Kurz vor 9: eBay drückt aufs Tempo, Amazon, Uber, Google, Apple, Deichmann

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eBay: Der Online-Marktplatz versteht es, seine Händler mit sanftem Druck an die Kandare zu legen, um sie auch bei der Lieferung auf Vordermann zu bringen. Kunden können künftig wohl Ware, die vertrödelt bei ihnen ankommt, beim Händler als "Produkt nicht wie beschrieben" bewerten. So sollen langsame Händler abgestraft werden. eBay bietet Händler aber die Chance, eine korrekte Versandzeit nachzuweisen. ECommerce Bytes

Jetzt lesen: Apple will E-Book-Leser enträtseln und Amazon will mobil kassieren.
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So verlogen ist der Streit um die Rabatte für E-Books

So verlogen ist der Streit um die Rabatte für E-Books
Hilfe vom Kartellamt erhofft sich der Börsenverein des deutschen Buchhandels im Konditionenpoker um die Rabatte für E-Books. Amazon verzögere die Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, so der Vorwurf, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Amazon widerspricht. Ohnehin zeigen Zahlen zur E-Book-Kalkulation, dass auch dort höhere Rabatte die Verlage keineswegs ins Armenhaus bringen - ist doch die operative Marge deutlich höher als im Printbereich. Für Verlage sind E-Books trotz teils noch überschaubarer Verkaufszahlen also ein mehr als ordentliches Geschäft. Davon gibt man natürlich ungern etwas ab.
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Thema: Player

Schlagworte: E-Book, Amazon, Buchhandel, eBooks

Kurz vor 9: So kaufen wir übermorgen ein, Zooplus, Fressnapf, E-Books, Amazon, Marks & Spencer, Shitstorm

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Mai 2014 |

Kurz vor 9: So kaufen wir übermorgen ein, Trends

Trends: Schneller, automatisch und vorausschauend. Das sind die großen Trends in der Logistik in den kommenden Jahren, sagt DHL in der zweiten Auflage des „Logistics Trend Radar“.  Das Ziel: Nach der Analyse von der Daten aus Produktsuchen von Kunden, Wunschlisten und sogar aus Bewegungen des Mauszeigers die Sendung schon auf den Weg bringen, noch bevor der Kunde den Auftrag erteilt hat. Klar, irgendwo in Frankfurt wird grad sicher ein iPhone bestellt. Kann man ja schon mal auf Verdacht mitnehmen. Amazon hat "anticipatory shipping" in den USA sogar schon zum Patent angemeldet.

Noch weiter über den Tellerand schaut DHL in der Studie  "Global E-Tailing 2025". Dort werden vier globale Zukunftsszenarien für den Einkauf von Morgen aufgezeigt. Im Video wirkt das alles ein bisschen wie bei "Star Trek". Das kann man ein wenig als Spielerei abtun.

Einige Kernaussagen aber klingen sinnig: Zustellzeiten im Expressversand liegen künftig standardmäßig unter 24 Stunden, Tauschkulturen (Sharing Economy) und Do-it-Yourself-Mentalität machen sich breit, womöglich kaufen sogar Avatare für uns ein. 

Die Entwicklung hängt natürlich stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab und wie sich das Wertesystem der Gesellschaft entwickelt, mahnt die Studie zur Vorsicht. Trotzdem regiert Zuversicht: Je nach Szenario könnte der E-Commerce-Anteil bis 2025 in den entwickelten Volkswirtschaften auf bis zu 40 Prozent ansteigen

Jetzt lesen: Zooplus springt ins Plus, Börsenverein beklagt Erpressung durch Amazon.
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Barnes & Noble: Keiner kennt Nook - Geschenke sollen das ändern

Von Holger Ehling | 12. Mai 2014 |

Barnes & Noble: Keiner kennt Nook - Geschenke sollen das ändern -

Jahre hat es gedauert und viele Ankündigungen hat es gebraucht, bis der US-amerikanische Buchhandelsriese Barnes & Noble (BN) sein Vorhaben wahr machte und seine Digitalplattform „Nook“ auch im Ausland an den Start brachte. Seit Ende vergangenen Jahres sind Nook-Shops jetzt in 32 Ländern und in 21 Sprachen unterwegs – so weit, so gut. Offensichtlich hapert es allerdings noch gewaltig bei der lieben Kundschaft, denn in Spanien, Italien, in der Schweiz und den Niederlanden versucht der Buchhandelsriese mittels Geschenken die Nutzer anzulocken: Magazine und E-Books zuhauf werden kostenlos feilgehalten, wenn denn die Nook-App heruntergeladen wird.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Book, Buchhandel

Sainsburys: E-Books mit Zuckerguss

Von Holger Ehling | 5. Februar 2014 |

Sainsburys: E-Books mit Zuckerguss

Sage keiner, die großen britischen Supermarktketten hätten kein Herz für Kinder. Neben dem üblichen Quengelsortiment an der Kasse wird schließlich zuhauf Zeugs mit Zucker, Cholesterin und Fett angeboten, das Kinderaugen zum Strahlen und Zahn- und andere -ärzte zum Stöhnen bringt. Jetzt geht Sainsburys noch einen Schritt weiter und bringt den Zuckerguss auch auf E-Book-Reader in Kinderhand, jedenfalls im übertragenen Sinne: Zwei Jahre lang können die Käufer von Cerealien der Eigenmarke des Filialisten kostenlose E-Books herunterladen. Wohlweislich ist die Auswahl beschränkt auf die Kinder- und Jugendbuchchampions Jacqueline Wilson und James Patterson, die jeweils mit zwei Titeln dabei sind.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Book

Kurz vor 9: Readfy und der Run auf die Leihbüchereien für E-Books, Foodpanda, Yapital, Fashionhype, Amazon, Brax, ReCompare, Weltbild, Intershop, Otto, bvh, Sears, Hermes

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Readfy: Aus Lesersicht ist ein Abo-Modell für E-Books toll. Aus Verlagssicht - nunja. Die 15.000 Titel, mit denen nun die E-Book-Leihbücherei Readfy startet, nehmen sich denn auch angesichts der jährlichen Flut an Neuerscheinungen eher spärlich aus. Bis zum Jahresende will das Spotify für Bücher 30.000 Titel im Programm haben. Auch das ist noch übersichtlich. Finanziert wird das für Leser kostenlose Abo-Angebot mit Werbung (für knapp 10 Euro im Monat ist es werbefrei). Am gestrigen Starttag der Plattform rauchte erstmal der Server ab. Zu kleiner Server für zu viele interessierte Leser. Auf der Crowdfunding-Plattform Companisto sammelte Readfy binnen Stundenfrist 25.000 Euro ein, meldet das Börsenblatt. Der Markt ist also da.

Hierzulande ist Readfy aber längst nicht allein. Auf der Plattform Skoobe, von den Verlagsriesen Random House und Holtzbrinck angeschoben, kann man für 10 Euro im Monat  beliebig schmökern, allerdings ist das Angebot von knapp 30.000 E-Books auch dort noch eher überschaubar.

Scribd, das sich, mit angeblich 80 Millionen Nutzern pro Monat, als weltweit größtes Download-Portal für Texte sieht, hat unlängst ebenfalls ein Abo-Modell gestartet: Für 8,99 US-Dollar im Monat können die Abonnenten dort unbegrenzt viele Texte lesen. Viel Wirbel machte zuletzt der New Yorker Startup Oyster. Für 9,95 US-Dollar pro Monat können die Abonnenten E-Books aus dem iTunes-Store von Apple herunterladen und auf bis zu sechs Geräten synchronisieren und lesen. Mehr zum Thema auch in unserem Beitrag: Spotify für E-Books: Rettung oder Bedrohung?

Jetzt lesen: Notebooksbilliger macht über eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Brax zeigt sich bei Amazon..
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Kurz vor 9: Einstellungsoffensive bei Amazon, Möbel XXXL, Beliani, Facebook, boox.to, Gimahot, Yatego, Karstadt, Retouren

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. Dezember 2013 |

Kurz vor 9: Möbel XXXL, Beliani, Facebook, boox.to, Gimahot, Yatego, Karstadt, Retouren

Amazon: Wenn man dass PR-Geplänkel von Amazon und Verdi verfolgt, kann man sich allmählich wie in einer verqueren Version des Brecht-Stücks "Der gute Mensch von Sechuan" (Lesetipp) fühlen. Am 23. Dezember 2013 klagte Verdi, dass über 500 befristet Beschäftigte in Brieselang bei Berlin gekündigt wurden und vor dem Vertragsende zum 30. Dezember 2013 gehen mussten. Dann sagte Amazon, es seien lediglich Überstunden und Urlaub abgebaut worden. (N24). Nun legt Amazon nach und erklärt, man habe nach der Weihnachtssaison bundesweit 1.300 Saisonkräfte übernommen, einen Teil davon in unbefristete Positionen, den Großteil mindestens bis zum 31.12.2014.

Jetzt lesen: DHL hadert mit der Technik und Möbel XXXL rückt den roten Stuhl ins Netz.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: E-Book, Amazon, Retouren, Möbelhandel

E-Books: Kommt die Revolution mit den Kindern?

Von Holger Ehling | 26. November 2013 |

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Auch Jammern auf hohem Niveau ist letztlich Jammern. Das gilt für die Fans des E-Books in den USA, die in den vergangenen Monaten meist tief Luft holen mussten, wenn sie die Umsatzzahlen anschauten: Knapp mehr als 30 Prozent aller Bücher werden in elektronischer Version gekauft, sie machen beim Umsatz gut 15 Prozent des US-Buchmarkts aus. Vorbei ist die Zeit der dreistelligen Zuwächse, bescheidenere Brötchen müssen jetzt gebacken werden. Die forschen Statements, wonach elektronische Bücher ihre gedruckten Verwandten locker abhängen werden, sind jedenfalls seit einiger Zeit nicht mehr zu hören.

Aber, wie wir das ja als eingeschworene Asterix-Fans wissen, irgendwo gibt es immer eine Art gallisches Dorf, das sich dem Trend entgegenstemmt. In unserem Fall übernehmen ausgerechnet die Kinder die Rolle der Gallier, den Zaubertrank gegen die Verzweiflung am schrumpfenden E-Book-Wachstum rühren deren Eltern an.
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Thema: Studien

Schlagworte: E-Book

E-Book-Studie: So digital liest die Welt

Von Holger Ehling | 24. Oktober 2013 | 2 Kommentare Kommentieren

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Das Geschäft mit E-Books mag in Deutschland jenseits einiger Genres noch nicht so recht aus dem Mustopf gekommen sein, gleichwohl werden die elektronischen Bücher in der insgesamt schrumpfenden Branche als große Zukunftsversprechung gehandelt. Das sieht anderswo auf der Welt auch nicht anders aus. Einen ausführlichen Blick auf den weltweiten Markt der E-Books wirft der Wiener Journalist Rüdiger Wischenbart in seinem „Global eBook“-Report, der noch bis Ende Oktober kostenlos als pdf heruntergeladen werden kann. Danach kostet der englischsprachige  Report leserfreundliche 29,95 Euro.
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Thema: Studien

Schlagworte: E-Book

E-Books: Kommt die ermäßigte Mehrwertsteuer?

Von Holger Ehling | 23. Oktober 2013 |

Amazon Kindle Store
Die Preise für E-Books könnten deutlich sinken. Einem Bericht der Sunday Mail zufolge wird die EU-Kommission in dieser Woche einem Vorschlag der polnischen Ratspräsidentschaft beraten, wonach die Mehrwertsteuerraten denen von gedruckten Büchern angeglichen werden dürfen. In Deutschland würde diese bedeuten, dass statt 19 Prozent nur noch 7 Prozent Mehrwertsteuer anfallen. In Großbritannien würde der MwSt.-Satz sogar von 20 Prozent auf 0 Prozent fallen.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: E-Book