Kurz vor 9: Amazon Handmade - Frontalangriff auf Etsy, ProSiebenSat.1, Verivox, PayPal, eBay, Ikea, Zalando, Airbnb, Media-Markt, Gruner & Jahr, Delinero, Nike, Home Depot

Kurz vor 9: Amazon Handmade - Frontalangriff auf Etsy

Amazon lockt mit edlem Handmade-Portal:

Die angekündigte Handarbeitsplattform mit dem Projektnamen "Artisan" von Amazon nimmt Konturen an. Das Handmade-Portal soll den Anbietern großzügige Profilseiten mit Platz für Fotos und Geschichten bieten, individuell anpassbare Produktseiten ermöglichen, und anders als sonst bei Amazon üblich, den Händlern bis zu 30 Tage Zeit lassen, um Produkte zu versenden. Hinzu kommt: Amazon will die Teilnehmer handverlesen auswählen und besteht zudem darauf, dass alle Produkte per Hand gemacht sind. Amazon folgt damit quasi der "reinen Lehre", die Konkurrent Etsy verlassen hatte, als es die Plattform auch für industriegefertigte Produkte öffnete. Zum Unmut einiger Anbieter. Die lockt Amazon nun zudem mit seiner gigantischen Reichweite. Die Etsy-Aktie befindet sich unterdessen auf einem Allzeit-Tief.

Hierzulande dürften vor allem DaWanda und Mehrheitseigner Insight Venture Partners sorgenvoll auf einen Deutschlandstart warten. Dawanda schaffte 2014 einen Außenumsatz von rund 140 Millionen Euro. 2013 stand unterm Strich ein Jahresfehlbetrag von 3,5 Millionen Euro in den Büchern. ECommerce Bytes / Erklärvideo

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Kurz vor 9: "Treasure Truck" von Amazon bringt Flash Sales auf die Straße, Zalando, Amaze, Ebay, Postmates, Google, Expert, Media-Saturn, Tchibo, Snapchat

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Amazon startet den "Treasure Truck":

Erinnern Sie sich noch an den Eiswagen aus ihrer Kindheit? Jetzt stellen Sie sich vor, Amazon fährt mit einem "Treasure Truck" durch die Nachbarschaft. Der bringt zwar kein Eis, fährt aber auf seiner Ladefläche ein wechselndes Tagesangebot durch die Nachbarschaft und bringt damit Flash Sales auf die Straße. Den Truck können Sie vorab per App an ihre Haustüre bestellen. Allerdings derzeit nur, wenn Sie in Seattle wohnen. Da gibts zum Start des Experiments ein Paddelboot auf dem Laster. Amazon zeigt damit, wozu sein dezentralisiertes Logistik-Konzept fähig ist.  Demo-Video / endgadget

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eBay-Fashion-Chef Stefan Wenzel: Mehr Chic für Botschaft und Umsatz

Von Bert Rösch | 25. Juni 2015 | Kommentieren Kommentieren

eBay-Fashion-Chef Stefan Wenzel:

Stefan Wenzel leitet seit neun Monaten sowohl die Modesparte von eBay als auch den Shopping-Club Brands4friends, der im August 2014 mit eBay Fashion fusioniert wurde. Der 43-Jährige, der zuvor u.a. Otto Niederlande sowie die E-Commerce-Sparten der Modemarke Mexx und des Formel 1-Rennstalls McLaren geleitet hat, soll das Modegeschäft des weltgrößten Online-Marktplatzbetreibers vorantreiben, das trotz eines verstärkten Engagements seit 2009 immer noch keine große Breitenwirkung erzielt hat. Wie sich das ändern soll, erläutert er im Interview.
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Kurz vor 9: eBay setzt auf "Fashion Collective", Rewe, Tom Tailor, Atalanda, Helpling, Street One, Alibaba

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eBay will "Fashion Collective" weiterentwickeln:

Mit der neue Mode-Kategorie "Fashion Collective" hat sich eBay im Herbst 2014 aufgehübscht. Inzwischen nutzen mehr als 37 Marken "The Fashion Collective", darunter Anbieter wie Humanic, Falke, Engelhorn und Daniel Hechter. Bei dem Modell können Marken eine Art Shop-in-Shop aufbauen und bieten einheitliche Service-Standards wie kostenloser Versand und 30 Tage Rückgaberecht. eBay will so mehr Emotionalität auf der Plattform bieten und für Marken mehr Behaglichkeit schaffen. Das Segment will der neue eBay Fashion-Chef Stefan Wenzel weiterentwickeln. Anders als in den USA will eBay hierzulande keine Designer-Shops aufbauen. Welche stationären und lokalen Pläne eBay verfolgt, welche Rolle dabei Clickt & Collect spielt, lesen Sie in Kürze im Interview mit Stefan Wenzel bei etailment oder in der aktuellen Print-Ausgabe der TextilWirtschaft.


Jetzt lesen: Atalanda baut neue lokale Marktplätze, Fashion-Abo bei Street One.
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Poststreik: Kleine Händler leiden - Post bestätigt Extrawurst für Amazon

Von Bert Rösch | 24. Juni 2015 | 2 Kommentare Kommentieren

Poststreik: Kleine Händler leiden - Post bestätigt Extrawurst für Amazon

Während die Big Player der Branche nur wenig unter dem am 8. Juni gestarteten Arbeitskampf bei der Post leiden, müssen kleinere Anbieter sowie Online-Modehändler zum Teil erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Profiteure des Streiks sind unter anderem Hermes und Amazon. Eine Postsprecherin bestätigte, dass dem Onlinehändler eine Vorzugsbehandlung gegönnt wird. 
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Thema: Player

Schlagworte: Amazon, Ebay, Hermes, Deutsche Post DHL

Kurz vor 9: Umsatz-Loch durch Post-Streik - Aufruf zur Selbsthilfe, Amazon, Airbnb, Gap, Globetrotter, Uber, Deliveroo, eBay

Marion von Kuczkowski

Umsatz-Loch durch Post-Streik - Aufruf zur Selbsthilfe:

12 Prozent weniger E-Commerce-Umsatz, 78 Millionen Euro weniger in der Kasse. In dieser Größenordnung beziffert das Analyse-Unternehmen E-Tracker die Folgen des Poststreiks für den Onlinehandel. E-Tracker hat dafür rund 9.000 Onlineshops und eine Million Transaktionen unter die Lupe genommen, berichtet iBusiness.

Marion von Kuczkowski, prominente eBay-Unternehmerin und eBay-Coach will da nicht länger tatenlos zusehen. In ihrem Blog "Take me to auction" ruft sie kleine Händler dazu auf, der Post zu helfen. "Klingel und andere Unternehmen greifen der Post bereits unter die Arme und haben Mitarbeiter geschickt, die beim Sortieren der Post helfen. Ich frage mich - Können wir das nicht alle?", fragt sich Kuczkowski, die als erste Deutsche den Powerseller-Status erhielt. Allerdings ist sie auch ein wenig ratlos: Wie soll man das organisieren? 

Jetzt lesen: Urteil gefährdet Uber-Modell, Amazon-Drohnen startbereit.
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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Airbnb, Gap, Globetrotter, Uber, Deliveroo

Kurz vor 9: Neues Verbotskartell bei Amazon?, eBay, Buchhandel, Rocket Internet, Home24, Uber, Neiman Marcus

Kurz vor 9: Neues Verbotskartell bei Amazon?,

Markenrecht - Amazon riegelt Marktplatz ab:

Amazon hat offenbar Marktplatz-Beschränkungen mit Markenherstellern vereinbart und zeigt Onlinehändlern nun die rote Karte, wenn sie vom Hersteller keine Erlaubnis haben, berichtet Internet World. Die Händler sollen in einer E-Mail von Amazon kurzfristig darüber informiert worden sein, dass sie Markenprodukte nicht mehr verkaufen dürfen, wenn die Markenherstellern den Vertrieb nicht abgenickt haben.

Hintergrund: Hersteller und Kartellamt streiten seit Jahren über die Rechtmäßigkeit von Vertriebsbeschränkungen auf Marktplätzen. Zuletzt krachte es zwischen dem Sportartikelhersteller Asics und dem Kartellamt. Das Kartellamt will Beschränkungen des Internetvertriebs verhindern, Asics mit neuen Regeln aber beispielsweise sicherstellen, "dass Kunden zu jeder Zeit und an jedem Ort, wo sie Asics-Produkte kaufen, dasselbe Qualitätsniveau von Beratung und Service vorfinden." Derlei Formulierungen sollen "freischaffenden" Händlern den Garaus machen.
Nach Ansicht des Kartellamts schränken Hersteller den Wettbewerb aber zu stark ein, wenn sie Händlern die Nutzung von Online-Marktplätzen wie eBay oder Amazon ohne Ausnahme untersagen. Im Zuge von Verhandlungen hatte beispielsweise Adidas sein Verkaufsverbot über Online-Marktplätze aufgegeben.
Die neue Entwicklung könnte das Kartellamt abermals auf den Plan rufen. Der Branchenverband BVOH empfiehlt Händlern denn auch beispielsweise schon länger den Rechtsweg gegen Asics.

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Kurz vor 9: Alibaba - der Lockruf wird lauter, Aldi, Mobile Payment, eBay, Facebook, Prime, QVC, Emmas Enkel, Beacon

Alibaba:

Alibaba setzt auf Speed:

Greift Alibaba in Europa und den USA an, will Gründer Jack Ma Amazon und eBay vor sich hertreiben? Es ist jedenfalls eine Kampfansage, wenn Alibaba nun innerhalb von drei Tagen Bestellungen zu Empfängern überall in der Welt liefern will. Das will Alibaba binnen der nächsten fünf bis acht Jahren schaffen.

Gleichzeitig macht Jack Ma klar, dass es erklärtes Ziel ist, dass noch mehr kleine Händler beispielsweise aus den USA ihre Waren via Alibaba in China anbieten. Händler umwirbt er damit, dass Alibaba anders als Amazon lediglich anderen Händlern helfe und nicht selbst als Verkäufer auftrete.

Welche Offerten Alibaba für deutsche  und europäische Händler parat hält, das erklärt Ken Ardali, Director of International eCommerce Business Development EMEA bei der Alibaba Group, beim Branchenkongress etailment 2.015 im November in Frankfurt. Für Frühbucher, Abonnenten (HORIZONT, Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft, Der Handel) Start-Up-Unternehmen und Händler gibt es derzeit noch besondere Konditionen.   IR / Business Insider

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Kurz vor 9: Windeln.de unter der Lupe, Ebay, Zalando, Apple, Rocket Internet, Spreadshirt, Click&Collect, Delivery Hero, Beacon, Locafox

windeln.de

Windeln.de unter der Lupe:

Trotz Kursverlusten beim Börsenstart hat der Babyartikelversender Windeln.de einen IPO hingelegt, der noch nachhaltig wirken dürfte. Rund 100 Millionen Euro hat Gründer Alexander Brand nun für die weitere Expansion in der Tasche. Die Aussichten sind jedenfalls gut. 87 Prozent Plus im ersten Quartal. Ende 2015 dürfte es um einen Umsatz von um die 180 Millionen Euro gehen.

Welche Rolle dann der chinesische Markt spielt, wie sich neue Sortimente entwickeln, wie der Customer Lifetime Value finanziert wird und welche Rolle dabei Mobile spielen kann, wird man ein halbes Jahr nach dem Börsengang besonders genau unter die Lupe nehmen. Wir tun das im Gespräch mit Alexander Brand auf dem Branchenkongress etailment 2.015 am 11./12. November 2015 in Frankfurt. Mit dabei sind dann unter anderem auch Macher von Zalando, notebooksbilliger.de, bonprix, Shopwings, Kaufhof, myTheresa.

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Kurz vor 9: Verdi droht Post mit Streik, Zalando im MDax, Sheego, Amazon, Ebay, Arvato, Fressnapf, Etsy, Toys ‘R’ Us, Channel 21, Linde, Carrefour

Kurz vor 9: Verdi droht Post mit Streik,

Verdi droht Post mit Streik:

Bei der Post drohen unbefristete Streiks. Die Gewerkschaft Verdi will durchsetzen, dass rund 6000 ausgegliederte Paketzusteller in den Haustarifvertrag zurückkehren. Ein Ultimatum der Gewerkschaft hat die Post verstreichen lassen. Was gerade kleinere Händler dabei bitter treffen könnte: Verdi kündigt in der Regel den genauen Beginn von Arbeitsniederlegungen nicht an, will der Post so Gegenmaßnahmen erschweren.

Die Post will erst Anfang der nächsten Woche zu den Verdifoderungen detailliert Stellung nehmen. Schon in den vergangenen Wochen war es immer wieder zu Warnstreiks gekommen.

Die ausgegliederten Paketzusteller werden nach den niedrigeren Tarifregelungen der Speditions- und Logistikbranche bezahlt. Das will die Gewerkschaft nicht länger hinnehmen. Zudem bietet Verdi an, auf lineare Entgelterhöhung  zu verzichten, fordert aber als Ausgleich eine Einmalzahlung von 500 Euro und 2016 dann ein Lohnplus von 2,7 Prozent.

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