Kurz vor 9: Glossybox ist profitabel, Amazon umgarnt Autoren, Barzahlen, Sparhandy, Rocket Internet, Marks & Spencer

Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab

Glossybox: Charles von Abercron ist so etwas wie ein Berufsoptimist. Angeknockt, aber nicht ausgezählt, hat er manchen Unkenrufen zum Trotz den Beauty-Abo-Dienst wieder auf Kurs gebracht. Nach einer Schrumpfkur ist der Beauty-Box-Anbieter wieder in der Erfolgsspur. Im Frühjahr war die Box drei Monate hintereinander ausverkauft. Nun spricht Charles von Abercron gegenüber dem WSJ von sechs Millionen verschickten Boxen seit Gründung und über 30 Millionen Euro Umsatz. Das Wachstum soll bei bis zu 35 Prozent liegen. Auch operativ sei man profitabel. Über 200.000 Boxen verschickt Glossybox jeden Monat. Die Abonnenten bleiben im Durchschnitt zwischen sechs und neun Monaten.

Mit zum Erfolg beitragen dürften Kooperationen mit Medien und Kaufhäusern bei den Boxen. So lancierte Glossybox im Mai eine Box zusammen mit Bergdorf Goodman.

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Kurz vor 9: Amazon greift Paypal frontal an, Samwers, DHL, Escada, Lidl, Emilio Pucci, Ebay, Glossybox, Net-a-porter

Von Klaus Janke | 10. Juni 2014 |

Amazon Payment

Amazon: Jetzt wildert der E-Commerce-Gigant aber mächtig im Territorium von Ebays Paypal: Seit gestern ist es laut Reuters weltweit möglich, einen neuen Third-Party-Payment-Service auf Amazon.com zu nutzen. Wer bei Amazon seine Kreditkarteninformationen hinterlegt und verwalten lässt, kann über den Service regelmäßig wiederkehrende Beträge auf Websites anderer Onlineanbieter zahlen. Für jede Transaktion sollen laut Daily Mail 2,9 Prozent Gebühr anfallen, plus 0,30 Cent für jede Transaktion über 10 US-Dollar. Privatpersonen können sich darüber hinaus auch untereinander Geld zukommen lassen. Angesichts der weltweit 240 Millionen Amazon-Nutzern eine unangenehme Herausforderung für Ebay.

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Kurz vor 9: Amazon entschuldigt sich für Verlagspoker - ein bisschen, Rocket Internet, Bertelsmann, Home24, Zappos, Spartoo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. Mai 2014 |

Amazon entschuldigt sich im Verlagspoker

Amazon: Alles ganz normal. Amazon sieht das Konditionengerangel mit Verlagen wie Hachette und Bonnier als alltägliche Verhandlungspolitik. Bücher und Autoren, die Amazon zeitweise gar nicht oder mit Verzögerung liefert, solche Daumenschrauben (Markenartikler kennen ähnliches das aus dem Lebensmittel-Einzelhandel) gehörten eben zum Geschäft, wenn man bessere Konditionen herausholen wolle. Im Interesse des Kunden natürlich ("When we negotiate with suppliers, we are doing so on behalf of customers.")

Amazon agiere da nicht anders als jeder Buchhändler, der Bücher nach vorne oder hinten ins Regal stelle, erklärt Amazon im Forum und glaubt nicht, dass der Streit so schnell vorbei ist. Der Online-Riese geht dabei auch auf die Verhandlungspositionen und Angebote seitens Amazon an Hachette ein.

Dass sich Amazon zur Erklärung genötigt fühlt, zeigt unter welchem Druck sich der Riese derzeit insbesondere mit Blick auf das Image sieht. Zum einen erklärt sich Amazon selten, zum anderen noch seltener in dieser Ausführlichkeit. Fast schon lässt sich Amazon sogar zu einer Entschuldigung hinreißen: "We regret the inconvenience."

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Kurz vor 9: Otto bietet Express-Lieferung für einen Euro, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. April 2014 |

Kurz vor 9: Otto, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Otto: Nur wieder eine Oster-Attacke oder diesmal auch ein Testballon in Sachen Same-Day-Delivery? Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung gegenwärtig für nur 1 Euro Aufschlag (statt 9,95 Euro) an. Das Angebot gilt bis zum 22. April für alle vorrätigen Artikel, die mit der 24-Stunden-Lieferung gekennzeichnet sind. Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung aber nicht zum ersten Mal an. Mit der wachsenden Debatte um Same Day Delivery und angesichts der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit in Sachen Express-Lieferung, dürften solche Aktionen aber mehr denn je interessante Einblicke in das tatsächliche Interesse der Kunden bieten - und Aussagen über die Machbarkeit im Fulfillment erlauben, so es denn zu unerwarteten Peaks bei der Bestellung kommen sollte.

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Kurz vor 9: Glossybox ausverkauft, Otto im Plus, Zalando, Karstadt, Weltbild, Payleven, Kisura

glossybox

Glossybox: Der Versender von Beauty-Boxen musste 2013 durch ein paar holprige Monate. Internationale Expansion eingedampft, Rückbesinnung auf die Kernmärkte nennt man das, wenn das Geschäft in Brasilien, Italien, Polen aufgegeben und in Spanien und den Niederlanden verkauft wird. Dann ein Kesseltreiben, weil unelegant Altforderungen eingetrieben wurden. Doch jetzt geht es bei Glossybox offenbar wieder aufwärts.

Drei Monate hintereinander war die Beauty-Box nun ausverkauft. Auch das Konzept der Sonderthemen funktioniert. "Nicht zuletzt hat unsere „Valentine’s Edition“ für einen massiven Push gesorgt," sagt Managing Director Mark Ralea. Weltweit verschickt das Berliner Unternehmen jeden Monat Pakete mit ausgewählten Kosmetik- und Pflegeprodukten an über 200.000 Abonnenten. Zuletzt wurde auch der Servicebereich verbessert und wickelt Kundenanfragen nun mit der SaaS-Lösung von Zendesk ab. Mit gutem Grund: Die Zielgruppe ist nicht nur konsumfreudig, sondern auch extrem kommunikativ - positiv wie negativ. Da zahlt sich schneller Service aus. Glossybox sammelte bei den Investoren Rocket Internet, Access Industries, Holtzbrinck Ventures und Kinnevik bislang 55 Millionen Euro ein.

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Kurz vor 9: Glossybox im Shitstorm, MyTaxi, Media-Markt, Otto, Retouren, Google, Soundcloud, Playboy, Fairnopoly, Apple, Starbucks

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 27. Januar 2014 |

Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab

Glossybox: Menschen, die zum Monatsende etwas klamm sind, treiben gerne mal mit Nachdruck Altforderungen ein. Diesen Eindruck erweckt gerade auch Glossybox, das derzeit in Serie Kunden wegen ausstehender Zahlungen bis zurück ins Jahr 2011 abmahnt. Die Kunden empören sich nun reihenweise bei Facebook, beklagen zum Teil falsche Abrechnungen, erklären, sie hätten fälschlicherweise eine Mahnung erhalten oder wundern sich über die Art der Mahnung. Glossybox schiebt alles auf einen Wechsel des Dienstleisters. Gründerszene hat die Details zum Shitstorm.

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Kurz vor 9: Glossybox schminkt sich Wachstum ab, Home24, DaWanda, Alibaba, Gap, Macys

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. November 2013 |

Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab

Glossybox: Im September schwärmte CEO und Gründer Charles von Abercron im Interview mit etailment noch vom globalen Geschäft und dem Ziel, eine weltweite Marke zu werden. Das ist jetzt Makulatur. In Italien, Polen und Brasilen streicht der Abo-Commerce-Anbieter für Beauty-Produkte die Segel, Spanien und die Niederlande stehen zur Disposition. Stattdessen wolle man sich nun auf die Kernmärkte konzentrieren. Man nennt es gesundschrumpfen. Dem Kurs fallen auch einige Jobs in Berlin zum Opfer. Auch Mitgründerin Brigitte Wittekind verlässt das Unternehmen, meldet Gründerszene. Häme ist da nicht angebracht. Ich kenne kein Start-up, das nach zwei Jahren noch viel mit seinen Business-Plänen aus der Startphase gemein hat.  Insgesamt sei Glossybox derzeit, so Charles von Abercron, „weder hochprofitabel noch defizitär“. Glossybox sammelte bei den Investoren Rocket Internet, Access Industries, Holtzbrinck Ventures und Kinnevik bislang 55 Millionen Euro ein.

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Kurz vor 9: Rewe steigt bei Home24 ein, Tirendo-Macher kaufen Delticom-Aktien, Amazon, Weltbild, Payback, Locafox, Gap, Nordstrom, Coop

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. September 2013 |

Home24 TV Spot Am Arsch der Welt YouTube

Rewe/Home24: Zukaufen wollte Rewe-Chef Alain Caparros im Digitalen und einen eigenen Inkubator bauen. Der erste Deal ist nun unter Dach und Fach. Der Einzelhandelsriese steigt mit einer Minderheitsbeteiligung bei Home24 ein und setzt damit auf den Hoffnungsmarkt Online-Möbelhandel. Da treffen somit zwei Giganten aufeinander. Hauptinvestor des Berliner Unternehmens ist Rocket Internet. Die Beteiligung der Rewe Group findet im Zuge einer Kapitalerhöhung statt. Über die Details haben Home24, die mit dem blanken Hintern in der TV-Werbung, und die Kölner Rewe Stillschweigen vereinbart. Als weitere mögliche Investitionsfelder hatte Caparros in einem Interview auch Wein, Reisen und Tierfutter genannt. Der Umsatz von Home24 lag 2012 bei 64 Millionen Euro. Geplant sind für 2017 rund zwei Milliarden Euro Umsatz. Ein gigantisches Ziel: Rund eine Milliarde Euro, also drei Prozent des Gesamtumsatzes, wurden laut Branchenverband BVDM 2012 online mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen umgesetzt.

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Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. September 2013 |

Glossybox: Charles von Abercron packt aus und winkt ab
Die Creme für das Lifting rund um die Augen sollte ich vielleicht ein wenig kränkend finden. Doch in meiner Glossybox als Vorbereitung für das Interview mit CEO und Gründer Charles von Abercron war auch ein Pflegeprodukt meiner (eher kostspieligen) Lieblingsmarke Korres. Damit hatte mich der Aboboxen-Versender von seiner Wertigkeit überzeugt. Warum man Glossybox auch noch gut finden kann, warum manche Probleme an der Realität vorbei herbeigeschrieben sind und wie erfolgreich sich der Beauty-Boxen-Anbieter um ein nachhaltiges Geschäft bemüht, sagt Charles von Abercron im Interview mit etailment und winkt dann noch bei manch einer Spekulation ab. 
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Kurz vor 9: Amazon muss aufrüsten, Glossybox macht sich hübsch, G+J, eBay, GetGoods, Adidas

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 5. Juli 2013 |

Grazia und Glossybox

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Glossybox: 4 Millionen Boxen hat Glossybox in den vergangenen zweieinhalb Jahren verkauft und beglückt inzwischen Kunden in Deutschland, sowie unter anderem  USA, UK, Schweden, Brasilien, Spanien, Frankreich, Italien, Japan, Süd Korea, Holland, Polen, Norwegen, China und Österreich mit Abo-Pröbchen aus dem Kosmetik-Bereich. Zuletzt bot der Birchbox-Klon gemeinsam mit dem Lifestyle-Magazin Grazia eine Sonderedition der Kosmetik-im-Abo-Box auf. Der Ärger mit manchen Kunden unter den 200.000 Abonnenten über die Qualität der Inhalte und eine Abo-Preis-Erhöhung ist wohl vergessen. Dennoch scheint beim Rocket Internet-Ableger (Investoren:  Holtzbrinck Ventures und Investment AB Kinnevik) immer noch nicht alles so golden mit Lidschatten, Rouge, und Lippenstifte zu laufen. Kinnevik hatte die Bewertung zuletzt gesenkt und nicht alle Boxen enzhielten die erhofften fünf Proben von Beauty-Marken wie L’Oréal oder, Yves Saint Laurent. Auf die aber ist man nicht nur mit Blick auf die Kunden, sondern auch für das mehrdimensionale Werbekostenzuschuss-Modell angewiesen. "Knackpunkt beim Glossybox-Geschäftsmodell ist nicht zuletzt das Sourcing der ausgelieferten Kosmetik-Proben. Sollte dieses nicht so kostengünstig zu realisieren sein, wie ursprünglich erhofft, bleibt von den ohnehin knappen Margen nichts übrig. Genau hier scheint es aber zu haken", murrt Gründerszene und setzt ein Fragezeichen hinter Nachhaltigkeit und Exit. Marketing könnte die Sorgen zum Teil richten. Zum Trommeln hat die Mutter Beauty Trend Holding gerade die PR-Agentur MSL Germany verpflichtet. Aufhübschen der Marke nur mit Blick auf den Kunden? Womöglich nicht. Zu gerne würden die Investoren wohl einen potenten Käufer finden, mit dem sich das 55-Milllionen-Investment vergolden lässt. Ein möglicher Kandidat: Douglas. Die Kette hat aber längst eine eigene Box of Beauty - wertiger und preisgünstiger.

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Thema: News

Schlagworte: Amazon, Ebay, Adidas, Verlag, Glossybox, DHL