Google kauft sich mit Milliarden Dollar in den vernetzten Haushalt ein, Nest, Lieferheld, Media-Saturn, Metro, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 14. Januar 2014 |

Google kauft sich in den vernetzten Haushalt ein, Lieferheld, Media-Saturn, Metro,  Groupon

Google: Google kauft für sage und schreibe 3,2 Milliarden Dollar Nest Labs, das von ehemaligen Apple-Mitarbeitern gestartet wurde. Der Anbieter aus dem Smart Home-Segment hat ein internetfähiges Thermostat mit selbstlernenden Features sowie einen intelligenten Rauchdetektor entwickelt. Mit der zweitgrößten Übernahme seiner Geschichte setzt Google ein mächtiges Ausrufezeichen hinter das Trendthema "Internet of Things".

Und nun stellen Sie sich bitte vor, was Google aus der Vernetzung von Haushaltsgeräten (samt kommender Produkte) im Zusammenspiel mit seinen Android-Smartphones machen kann und wie es aus den Daten des "Internet of Things" (für Adwords, Google Shopping, Google Express, etc) lernen kann - wenn Google weiß, wann sie zuhause sind und wie warm es da ist - oder demnächst vielleicht auch noch, wann der Kühlschrank aufgeht. Auch wenn es natürlich heißt, dass man das Thema "Privacy" ernst nehme. Die NYT seufzt schon: "Larry Page is betting that the future will belong to Google, Google and Google."


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Kurz vor 9: ECE zufrieden mit Shopping-Apps, Douglas, Groupon, Pizza Hut, Procter & Gamble

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 3. Januar 2014 |

Kurz vor 9: ECE zufrieden mit Shopping-Apps, Douglas, Groupon, Pizza Hut, Procter & Gamble

ECE: In Einkaufszentren in Hamburg und Essen testet der Einkaufszentren-Betreiber ECE derzeit Apps, die Kunden mit News, personalisierten Angeboten und Rabatten in die Läden locken sollen. Die ersten Ergebnisse seien ermutigend, sagte ECE-Chef Alexander Otto dem Handelsblatt. Nun soll das Angebot ausgebaut werden.

Jetzt lesen: Groupon nimmt wieder Fahrt auf und Vente Privee geht in die Wüste.
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Kurz vor 9: Rocket Internet, Zalando, ProSieben Sat.1, Amazon, Spreadshirt, Media-Markt, Groupon, Ebay, Stylecaster, Ebuzzing

Von Klaus Janke | 10. Dezember 2013 |

Kurz vor 9: Zalando, ProSieben Sat.1, Spreadshirt, Media-Markt, Ebuzzing

Rocket Internet: Sage und schreibe 250 Millionen US-Dollar sammeln die Samwer-Brüder für den südostasiatischen Onlineshop Lazada ein. Das Geld kommt unter anderem von einem äußerst prominenten neuen Partner: Die britische Supermarktkette Tesco ist eingestiegen und nimmt damit eine "enge Kooperation" (TechCrunch) mit Rocket Internet auf. Geplant seien unter anderem gemeinsame Marktforschung, Entwicklung von Eigenmarken und Supply Chain Management. Daneben sind Access Industries, Kinnevik und Verlinvest an der neuen Finanzspritze für Lazada beteiligt, das laut Deutsche Startups erst im Sommer 100 Millionen US-Dollar erhielt.

Jetzt lesen: Zalando streicht, ProSieben Sat.1 macht Urlaub, Amazon überzeugt mit Prime.
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Kurz vor 9: Klatsche für Hersteller wegen Marktplatz-Verbot, Ikea, Groupon, Mister Spex, eBay, Wal-Mart, Amazon, American Apparel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. November 2013 |

Ebay Logo

Marktplätze: Ein neues Urteil stärkt Online-Händlern einmal mehr den Rücken gegen die Markenhersteller. Das Landgericht Kiel hat einem Hersteller von Kameraprodukten verboten, in seinen Händlerverträgen den Verkauf seiner Produkte über Marktplätze wie eBay zu untersagen. Das Urteil könnte wegweisend sein. Wollen doch auch Marken wie Adidas, Mammut, Deuter und Lowa  genau diese Verkaufswege verhindern. Das Kartellamt ermittelt derzeit noch. Das Landgericht Kiel war der Ansicht, dass ein Verbot den besonders intensiven Wettbewerb zwischen den Händlern auf Internet-Auktionsplattformen und -marktplätzen unzulässig einschränke, meldet Haufe. Zuletzt musste der Badarmaturenhersteller Dornbracht wegen gezielter Behinderung des Onlinehandels rund eine Million Schadenersatz an den Fach- und Onlinehändler Reuter zahlen. Der Armaturenhersteller hatte Großhändlern zwischen 2008 und 2011 spezielle Rabatte gewährt, wenn diese sich verpflichteten, Dornbracht-Produkte nicht an Onlinehändler zu liefern.

Jetzt lesen: Ikea wird online offensiv und Amazon rudert zurück.
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Kurz vor 9: Drogeriemarkt Müller auf dem Weg ins Web, Amazon kommt am Sonntag, Zalando, Getgoods, myToys, Amorelie, McDonalds

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. November 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

jeff bezos

Drogeriemarkt Müller: Da wird der Drogeriemarkt dm nach seinem Einstieg in den Onlinehandel in Österreich noch ganz genau hingucken, ob Deutschland nicht noch eine Option wird.  Denn der Drogeriemarktfilialist Müller könnte bereits in den kommenden Wochen im Netz aktiv werden und in den Onlinehandel einsteigen, das will die Lebensmittel Zeitung erfahren haben. Müller bietet aber neben Beauty-Produkten auch Spielwaren und Haushaltswaren an. Hinzu kommt: mit Wolfgang Lux, bis 2010 bei Media-Saturn für IT, Logistik, Organisation und technische Innovation zuständig, hat sich Müller Anfang November einen Fachmann ins Haus geholt, "der sich an der Schnittstelle von stationärem Geschäft und E-Commerce auskennt".


Amazon: Die US-Post (US Postel Service) liefert nach einem Deal mit Amazon - vorerst in New York und Los Angeles - Pakete künftig auch am Sonntag aus. Weitere Städte seien für 2014 in Planung, heißt es. Zunächst gilt der Service nur für Amazon Prime-Mitglieder, erklärt Amazon. Der Service wird damit noch ein Stück attraktiver. Ob die US-Post den Service auch anderen Händlern anbieten wird - unklar. Zumindest zeitnah dürfte damit nicht zu rechnen sein.

Jetzt lesen: Fachkundige Nachberichte zum etailment Summit, bei Zalando weihnachtet es.
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Kurz vor 9: Otto kommt auf dem Lhotse-Gipfel an, Zalando mit neuer Navigation, Tolino, Square, L’Oreal, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 1. November 2013 |

otto relaunch

Otto: Der Versandriese Otto legt jetzt den Schalter um. Der Webshop läuft "ab sofort" vollends unter der selbstentwickelten Shop-Software Lhotse. Über den Testbetrieb unter Volllast und die neue Optik hat etailment bereits berichtet. Über 100 Mitarbeiter arbeiteten seit 2011 an dem digitalen Berg.

Der Lhotse ist übrigens nur der vierthöchste Berg der Welt. Da geht also noch was.

Klingt andererseits besser als der Projekt-Titel für eine globale service-orientierte E-Commerce-Plattform bei Wal-Mart. Der Name: Pangea. Benannt nach dem Superkontinent der Erdgeschichte als alle Kontinente zu einem einzigen Kontinent vereint waren. Tja, was daraus wurde, ist bekannt.

Jetzt lesen: Tolino bleibt Stückwerk, Zalando sortiert Navigation neu.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Otto, Groupon, Square, Tolino, Facbeook

Kurz vor 9: Media-Markt macht dicht, Payleven, C&A, Thalia, Groupon, Amazon, Google Express, Yelp, Target, Youtube, Facebook

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. September 2013 |

mediam-markt schlussverkauf

Media-Markt: Mal kurz durchsaugen, Staub wischen, Fenster putzen, das kann dauern. Zwei Tage dauert es bei Media-Markt. Am 2. Oktober macht Media-Markt seine Läden dicht. Umstellung auf das neue Herbst-Sortiment, heißt es im Ungefähren. Dazu will man dann auch den Feiertag, 3. Oktober, noch nutzen.  Danach soll es wohl ein wenig in allen Filialen nach Neueröffnung aussehen, die dann nach dem Feiertag mit einem Big-Bang und entsprechenden Angeboten gefeiert wird. Auch online lässt Media-Markt am 2. und 3. Oktober die Rollläden runter. Vor der Downtime wird noch heftig Ausverkauf betrieben. Den Spot dazu gibt es bei Horizont. Genaues lässt Media-Markt sich nicht entlocken. So sieht die Schließung zwecks Neueröffnung derzeit ein wenig so aus, als habe man da aus Wettbewerbsgründen ein cleveres Etikett gesucht, mit dem die „einmaligen Eröffnungsangebote“ möglich werden und man von der Industrie noch zusätzliche Neueröffnungsrabatte fordern kann.

Jetzt lesen: Google weitet Same-Day-Delivery aus und C&A schwört auf Click&Collect.
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Kurz vor 9: Hersteller dürfen eBay nicht verbieten, Razzia bei PC Fritz, Merkel-Raute, bvh-Studie, Zalando-Jobs, Otto Group, Asos, Groupon, Thalia

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. September 2013 |

Ebay Logo

eBay-Urteil: Es könnte ein wegweisendes Urteil sein: Der Scout-Hersteller Alfred Sternjakob darf den Verkauf seiner Produkte über Internetplattformen wie eBay nicht verbieten. Das hat das Berliner Kammergericht entschieden. Damit hat das Gericht der Klage eines Schreibwarenhändlers entsprochen, der Schulrucksäcke in seinem Laden und im Internet verkauft. Der kämpfte seit Jahren gegen die Bevormundung des Scout-Herstellers und hatte bereits in der ersten Instanz 2009 gewonnen. "Das Urteil zeigt, dass ein Pauschalverbot von Verkäufen über eBay nicht möglich ist", kommentiert Oliver Prothmann, Gründer und Sprecher der Initiative Choice in eCommerce. Hersteller wie Adidas, Mammut, Deuter und Lowa, die ihren Händlern den Verkauf über Amazon und eBay untersagen wollen, werden sich die Urteilsbegründung nun genau ansehen. Eine Revision ist zugelassen. Womöglich aber muss der Streit final vom EuGH entschieden werden.

Jetzt lesen: Groß-Razzia bei PC Fritz wegen Raubkopien und Tengelmann wirbt für die Merkel-Raute.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Asos, Groupon, Payment, BVH, Intershop

Kurz vor 9: Otto gibt Görtz einen Korb, Panik um Weltbild, Deutsche Post, KommtEssen, Groupon, Paypal, PLA, Pounce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. September 2013 | 1 Kommentar Kommentieren

Paypal pay at table

Görtz/Otto: Es wird nichts aus dem Hamburger Schulterschluss. Otto ist nicht mehr an der angeschlagenen Schuhkette Görtz interessiert. Im August war bekannt geworden, dass die Otto-Gruppe -  für uns unverständlich -  mit einem Einstieg bei dem Schuhhändler liebäugelte. Die ersten vorfühlenden Gespräche haben aber nicht allzuweit geführt. Offenbar waren die Unterschiede über die Neuausrichtung des Sortiments und die Restrukturierungs-Maßnahmen zu groß, meldet die TextilWirtschaft. Görtz sucht nun weiter nach Investoren.

Jetzt lesen: Schräglage bei Weltbild nur Panikmache? Post will Paketboxen an der Haustür..
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Kurz vor 9: Das verdient Amazon mit dem Kindle, Butlers, eBay, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. August 2013 |

fliike

Amazon: 4,5 Milliarden Dollar setzt Amazon laut Morgan Stanley in diesem Jahr mit dem Kindle um. Die amerikanische Investment-Bank geht für kommendes Jahr von einem Umsatz von 5 Milliarden Dollar  durch den Verkauf der digitalen Brettchen aus. Auf 3,8 Milliarden Dollar schätzen die Analysten der Bank den Umsatz mit den entsprechenden digitalen Medien. Für das gesamte Kindle-Ökosystem geht Morgan Stanley davon aus, dass es in diesem Jahr für 11 Prozent des Umsatzes steht, aber für beinahe ein Viertel der Gewinne. AllThingsD

Jetzt lesen: eBay sammelt noch mehr Daten und Butlers schwört auf Multichannel-Kommunikation.
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