Kurz vor 9: WM-Boom - Rekordpreise für 4-Sterne-Trikot, Otto, Internetstores, Zalando, Food, eBay, Nordstrom, Alibaba, Mobile Payment

Kurz vor 9: WM-Boom - Rekordpreise für 4-Sterne-Trikot

WM-Trikots: Otto und SportScheck haben zur Weltmeisterschaft 2014 bisher dreimal so viele DFB-Home-Trikots verkauft wie 2010. Konzernvorstand Alexander Birken erwartet im Otto-Blog Unterwegs, dass die Nachfrage auch in den kommenden Wochen und Monaten noch hoch bleiben wird. Laut der Preisvergleich-Plattform idealo stieg das Interesse an DFB-Trikots während der WM insgesamt um bis zu 424 Prozent. Besonders groß sei der Ansturm auf Müller-Trikots. Sogar das Interesse an Torwarthandschuhen stieg um durchschnittlich 36 Prozent.
Die erste Serie der neuen 4-Sterne-Trikots von Adidas waren übrigens nach Angaben des Herstellers binnen Stunden ausverkauft. Auf eBay werden sie teilweise für gewaltige Preise angeboten. Das Trikot des Torschützen Götze mit der Nummer 19 wurde zwischenzeitlich für bis zu 360 Euro gehandelt, meldet Epoch Times.

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Kurz vor 9: Epic Companies auf der Kippe, Petobel, Amazon, Apple, Nomos, PayPal, myTheresa

mato peric

Epic Companies: Der ProSiebens Startup-Inkubator Epic Companies steht vor der Schließung, meldet Deutsche Startups. Schon länger ist bekannt, dass die Mediengruppe den Inkubator massiv eingedampft hat.  „Die Überlegungen gehen mittlerweile offenbar sogar so weit, den Ableger in den kommenden Monaten komplett abzuwickeln und die Projekte der Firmenschmiede alle zu verkaufen“, schreibt das Fachportal. Aus München heißt es dazu, man prüfe verschiedene Szenarien. Zum Portfolio gehören unter anderem so hoffnungsfrohe Start-ups wie Department47, Gymondo, Petobel, und Valmano.

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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Apple, Mytheresa, Epic Companies, Petobel

Kurz vor 9: Pleitewelle - Beim Abo-Commerce wird jetzt ausgesiebt, Zalando, Rewe, New Yorker, Momox, mStore, Burda, Meh

New yorker, knapp

Abo-Commerce: Kein Wunder, dass Glossybox sich gerade jetzt genötigt sieht, auf die eigene Profitabiltät hinzuweisen. Denn als wäre es abgesprochen, gehen gerade Abo-Commerce-Konzepte rund um Beauty, Kosmetik und Mode in Serie ein. Bertelsmann-Tochter DirectGroup Germany stellt die Mamibox ein und beerdigt PinkBox, LuxuryBox und MyJewelStars gleich mit, meldet Gründerszene. Auch die E-Commerce-Agentur dotsource stellt ihr Abo-Angebot Mansbox (Shirts und Socken) ein, weiß Neuhandeln.de. Gescheitert ist auch Tampons For You mit seinem monatlichen Versand werbegesponserter, kostenloser Tampons, erfährt man bei Gründerszene. Und dann wurde auch noch der Aboservice Hundewunderbox eingestellt, heißt es bei Deutsche Startups.

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Kurz vor 9: Weitere Nackenschläge für eBay, SportScheck, Direktvertrieb, Amazon, Flipkart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Mai 2014 |

Kurz vor 9: Weitere Nackenschläge für eBay, SportScheck, Direktvertrieb, Amazon, Flipkart

eBay: Nach dem Datenhack bei eBay verweisen Sicherheitsexperten auf weitere Schwachstellen beim Online-Marktplatz. Die Sicherheitslücken sollen zudem teilweise seit mehreren Wochen bekannt sein, meldet SpOn. So akzeptiere das System nicht nur ausgesprochen schwache Passwörter, auch will ein Sicherheitsexperte über einen sogenannten Cross-Site-Scripting-Angriff (XSS) Programmcode auf Ebay-Angeboten unterbringen können, mit dem sich dann andere Nutzerkonten kapern lassen. Ebay wurde bereits von zwei Monaten über die Lücke informiert, verniedlicht aber das Risiko, meldet ZDNet.

Unterdessen erlaubt eBay Händlern angesichts des Datenhacks für einen begrenzten Zeitraum Auktionen zurückziehen, weil sie gegenwärtig womöglich niedrigere Preise erzielen und verzichtet teilweise auf Gebühren.

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Kurz vor 9: ProSiebenSat.1 dampft Inkubator Epic Companies ein, Amazon, Media-Markt, DHL, Apple, Pinterest

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Mai 2014 |

mato peric

Epic Companies: Epic Companies sollte bei ProSiebenSat.1 eine Keimzelle für das digitale Imperium sein. Der Inkubator unter der Leitung von Mato Peric (Foto), zuvor Top-Manager bei Rocket Internet, sollte als Brutplatz eine "einzigartige Kombination aus substanzieller Anschubfinanzierung, Medialeistung in Form von TV-Werbung und versierter Gründungsexpertise" vereinen. Doch schon nach einem Jahr kommt der epische Umbau. Es hat sich in dieser Form ausgebrütet, meldet die Morgenpost, wo Mato Peric die Schrumpfkur zur Strategie verklärt.
Ein Großteil der Mitarbeiter wird nämlich in die Portfolio-Unternehmen verlagert. Eigenen Overhead abbauen und Portfolio-Unternehmen stärken, nennt sich so etwas dann. Zuletzt beschäftigte Epic zusammen mit den Beteiligungen 250 Mitarbeiter, rund ein Drittel davon war bislang beim Inkubator selbst beschäftigt.
Ein kleineres Team soll sich indes bei Epic weiter um neue Investitionen kümmern. Entlassungen dürften dabei aber nicht ausbleiben.
Die Umstrukturierung muss man zwar nicht gleich als "Epic Fail" sehen, aber als klares Signal, dass das bisherige Brutkasten-Konzept der Sendergruppe gescheitert ist.
Epic ist unter anderem bei Amorelie (Lovetoys), Petobel (Tierfutter), Valmano (Uhren und Schmuck) sowie Department47 (Mode) mit an Bord.

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Kurz vor 9: Media-Saturn im Jammertal, Kaufhof wenig feierlich, Shoprunner, Alibaba, eBay, MyToys, Amazon, Onlinehandel, Retouren, Apple

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. Mai 2014 |

Media-Saturn

Media-Saturn: Führungskrise, Umsatzkrise. Bei Media-Saturn knirscht es gewaltig. Wenige Tage nach dem plötzlichen Abgang von Unternehmenschef Horst Norberg wird deutlicher, wie kränkelnd die Metro-Tochter ist. Für das Gesamtjahr wird nur noch mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sonderfaktoren in etwa auf Vorjahresniveau gerechnet. Wenn es gut läuft. Und das im WM-Jahr!

Gut lief es im ersten Halbjahr ganz und gar nicht. In Deutschland lag der Umsatz mit nun 5,4 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2,5 % unter Vorjahresniveau, im zweiten Quartal allein sogar 5,8 %. Flächenbereinigt steht im 2. Quartal sogar ein Minus von 6,7 Prozent in der Bilanz. Online legte Media-Saturn mit großen Mühen um 35 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro zu und macht damit nun rund 7 % des Gesamtumsatzes im Web. Nach dem Abgang von Norberg muss Metro-Vorstandsmitglied Pieter Haas nun neuen Schwung bringen. Metro-Bilanz

Jetzt lesen: Alibaba verhilft Shoprunner nach China, Amazon weitet Sonntagszustellung aus, Apple plant Mega-Übernahme.
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Kurz vor 9: Lego per Flatrate zum Ausleihen, Kaufhof, Rossmann, Amazon, eBay, Ludwig Beck, Zappos, Guess

bauduu

Lego: Zugang nicht Besitz  - dieser Gesellschaftstrend wird kaum einen Lebensbereich auslassen. Abo-Anbieter von Spielzeug und Bastelboxen springen derzeit in Serie auf dieses Bedürfnis auf. Besondes spannend wird es, wenn eine Kultmarke ins Spiel kommt. Bauduu bietet Lego-Sets zum Ausleihen. Mehr muss man schon gar nicht zum Modell des Castrop-Rauxeler Start-ups von Lea Zimmermann erklären. In den USA versucht sich Pley an dem Subskriptions-Modell für Lego und hat laut Forbes dort gerade eine Finanzierung über 6,7 Millionen Dollar abgeschlossen. Beide Anbieter stellen drei Ausleihvarianten mit preislich unterschiedlichen Flatrates zur Wahl. Man fragt sich nur, wie Lego das auf Dauer findet.

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Kurz vor 9: Amazon mit Innovationsattacke, Küchen Quelle, Rebelle, Smartwatch von Google, Apple, H&M, Asos

amazon-weihnachtspaket

Amazon: Man kan nur noch neidisch auf Amazon schauen, in welchen Tempo die Innovationen derzeit auf den Markt geworfen werden (sollen). Wenn Amazon nun seinen für Deutschland neuen Video-Streaming-Dienst Amazon Prime Instant Video jetzt erstmals auch im TV mit einer inhouse entwickelten Kampagne bewirbt, wie Horizont meldet, ist das fast schon eine Nebensächlichkeit. Denn Amazon macht sich jetzt auch mit anderen Werkzeugen im Wohnzimmer und im Alltag breit.
Erstens: Eine Streaming-Box für TV- und Webinhalte soll laut Wall-Street Journal noch im Frühjahr auf den Markt kommen. Bei der Set-Top-Box soll es sich um einen HDMI-Stick handeln, der an den Fernseher angeschlossen wird.
Zweitens: Es verdichten sich die Gerüchte, dass Amazon noch in diesem Jahr mit der Produktion eines eigenen Smartphones startet. Mobilgeeks
Da war doch noch was? Ach ja. Amazon fresh dürfte in diesem Jahr in den USA in bis zu 40 Städte ausgerollt werden. Start dieses Roll-out könnte nach den Tests in San Francisco, Seattle und Los Angeles laut RIS Baltimore sein.

Jetzt lesen: Millionenspritze für Rebelle, Küchen Quelle hilft beim suchen.
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Kurz vor 9: Spreadshirt gewinnt mobil, Globetrotter mäkelt über Preise, Buch.de, Rewe, KATAG, RadioShack, Yapital, JustFab, Porter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. Februar 2014 |

spreadshirt

Spreadshirt: Eine Zahl, als habe es Spreadshirt vorher mobil fast gar nicht gegeben: 2013 registrierte Spreadshirt fünfmal mehr Bestellungen über mobile Endgeräte als Ende 2012. Die Zahl der Zugriffe über mobile Endgeräte stieg um 300 Prozent. Wachstumsstark waren insbesondere die Tablets. Die Plattform registrierte dreimal mehr Besuche über Tablets und doppelt so viele über Smartphone als noch im selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptgrund: Der Launch des touch-optimierten "T-Shirt Designers" im Mai 2013. Nun soll die gesamte Plattform für die mobile Nutzung optimiert werden. Das Vorhaben ist Teil eines 3 Millionen Euro Investments. "Wir rechnen damit, dass innerhalb eines Jahres 25 Prozent unseres Umsatzes mit einem Besuch über ein Tablet oder Smartphone beginnt“, so Philip Rooke, Spreadshirt CEO. Auch eine Studie von PwC registriert einen massiven Anstieg mobiler Kundschaft. Etwa jeder vierte Konsument nutzt inzwischen ein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf.

Jetzt lesen: Globetrotter will online mit den Preisen runter, Buch.de erholt sich und ein Super-Bowl-Spot bringt die 80er zurück in den Laden.
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Kurz vor 9: Endzeit-Stimmung bei Fab, Baur mit Tablet Shop, NeueTischkultur, Karstadt, Conrad, Condor, Augmented Reality

Kurz vor 9: Endzeit-Stimmung bei Fab, Baur mit Tablet Shop,

Fab: Zu schnell, zu viel von allem allem gewollt, zu große Klappe. Nachdem Fab Ende 2013 in Berlin zu einer Rumpfmannschaft eingedampft wurde und hunderte Mitarbeiter entlassen wurden, wird es nun in Europa fast schon abgewickelt. Fab, angetreten um zum Amazon für Design-Kram zu werden, verkauft in Europa quasi nur noch selbst produzierte Möbel, meldet Tech.eu. CEO Jason Goldberg entschuldigt sich in einem Blogpost wortreich für den Misserfolg und nennt 16 Lehren aus dem Desaster: “We had started to dream in billions when we should have been focused on making one day simply better than the one before it.” Aufgeben will er nicht.

Jetzt lesen: Amorelie-Macherin hilft Conrad und Baur bekommt einen Tablet-Shop.
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