Sheego, Zalando, Vente-Privée, Adyen, Volvo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Michael Börnicke: "Unser Promi ist die Kiveda-Küche"

Kiveda & Küchen Quelle:

Kiveda übernimmt Küchen Quelle. Das Berliner Start-up will beide Marken unabhängig voneinander auf dem Markt führen. Kiveda soll aber von der lokalen Präsenz von Küchen Quelle profitieren. Die Finanzierung der Übernahme erfolgte über eine Kapitalerhöhung mit Hilfe der bestehenden Investoren EMH und HV Holtzbrinck Ventures Fund V, aber auch alle übrigen Gesellschafter der beiden Unternehmen haben die Kaptalerhöhung gezeichnet. Dazu konnte der neue Gesellschafter LabVenture  für Kiveda begeistert werden. Der Eigentümer von LabVenture, Oliver Götz, wurde von den Kiveda-Gesellschaftern zum Vorsitzenden des neu zu schaffenden Aufsichtsrats gewählt. Die vier Gesellschafter von Küchen Quelle haben im Gegenzug Anteile an der Kiveda Holding erworben. Küchen-Quelle-Geschäftsführer Christian Bühler steigt aus der Geschäftsführung aus.

Jetzt lesen: Media-Saturn holt online mächtig auf, Volvo schielt auf Online-Vertrieb.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Amazon lässt Kunden Preise verhandeln, Tengelmann, Shopwings, Otto, Kiveda, eBay, Apple, Asos, Tesco,

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Dezember 2014 | Kommentieren Kommentieren

Kurz vor 9: Amazon lässt Kunden Preise verhandeln,

Amazon macht ein Angebot:

"Make an Offer" ruft Amazon seinen Kunden zu. Die können künftig Preise verhandeln und damit den vorgeschlagenen Preis unterbieten. Der Verkäufer kann zustimmen, ablehnen oder sein Angebot anderweitig nachbessern. Vorerst geht das aber nur in der Kategorie Sammlerkram, also Memorabilia und Collectibles. Allein hier aber sind schon 150.000 Artikel betroffen. Amazon feiert den Ansatz bereits als "Game Changer". Das neue System ist aber keine Auktion. Alle Preisverhandlungen finden 1:1 statt.

Jetzt lesen: Tengelmann steigt bei Shopwings ein, Asos unter Druck.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Macht Amazon mit den Händlerdaten eigene Geschäfte?, Rewe, eBay, Mädchenflohmarkt, Zalando, Lufthansa, Rakuten, Same Day Delivery, Markt-Prognose

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. Oktober 2014 | 4 Kommentare Kommentieren

Datenklau: „Der Händler hat den Schaden“

Amazon: Händlerdaten ausgenutzt?

Es ist ein Generalverdacht vieler Händler auf dem Marketplace: Amazon nutzt ihre Verkaufsdaten, um dann die Produkte selbst anzubieten und die Händler im Preis auch noch zu unterbieten. Der Dienstleister Upstream glaubt für diese Politik anhand einer Untersuchung von Mode-Artikeln nun klare Beweise gefunden zu haben, berichtet Fortune: " Upstream sampled 857 women’s clothing products initially sold by marketplace sellers and checked to see when Amazon initiated selling the same items. Within 12 weeks, Amazon began selling 25 percent of the top items first sold through marketplace vendors."

Überraschend dürfte ein solches Verhalten, wenn es denn zutrifft, für viele nicht sein. Oft genug hatten manche Händler schon das Gefühl, dass manche Produkt- und Preisentscheidung von Amazon kein Zufall sein kann. Andererseits wäre Amazon aber auch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn es dieses Spiel mit dem Feuer und der Loyalität seiner Marktpartner riskieren würde.

Jetzt lesen: Rewe dreht an den Liefergebühren, Zalando optimiert Sendungsverfolgung per App.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: So schnarchnasig sind mobile Shops der Top-Händler, Home24, Ikea, Boss, Apple, Amazon, DaWanda, Douglas, Vente Privee, Zalando

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Oktober 2014 | 3 Kommentare Kommentieren

Kurz vor 9: So schnarchnasig sind mobile Shops der Top-Händler

Mobile Commerce lahmt:

Wie lange geben Sie einem mobilen Shop, bis er geladen hat, bevor Sie die Geduld verlieren? 10 Sekunden - schon das eine kleine Ewigkeit - sagen Studien, sind das höchste der Gefühle. Und selbst dann ist das Ergebnis für die deutschen Anbieter verheerend.
"Die Ladezeit jedes zweiten Mobile Shop ist ein Conversion Killer", bilanziert ein Test von Kassenzone. Denn nahezu jeder zweite der Top100 Onlineshops hat mobil Ladezeiten von über 10 Sekunden und sogar Top-Shops wie Zalando (10,74 Sek.) und Conrad (17,53 Sek.) fallen da unangenehm auf.
Mehr als zwei Drittel der Top 100 kommen zudem auf immer noch schmerzliche Ladezeiten von 7 Sekunden und mehr. Schmerzlich auch für den Händler. Denn jede Sekunde mehr bedeutet deutlich weniger Umsatz.

Jetzt lesen: Home24 auf dem Weg zum Break Even, und Amazon lockt Leser und Autoren mit Kindle Scout.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: Aufstand im Kleiderkreisel, Amazon, Springer, Blendle, Yelp, E-Food, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Oktober 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Kurz vor 9: Aufstand im Kleiderkreisel

Kleiderkreisel - Aufstand der Fans:

Auf dem Marktplatz Kleiderkreisel hängt der Haussegen schief, nachdem die deutsche Second-Hand-Plattform von den weit über eine Million Mitgliedern ein neues Bewertungsystem und Gebühren abverlangt. Bislang finanziert sich Kleiderkreisel nicht durch Verkaufsprovisionen, sondern allein durch Werbung.
Doch nach einigen Millionen-Investments von VC werde nun nach weiteren Erlösquellen gefahndet, klagen böse Zungen im Forum. Denn mit dem neuen Bezahlsystem soll nun jede Transaktion den Verkäufer 10% Provision und 50 Cent Transaktionsgebühr kosten. Zudem soll versicherter Versand verpflichtend werden. Die Tausch-Funktion bleibt kostenlos.

Böser Kapitalismus? Kleiderkreisel selbst will so die Transaktionen sicherer machen, Betrüger leichter ausgrenzen. Die hatten bei dem bisherigen System (Verkäufer anmailen, online den Preis verhandeln, Geld überweisen. Auch Fake-Bewertungen waren leicht möglich) zu leichtes Spiel. Das hatte noch im September auch die Verbraucherzentrale beklagt.

Die KK-Fans sind jedoch nicht begeistert, beklagen die Kommerzialisierung der Kauf- und Tausch-Plattform. Bei Facebook und im KK-Forum droht man mit Abwanderung. Zudem gibt es eine Petition im Web. Alternativen gibt es im Pre-Loved-Fashion-Bereich ja genug.

Jetzt lesen: US-Handel - Platzverweis für Apple Pay. Streiks bei Amazons.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Amazon, Apple, Kleiderkreisel, Yelp

Kurz vor 9: eBay hübscht sich modisch auf, Karstadt, Otto, Amazon, Apple Pay, Waitrose, Starbucks, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. Oktober 2014 |

ebay mode

eBay erklärt Fashion Collective:

So ganz prima hat eBay es vermutlich nicht gefunden, dass schon jetzt über seine neue Mode-Kategorie "Fashion Collective" berichtet wird. Nicht alles läuft da jetzt schon rund. So gibt es noch nicht überall eine Warenkorbfunktion.
Aber, heißt es von eBay, "The Fashion Collective befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Der offizielle Start ist erst für Ende 2014 geplant." Hinzu kommt: Bei allen Artikeln der Marken, die bereits Partner von „The Fashion Collective“ in Deutschland sind, steht eine Warenkorb-Funktion bereits bereit. Für den gesamten eBay-Marktplatz in Deutschland soll die Warenkorb-Funktion dann bis Ende des Jahres folgen. Auch zum Konzept hat sich eBay nun geäußert.
Laut eBay können Kunden im Rahmen von “The Fashion Collective“ ausgewählte Marken direkt vom Hersteller kaufen. Die beteiligten Marken präsentieren sich dabei in eigenen Shops und bieten einheitliche Verkaufs- und Sicherheitsstandards, wie beispielsweise ein einmonatiges Rückgaberecht. Der Versand der Ware innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Jetzt lesen: Ex-Rewe-Manager soll Karstadt führen, Otto testet interaktive Youtube-Videos.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Ebay, Otto, Apple, Twitter, Karstadt, waitrose

Kurz vor 9: Kauft Amazon Rockets Mode-Tochter Jabong?, Fashion ID, Amazon, Apple, Hermes, Sobooks, Atalanda, Shopware, Bepado

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Kauft Amazon Rockets Mode-Tochter Jabong?

Amazon verhandelt mit Rocket Internet:

Kauft Amazon in Indien den Modehändler Jabong? Es soll Gespräche geben, heißt es bei Fortune. Jabong gehört zum Rocket-Imperium, das nach dem IPO-Debakel ein Erfolgserlebnis brauchen könnte. Im Raum steht angeblich ein Kaufpreis von bis zu 700 Mio. Dollar. Deutlich mehr als die letzte bekannte Bewertung.

Jetzt lesen: Oliver Samwer glaubt an E-Food, Fashion ID bietet Empfehlungen in Echtzeit.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: e-Stars für Breuninger, Bloomy Days und Tarek Müller, Amazon, Tengelmann, Asos, Mytoys, Ebay, Trigema, Apple

Von Klaus Janke | 8. Oktober 2014 |

ays und Tarek Müller, Amazon, Tengelmann, Mytoys, Ebay,

e-Stars: 

Wir gratulieren! Die diesjährigen Gewinner des E-Commerce-Preises stehen fest und wurden gestern Abend in Berlin vorgestellt: Der Modehändler Breuninger erhielt den "e-Star Cross Channel" für die gelungene Transformation vom klassischen Bekleidungshaus zum Multichannel-Händler. Der "e-Star bevh Young Business" ging an den aufstrebenden Blumen-Abo-Anbieter Bloomy Days. Und Tarek Müller, Gründungsgeschäftsführer des Open Commerce-Projekts Collins aus der Otto Group, wurde mit dem Preis "e-Star Personality Award" ausgezeichnet. Die "e-Stars" wurden im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier des etailment Summit & Expo 2.014 in den stillgelegten Hallen des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof vergeben. Veranstalter sind der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), die dfv Mediengruppe und dessen Tochterunternehmen, zu denen auch etailment gehört, sowie der Kongressveranstalter The Conference Group (TCG). Mehr dazu später auf etailment.
 

Jetzt lesen: Amazon bekommt Probleme mit der EU-Kommission, Übernahmegerüchte um Asos.


Mehr lesen»

Kurz vor 9: eBay-Panne - Geld zurück?, ekinova, Otto, Inventorum, Uber, Foot Locker, Netflix, Alibaba, Burberry, PayPal, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. September 2014 |

ebay, logo

eBay: Nach dem mehrstündigen Systemausfall bei eBay am Sonntag schauen Verkäufer womöglich in die Röhre, wenn sie ihren Artikel unter Wert verkaufen mussten. "Ein Systemausfall gehört zum allgemeinen Risiko bei der Teilnahme an einer eBay Auktion, ebenso wie das Risiko, dass nur sehr wenig für eine Ware geboten wird. Das letzte Gebot ist nach den eBay Grundsätzen rechtlich bindend. Daran ändert auch ein Systemausfall nichts. Auch besteht kein gesetzlicher Anfechtungsgrund", macht IT-Anwalt Christian Solmecke aus Köln deutlich. Bei Störungen von ein bis zwei Stunden werden den betroffenen Verkäufern nur die Gebühren erstattet.

Allerdings gibt es noch Hoffnung. BIn den Grundsätzen zum Systemausfall sei geregelt, so Solmecke, dass eBay nach einem mehr als zweistündigen Systemausfall sämtliche Auktionen um 24 Stunden verlängert, die entweder im Ausfall-Zeitraum lagen oder die eine Stunde nach dem Auslauf abgelaufen wären. Dann könnte eBay zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet sein. Das könnte eine schöne Aufgabe für Gutachter werden.
eBay prüft noch, wie sie mit den Schadenersatzforderungen erboster Verkäufer umgeht, will die Händler alsbald kontaktieren.
Schuld am Ausfall waren laut eBay Stromschwankungen, die  Datenbanken lahmlegten.

Jetzt lesen: Otto startet Nischen-Shop für Elektrogeräte, PayPal stänkert gegen Apple.
Mehr lesen»

Kurz vor 9: eBay - neuer Ausfall, Coty, Marktplatz-Urteil, Obi, MyTheresa, Tolino, Libri, Klarna, Ricardo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. September 2014 |

eBay - neuer Ausfall

eBay: Die technischen Probleme bei eBay reißen nicht ab. Nach einem Hackerangriff im Mai, der die Nutzer weltweit zu einem Passwortwechsel zwang, einem Totalausfall im August war nun am Sonntag einmal mehr für mehrere Stunden Schicht. Teilweise ging nichts mehr: kein eBay, kein Login. Unter dem Hashtag #ebaydown machten sich die Nutzer weltweit in Serie bei Twitter ihrem Unmut Luft. eBay macht für die Störung Serverprobleme verantwortlich. ECommerce Bytes

Jetzt lesen: Landgericht verbietet Coty Marktplatz-Boykott, Libri schielt auf Tolino.
Mehr lesen»

Thema: News

Schlagworte: Ebay, Apple, Libri, Square, Obi, Tolino, Klarna, Bitcoin

?>