Kurz vor 9: BUND will Retouren verteuern, Top Shops, Uber, Tchibo, Amazon, Asos, Jet, Macy´s, E-Books

bund

BUND: "Retoursendungen dürfen den Kunden nicht kostenlos angeboten werden, da auch sie immer zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit verursachen." Antje von Broock, Leiterin Klimateam beim BUND, fordert in einem Debattenbeitrag im bevh-Blog, dass die gesellschaftlichen Kosten eingepreist werden. Allein der Ressourcenverbrauch durch den verfahrenen Treibstoff, zusätzlich anfallende Arbeitsstunden bei Transporteuren und Anbietern, summiere sich laut Untersuchungen der Uni Regensburg auf rund 15 Euro pro zurückgehender Sendung, so von Broock. Auch andere Warensendungen sollten deutlich mehr kosten. So sollten Expresslieferungen um ein Vielfaches teurer sein als normale Lieferungen, da sie auch deutlich mehr Kosten verursachen, fordert von Broock. 

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Thema: News

Schlagworte: E-Book, Amazon, Asos, Macys, Uber, Tchibo

Kurz vor 9: Mega-Deal - Rocket Internet pumpt Bewertung auf, Lapurisa, Thalia, Beate Uhse, Wayfair, Bitcoin, Amazon, E-Books, Payment

Dommermuth

Rocket Internet: United Internet-Milliardär Ralph Dommermuth (1&1, Web.de) steigt mit 435 Millionen Euro bei Rocket Internet ein, sichert sich sich so einen Anteil von 10,7 Prozent und schraubt damit die Bewertung vor dem erwarteten Börsengang am Open Market in Frankfurt  auf 4,3 Mrd. Euro. Das Investment von United Internet setzt sich zusammen aus 333 Mio. Euro in bar und 102 Mio. Euro aus den Beteiligungen an den Portfolio-Unternehmen der Global Founders Capital Fonds („Global Founders Capital“) an dem die Samwer-Brüder mehrheitlich beteiligt sind.
Gleichzeitig verschieben die Samwer Brüder 153 Mio. Euro aus diesem Fond zu Rocket Internet. Indem die Brüder nun somit 100 Prozent vom Global Founders Capital in Rocket einbringen, landen auch dessen Beteiligungen im Rocket Internet-Körbchen.
Die Beteiligungen an Rocket verteilen sich nun wie folgt: United Internet (10,7 %) – Investment AB Kinnevik (18,5 %), Access Industries (8,5 %), Philippine Long Distance Telephone Company (8,6 %) und der Global Founders Fund (53,7 %). Kinnevik

Jetzt lesen: Wayfair rüstet sich für Börsengang,  Washington Post testet "Buy It Now"-Button von Amazon.
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Amazon erklärt Hachette, wie man billigere E-Books und mehr Gewinn macht

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. Juli 2014 |

Amazon erklärt Hachette, wie man billigere E-Books und mehr Gewinne macht
Der Streit zwischen Amazon und Hachette um höhere Rabatte für E-Books, den der Online-Riese auch mit anderen Verklagen ausficht, geht inzwischen über mehrere Runden. Und weil sich Amazon auch angesichts massiver Proteste von Autoren, um sein Bild in der Öffentlichkeit sorgt, geht es - ungewohnt genug - zuweilen in die PR-Offensive. Diesmal wird dabei nicht nur das Mantra von den billigeren Büchern für Kunden wiederholt, sondern Hachette regelrecht vorgeführt. Amazon erklärt in einem offenen Brief in seinem Forum, wie man mehr Gewinne macht und gibt damit zugleich einen Einblick in die eigene Denkweise.
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Thema: Player

Schlagworte: E-Book, Amazon

Kurz vor 9: eBay drückt aufs Tempo, Amazon, Uber, Google, Apple, Deichmann

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Juli 2014 |

ebay, logo

eBay: Der Online-Marktplatz versteht es, seine Händler mit sanftem Druck an die Kandare zu legen, um sie auch bei der Lieferung auf Vordermann zu bringen. Kunden können künftig wohl Ware, die vertrödelt bei ihnen ankommt, beim Händler als "Produkt nicht wie beschrieben" bewerten. So sollen langsame Händler abgestraft werden. eBay bietet Händler aber die Chance, eine korrekte Versandzeit nachzuweisen. ECommerce Bytes

Jetzt lesen: Apple will E-Book-Leser enträtseln und Amazon will mobil kassieren.
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So verlogen ist der Streit um die Rabatte für E-Books

So verlogen ist der Streit um die Rabatte für E-Books
Hilfe vom Kartellamt erhofft sich der Börsenverein des deutschen Buchhandels im Konditionenpoker um die Rabatte für E-Books. Amazon verzögere die Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, so der Vorwurf, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Amazon widerspricht. Ohnehin zeigen Zahlen zur E-Book-Kalkulation, dass auch dort höhere Rabatte die Verlage keineswegs ins Armenhaus bringen - ist doch die operative Marge deutlich höher als im Printbereich. Für Verlage sind E-Books trotz teils noch überschaubarer Verkaufszahlen also ein mehr als ordentliches Geschäft. Davon gibt man natürlich ungern etwas ab.
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Thema: Player

Schlagworte: E-Book, Amazon, Buchhandel, eBooks

Kurz vor 9: So kaufen wir übermorgen ein, Zooplus, Fressnapf, E-Books, Amazon, Marks & Spencer, Shitstorm

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Mai 2014 |

Kurz vor 9: So kaufen wir übermorgen ein, Trends

Trends: Schneller, automatisch und vorausschauend. Das sind die großen Trends in der Logistik in den kommenden Jahren, sagt DHL in der zweiten Auflage des „Logistics Trend Radar“.  Das Ziel: Nach der Analyse von der Daten aus Produktsuchen von Kunden, Wunschlisten und sogar aus Bewegungen des Mauszeigers die Sendung schon auf den Weg bringen, noch bevor der Kunde den Auftrag erteilt hat. Klar, irgendwo in Frankfurt wird grad sicher ein iPhone bestellt. Kann man ja schon mal auf Verdacht mitnehmen. Amazon hat "anticipatory shipping" in den USA sogar schon zum Patent angemeldet.

Noch weiter über den Tellerand schaut DHL in der Studie  "Global E-Tailing 2025". Dort werden vier globale Zukunftsszenarien für den Einkauf von Morgen aufgezeigt. Im Video wirkt das alles ein bisschen wie bei "Star Trek". Das kann man ein wenig als Spielerei abtun.

Einige Kernaussagen aber klingen sinnig: Zustellzeiten im Expressversand liegen künftig standardmäßig unter 24 Stunden, Tauschkulturen (Sharing Economy) und Do-it-Yourself-Mentalität machen sich breit, womöglich kaufen sogar Avatare für uns ein. 

Die Entwicklung hängt natürlich stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab und wie sich das Wertesystem der Gesellschaft entwickelt, mahnt die Studie zur Vorsicht. Trotzdem regiert Zuversicht: Je nach Szenario könnte der E-Commerce-Anteil bis 2025 in den entwickelten Volkswirtschaften auf bis zu 40 Prozent ansteigen

Jetzt lesen: Zooplus springt ins Plus, Börsenverein beklagt Erpressung durch Amazon.
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Barnes & Noble: Keiner kennt Nook - Geschenke sollen das ändern

Von Holger Ehling | 12. Mai 2014 |

Barnes & Noble: Keiner kennt Nook - Geschenke sollen das ändern -

Jahre hat es gedauert und viele Ankündigungen hat es gebraucht, bis der US-amerikanische Buchhandelsriese Barnes & Noble (BN) sein Vorhaben wahr machte und seine Digitalplattform „Nook“ auch im Ausland an den Start brachte. Seit Ende vergangenen Jahres sind Nook-Shops jetzt in 32 Ländern und in 21 Sprachen unterwegs – so weit, so gut. Offensichtlich hapert es allerdings noch gewaltig bei der lieben Kundschaft, denn in Spanien, Italien, in der Schweiz und den Niederlanden versucht der Buchhandelsriese mittels Geschenken die Nutzer anzulocken: Magazine und E-Books zuhauf werden kostenlos feilgehalten, wenn denn die Nook-App heruntergeladen wird.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Book, Buchhandel

Sainsburys: E-Books mit Zuckerguss

Von Holger Ehling | 5. Februar 2014 |

Sainsburys: E-Books mit Zuckerguss

Sage keiner, die großen britischen Supermarktketten hätten kein Herz für Kinder. Neben dem üblichen Quengelsortiment an der Kasse wird schließlich zuhauf Zeugs mit Zucker, Cholesterin und Fett angeboten, das Kinderaugen zum Strahlen und Zahn- und andere -ärzte zum Stöhnen bringt. Jetzt geht Sainsburys noch einen Schritt weiter und bringt den Zuckerguss auch auf E-Book-Reader in Kinderhand, jedenfalls im übertragenen Sinne: Zwei Jahre lang können die Käufer von Cerealien der Eigenmarke des Filialisten kostenlose E-Books herunterladen. Wohlweislich ist die Auswahl beschränkt auf die Kinder- und Jugendbuchchampions Jacqueline Wilson und James Patterson, die jeweils mit zwei Titeln dabei sind.
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Thema: Marketing

Schlagworte: E-Book

Kurz vor 9: Readfy und der Run auf die Leihbüchereien für E-Books, Foodpanda, Yapital, Fashionhype, Amazon, Brax, ReCompare, Weltbild, Intershop, Otto, bvh, Sears, Hermes

e-book

Readfy: Aus Lesersicht ist ein Abo-Modell für E-Books toll. Aus Verlagssicht - nunja. Die 15.000 Titel, mit denen nun die E-Book-Leihbücherei Readfy startet, nehmen sich denn auch angesichts der jährlichen Flut an Neuerscheinungen eher spärlich aus. Bis zum Jahresende will das Spotify für Bücher 30.000 Titel im Programm haben. Auch das ist noch übersichtlich. Finanziert wird das für Leser kostenlose Abo-Angebot mit Werbung (für knapp 10 Euro im Monat ist es werbefrei). Am gestrigen Starttag der Plattform rauchte erstmal der Server ab. Zu kleiner Server für zu viele interessierte Leser. Auf der Crowdfunding-Plattform Companisto sammelte Readfy binnen Stundenfrist 25.000 Euro ein, meldet das Börsenblatt. Der Markt ist also da.

Hierzulande ist Readfy aber längst nicht allein. Auf der Plattform Skoobe, von den Verlagsriesen Random House und Holtzbrinck angeschoben, kann man für 10 Euro im Monat  beliebig schmökern, allerdings ist das Angebot von knapp 30.000 E-Books auch dort noch eher überschaubar.

Scribd, das sich, mit angeblich 80 Millionen Nutzern pro Monat, als weltweit größtes Download-Portal für Texte sieht, hat unlängst ebenfalls ein Abo-Modell gestartet: Für 8,99 US-Dollar im Monat können die Abonnenten dort unbegrenzt viele Texte lesen. Viel Wirbel machte zuletzt der New Yorker Startup Oyster. Für 9,95 US-Dollar pro Monat können die Abonnenten E-Books aus dem iTunes-Store von Apple herunterladen und auf bis zu sechs Geräten synchronisieren und lesen. Mehr zum Thema auch in unserem Beitrag: Spotify für E-Books: Rettung oder Bedrohung?

Jetzt lesen: Notebooksbilliger macht über eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Brax zeigt sich bei Amazon..
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Kurz vor 9: Einstellungsoffensive bei Amazon, Möbel XXXL, Beliani, Facebook, boox.to, Gimahot, Yatego, Karstadt, Retouren

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. Dezember 2013 |

Kurz vor 9: Möbel XXXL, Beliani, Facebook, boox.to, Gimahot, Yatego, Karstadt, Retouren

Amazon: Wenn man dass PR-Geplänkel von Amazon und Verdi verfolgt, kann man sich allmählich wie in einer verqueren Version des Brecht-Stücks "Der gute Mensch von Sechuan" (Lesetipp) fühlen. Am 23. Dezember 2013 klagte Verdi, dass über 500 befristet Beschäftigte in Brieselang bei Berlin gekündigt wurden und vor dem Vertragsende zum 30. Dezember 2013 gehen mussten. Dann sagte Amazon, es seien lediglich Überstunden und Urlaub abgebaut worden. (N24). Nun legt Amazon nach und erklärt, man habe nach der Weihnachtssaison bundesweit 1.300 Saisonkräfte übernommen, einen Teil davon in unbefristete Positionen, den Großteil mindestens bis zum 31.12.2014.

Jetzt lesen: DHL hadert mit der Technik und Möbel XXXL rückt den roten Stuhl ins Netz.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: E-Book, Amazon, Retouren, Möbelhandel