Kurz vor 9: MyParfum und der Trend der Pure Player zum Shop-im-Shop, Amazon Zalando, Imaari, Billa, eBay

zalando

MyParfum: Myparfum bastelt mit seiner Idee vom individualisierten Parfum aus dem Web (nach Insolvenz, Rückkauf und Sanierung) weiter am Comeback. Nun will Gründer Matti Niebelschütz das Konzept auch auf die Straße bringen, sprich offline gehen und MyParfum als Partner in Filialen starten. Helfen soll der Online-Duft-Manufaktur dabei die Crowd. Das Geld für die Expansion soll demnächst über die Crowdinvesting-Plattform Companisto eingesammelt werden. Laut Niebelschütz führe man zudem bereits Gespräche mit führenden nationalen und internationalen Parfümerieketten. In ersten Geschäften stehe die Einbindung bereits kurz bevor.

Warum dieser doch eher kleine Markt unser Aufmacher-News ist? Weil wir darin einen kommenden Trend für Pure Player sehen. Die können sich mit Shop-in Shop-Lösungen nämlich schneller und günstiger ein Standbein in der Offline-Welt verschaffen als mit eigenen Filialen. Möglichkeiten für Kooperationen gibt es da reichlich. Auch in branchennahen Bereichen: Man stelle sich nur eine Shop-in-Shop-Lösung von Glossybox bei Breuninger vor, Outfittery bei Douglas oder Urbanara bei P&C - Zalando dann vielleicht bei Ikea?

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Zalando, MyParfum, mercateo

eBay-Kollektionen: So leicht erstellen Händler die bunte Einladung an die Kunden

eBay-Kollektionen: Die bunte Einladung
Es war einmal eine Bilder-Pinnwand namens Pinterest. Doch so recht wollte die sich hierzulande nie durchsetzen. Dabei kann sich ein von Nutzern erstellter bunter Produktreigen durchaus positiv auf den Umsatz auswirken. Das dachte sich auch eBay und hat mit den eBay-Kollektionen seine eigene Pinnwand für Nutzer geschaffen. Doch auch Händler können das Inspirations-Tool nutzen. Wir zeigen, wie es geht.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Ebay

Kurz vor 9: Asos beerbt Zalando, Karstadt, Klarna, Amazon, Zalando, Lieferando, Square, Zendesk, eBay

Asos Fashion

Asos: Der Verfolger als Nachmieter. Die 27 000 Quadratmeter Lagerfläche in Berlin, betrieben von Docdata, von denen aus Asos nun den deutschen Markt aufrollen will, wurden früher einmal von Zalando genutzt. Vom Standort in Großbeeren aus wollen die Briten Zentraleuropa und Russland beliefern. Ende Juli soll der Betrieb starten. 300 Arbeitsplätze sollen bis Ende des Jahres entstehen. Die Pläne sind ehrgeizig. „In fünf Jahren wird der deutsche Markt für uns wichtiger sein als der britische“, sagt Asos-Vorstand Shaun McCabe dem Tagesspiegel. Asos sieht sich selbst hierzulande auf Platz vier der Online-Modehändler, dürfte damit aber eher Traffic als Umsatz meinen.

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Kurz vor 9: Same Day Delivery reizt Händler, eBay, Zalando, Rocket Internet, Helpling, Rakuten, Heartbleed

Same Day Delivery reizt Händler,

Same Day Delivery: Rund jeder dritte Online-Händler ist daran interessiert, seinen Kunden Same Day Delivery anzubieten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des ECC Köln und Express-Logistikers time:matters. Vor allem Händler aus den Branchen Lebensmittel und Getränke sowie Consumer Electronics wollen verstärkt auf die taggleiche Lieferung setzen. Mit dem Angebot von Same Day Delivery verbinden die befragten Online-Händler vor allem die Hoffnung auf Zusatzumsätze durch Bestellungen bei kurzfristigem Bedarf (73,7 %). Derzeit hat knapp ein Viertel der Anbieter eine Express-Lieferung am nächsten Tag im Angebot. Nur 2,8 Prozent liefern am gleichen Tag.

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Kurz vor 9: Asos greift von Berlin aus an, Fifty Shades of eBay, Otto, Görtz, Kinnevik, Etsy

ASOS - Fashion

Asos: Der britische Modehändler Asos will noch in diesem Frühjahr ein Versandzentrum in Deutschland eröffnen. Standort soll Berlin sein. Dort hatte Asos im vergangenen Jahr bereits ein Verkaufsbüro unter der Leitung von Moritz Hau eröffnet. Von der Hauptstadt aus will Asos auch Same Day Delivery anbieten, meldet Retail Week. Deutschland ist nach Großbritannien und Frankreich der derzeit drittgrößte Markt in Europa. Asos machte im ersten Geschäftshalbjahr ein Umsatzplus von gewaltigen 34 Prozent auf 472,3 Millionen Britische Pfund, und steigerte auch die Zahl der Kunden um 36 Prozent auf 8,2 Millionen. Wegen Investitionen in IT und Logistik sank aber der Gewinn. Der liegt derzeit bei 20 Millionen Euro. Online legt Asos auffallend viel Wert auf Content und überzeugt auch mit cleveren Entscheidungshilfen für den Kunden rund um den Einkauf.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Ebay, Otto, UPS, Kinnevik, Görtz, Etsy

eBay und Shutl: Graphen bringen Same Day Delivery auf Kurs

eBay und Shutl: Graphen bringen Same Day Delivery auf Kurs

Als eBay im vergangenen Jahr Shutl aufkaufte, dass binnen Stunden online gekaufte Waren zum Kunden lieferte, befeuerte das den Hype um Same Day Delivery. Doch alsbald setzte Nachdenken ein. Die Kosten! Selbst eBay-Boss John Donahoe versuchte Same Day Delivery  klein zu reden. Doch die Kosten und den logistischen Planungsalptraum kann man beherrschen – wenn man die Daten beherrscht.
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Thema: Tools

Schlagworte: Ebay, Logistik, Shutl, Same Day Delivery

Kurz vor 9: Amazon Dash - ein Zauberstab für den Einkauf, Zalando, myWallet, Alibaba, eBay, Marks & Spencer

amazon dash

Amazon: Macht Amazon mit einem Zauberstab den Lebensmittel-Onlinehandel salonfähig? Ein kleiner schlanker Stick namens "Amazon Dash" soll beim Bestellen daheim helfen und sich dabei direkt beim Scannen mit dem Lebensmittellieferdienst "Amazon Fresh" verbinden. Einfach Barcodes auf Produktpackungen scannen, oder per Spracheingabe den Artikel nennen und schon landen Joghurt, Toilettenpapier und Nudeln auf dem digitalen Einkaufszettel. Der kann dann am PC oder am Smartphone nachbearbeitet werden. Das Video zeigt, wie kinderleicht Amazon Dash ist.
In den USA startet derzeit der Beta-Test in ausgewählten Städten. Das digitale Stäbchen lässt sich natürlich auch im Laden einsetzen.
Das klingt zwar besser als der selbst-ordernde Kühlschrank, weil der nicht weiß, wie es um die Rolle Zewa steht. Doch so cool und praktisch das Tool auch wirkt, es kommt mir eher vor wie etwas, dass eBay dereinst genauso bevölkern könnte wie Sandwich-Toaster und andere tolle Haushaltsgeräte, die man dann doch nie nutzt. Spätestens wenn das Smartphone in nicht allzuvielen Jahren in jedem Haushalt zum Quasi-Standard gehört, und die App der bevorzugten Handelskette eine Scan-Funktion hat, staubt der Dash in der Abstellkammer vor sich hin. Bis dahin aber hat Amazon in Sachen Innovation und Aufmerksamkeit die Nase vorn und ein Gerät, um frühzeitig dem Massenmarktkunden - auch bei weiteren Sortimenten - zur Hand zu gehen. Die Gefahr für den Handel ist, dass er dabei zu lange zuschaut. Einen Barcode-Scanner zur Produkterkennung hat die Amazon Einkaufs-App schließlich ohnehin schon.

Jetzt lesen: Zalando muss Schuhe zurückrufen, eBay macht Platz für den Handel mit Bitcoin.
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Kurz vor 9: Die Rote Liste der Handelsketten, Amazon, Breuninger, Alibaba, Bader, Click & Collect, Project A, eBay

kaufhof

Rote Liste: Eine Liste von 50 durch das Internet in ihrer Existenz bedrohten Händlern haben die Handelsspezialisten der Münchner Beratung Dr. Wieselhuber & Partner gemeinsam mit dem Marktforscher Facit Research zusammengestellt. Basis war eine Verbraucherbefragung. Auf der Liste: Die üblichen Verdächtigen. Anbieter wie  Thalia, Kaufhof, Intersport finden sich da ebenso wie Elektronikketten wie Euronics, Medimax, Expert oder ElectronicPartner, aber auch Vedes und Toys"R"Us. Die Top 5 der Sterbe-Kandidaten sind Vedes, Medimax, Expert, Toys'R'Us, Intersport. Die Top 30 hat die WiWo vor lauter Klickgeilheit leider in eine strunzlangweilige und leserunfreundlichste Bilderklickstrecke gepackt.

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eBay: Warum die neuen Kollektionen zum Must have werden

ebay
eBay hat inzwischen seine Kollektionen in Deutschland für alle Nutzer freigeschaltet. Grund genug noch einmal einen Blick auf das neue Feature zu werfen. Denn das Gesamtpaket hat das Zeug dazu, ein Must have im E-Commerce zu werden.
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Thema: Marketing

Schlagworte: Ebay

Die Macht der Marktplätze: Freund oder Feind? - Welche Zukunft Online-Händler wirklich erwartet (Teil 1)

Besucherzahlen der größten Online-Shops in Deutschland 2013
Amazon, Ebay und Co stehen mittlerweile für zwei Drittel der Umsätze im E-Commerce. Diese Meldung hätte in Händlerkreisen vor wenigen Jahren noch positive Reaktionen hervorgerufen, doch die Einstellung von Händlern und Fachmedien zu den Marktplatzriesen hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend gewandelt: Von der Euphorie vergangener Jahre ist wenig geblieben.

So hat sich händlerseitig das positive Image von der “Infrastruktur für jedermann” längst überlebt, die Zeiten in denen die Boulevard-Presse Powerseller-Erfolgsgeschichten brachte und mit der Schlagzeile “Vom Hobby zum Existenzgründer” betitelte, die sind auch längst passé. Die Risiken erscheinen größer als die Chancen, weshalb in Händlerforen
derweil regelmäßig die Frage nach Marktplatz-Alternativen und "Geheimtipps" gestellt wird: Was tun, um unabhängiger werden zu können?

Lösungen? Es ist kompliziert...

Warum nicht jede Lösung zur Emanzipierung von den Marktplätzen auch unbedingt hilfreich ist, und welche Herausforderungen Online-Händler dahingehend noch vor sich haben.
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