Kurz vor 9: Zalando eilt zu neuen Rekordumsätzen, Amazon, Groupon, Alibaba, Farfetch, Macys, Conrad, Outfittery, DPD

Zalando Finanzchef Rubin Ritter

Zalando peilt Umsatzplus von 31 Prozent an:

Die  zu Jahresbeginn angepeilten Umsatzwachstumsraten zwischen 20 und 25 Prozent schafft Zalando offenbar locker. Nun hält Finanzchef Rubin Ritter für das Gesamtjahr sogar ein Plus von 28 bis 31 Prozent für möglich. Derzeit wächst Zalando schneller als der Vorstand "Bääm" sagen kann.

Der Konzernumsatz stieg um 31,5 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2015. In DACH wuchs der Umsatz dabei um 27,6 Prozent auf 758,1 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT lag insgesamt bei 59,2 Millionen Euro bzw 4,3 Prozent Marge. Das bereinigte EBIT in der DACH-Region lag bei 46,8 Millionen Euro, oder einer Marge von 6,2 Prozent. Derzeit zählt Zalando 16,4 Millionen aktive Kunden.

Allein im zweiten Quartal wuchs der Zalando-Umsatz um 34,1 Prozent auf 733,0 Millionen Euro (EBIT-Marge: 4,1 Prozent). Wie schon im Vorquartal drücken aber Paymentkosten auf das Ergebnis.

Zalando entwickelt sich obendrein mehr und mehr zu Mobile-Company. Die Besuche von mobilen Endgeräten stiegen während des zweiten Quartals weiter auf 57 Prozent an.

Jetzt wird auch wieder mehr investiert: Ab Herbst 2015 baut Zalando ein drittes Logistikzentrum in Deutschland. In Italien soll zudem Anfang 2016 ein kleinerer Standort als Pilot starten.

Jetzt lesen: Alibaba wächst deutlich und die Aktie fällt ebenso deutlich, Zalando stylt testweise mit WhatsApp.
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Kurz vor 9: Vibrator-Werbung von Amorelie wird zum Aufreger, Zalando, Otto Group, Amazon, eBay, Groupon, Retouren, Pinterest, Neiman Marcus, JD, Sephora

Vibrator-Werbung von Amorelie wird zum Aufreger,

Aufregung um Werbung für Vibrator von Amorelie:

Künstlicher Aufreger im Sommerloch der Lustbarkeiten. Auf Plakaten wirbt Amorelie für ein Lovetoy mit dem Hinweis "Multiple Orgasmen, 79,90 Euro". BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius ist sogleich erregt, weil ihm "Sex aufgedrängt wird" und fragt sich im dem sonst dem Eros so gar nicht abgeneigten Blatt: "Gehört Vibrator-Werbung in die Öffentlichkeit?". Das sorgt immerhin für eine kleine Erregungskurve bei Twitter sowie in einigen Medien und so für ein wenig PR für Amorelie. Wir glauben, es geht vielleicht um Penisneid. Schupelius beim Anblick des Plakates: "Ein gewaltiger Vibrator, mehr als zwei Meter hoch und mehr als zwei Meter lang, ragte neben mir auf." Jedenfalls ist das Spielzeug groß genug, um das Sommerloch zu füllen.

Jetzt lesen: Otto Group plant weitere Verkäufe, Neiman Marcus wächst mit Personalisierung.
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Kurz vor 9: Ikea treibt E-Commerce voran, Edeka, Amazon, Otto, Notebooksbilliger, Rocket Internet, Roller, Hugendubel, GoButler, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 31. Juli 2015 |

ikea

Ikea treibt E-Commerce voran:

Pick-up-Stationen für online bestellte Ware und ein Netz von Regionallagern sollen den Versand online bestellter Möbel bei Ikea beschleunigen. Zwei Standorte in Hamburg und Berlin wurden kürzlich eröffnet, weitere sollen folgen. Ziel des Möbel-Anbieters ist es, Sendungen innerhalb von 48 Stunden an die Kunden zu liefern. Für den Ausbau des E-Commerce-Geschäfts von Ikea baut der Logistikdienstleister ID Logistics in Dortmund zudem gemeinsam mit dem Immobilienanbieter Garbe ein neues Paketlager. ID Logistics wird ab dem ersten Quartal 2016 das Online-Paket-Geschäft für den Möbel-Händler abwickeln. Zusammen mit Oracle und IBM hat der Möbel-Riese außerdem ein völlig neues Web-Frontend samt Optimierung für Smartphones und Tablets entwickelt. Lebensmittel Zeitung

Jetzt lesen: Ashton Kutcher investiert in GoButler, Edeka versorgt C&C-Kunden im Webshop.
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Kurz vor 9: eBay Enterprise geht zum Schnäppchenpreis weg, Amazon, Zalando, Reuter, Tesco, Facebook, F-Commerce, Rocket Internet, German Startups Group, Sports Direct, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Juli 2015 |

ebay, logo

eBay Enterprise geht zum Schnäppchenpreis weg:

3.2.1. Deins. eBay verkauft eBay Enterprise (und damit auch das Open-Source-Shopsystem Magento) für heutzutage vergleichsweise günstige 925 Millionen Dollar an ein Investment-Konsortium bestehend aus der Beteiligungsgesellschaft Sterling Partners und Innotrac Corporation, ein Sterling Partners-Tochterunternehmen, zusammen mit Gesellschaften, die zum Investmentfonds Permira gehören. Der Verkauf soll bis zum Jahresende über die Bühne sein. Allein für den Vorläufer der Unit, die Firma GSI Commerce hatte eBay 2011 rund 2,4 Milliarden Dollar hingeblättert. Die Enterprise-Sparte bietet vor allem Logistik- und Warehouse-Dienste. Zu den Nutzern gehört unter anderem Ikea. Wie attraktiv die Sparte nach der Abspaltung bleibt, scheint offen. Großkunde Toys “R” Us steigt ab 2016 aus, will sein Web-Geschäft inhouse managen.

Jetzt lesen: Renaissance für Facebook Commerce, bei Rocket Internet wird die Küche kälter.
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Kurz vor 9: Dickes Minus für Windeln-Aktie, Fashion for Home, Hugendubel, Gruner + Jahr, Dress-for-Less, Salonmeister, Wahanda, Net-A-Porter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 7. Mai 2015 |

windeln.de

Windeln.de-Aktie nicht reißfest:

Jetzt nur keine platten Wortspiele: Beim Börsendebut von Windeln.de plumpste der Börsenkurs nach dem Startkurs von 18,50 Euro erst einmal auf 18 Euro ab, stand dann am Ende im Prime Standard in Frankfurt bei 14,95 Euro. Gelohnt hat sich der IPO trotzdem: 211 Millionen Euro wechselten den Besitzer. 127 Millionen davon gehen an das Unternehmen, der Rest an Gründer und Investoren. Vorstand Alexander Brand will im N24-Interview aber nicht den Blick auf einen einzelnen Tag richten.

Jetzt lesen: Gruner + Jahr hat 50 Millionen Euro für Startups, Social Shopping mit Net-A-Porter.
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Kurz vor 9: Amazon plant den Store der Zukunft, Rocket Internet, Michael Otto, Weltbild, Thalia, Holtzbrinck, Parship, Asos, Groupon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. April 2015 |

amazon pick-up

Amazon-Patent für stationäres Laden-Konzept:

Amazon hat laut Re/Code ein Filialkonzept als Patent angemeldet, bei dem es Kunden schon ein wenig gruselig werden kann. Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und RFID-Chips sollen dabei Weg und Einkäufe des einzelnen Kunden verfolgen und Shopping ermöglichen, ohne dass der Kunde noch an einer Kasse vorbei muss. Science Fiction? Nicht ganz. Ein Video von IBM von 2006 zeigt, dass auch andere längst über den vollautomatischen Check-out nachgedacht haben.
Zudem zeigt das Patent, dass Amazon weiter angestrengt über eigene Läden nachdenkt, und wie es den stationären Handel dabei auf eine neue Dimension heben kann. Jeff Bezos hat stets betont, dass Amazon, dem auch Interesse an den RadioShack-Filialen in den USA nachgesagt wurde, womöglich in den stationären Handel einsteigen würde, wenn man eine bessere Lösung als der klassische Handel finden würde. Ansätze für den Weg Richtung Kohlenstoffwelt hatte Amazon zuletzt mit einem Pick-Up-Store an der Purdue-Universität im US-Bundesstaat Indiana gezeigt. Auch dieses Konzept will man ausbauen.

Jetzt lesen: Michael Otto gibt Milliarden-Vermögen an Stiftung, Groupon testet eigenen Marktplatz.
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Kurz vor 9: Genialokal will den Buchmarkt aufrollen, Zalando, Helpling, Rocket Internet, Groupon, Foodpanda, Asos, QVC, John Lewis, Alibaba

Von Julian Heck Julian Heck | 13. März 2015 |

Genialokal.de

Mit Genialokal gegen Amazons Bücher-Macht:

Die Versuche, um die Machtstellung von Amazon in Sachen Büchern anzukratzen, nehmen kein Ende. Dieses Mal ist es ein besonders ambitioniertes Projekt, das eBuch an den Start bringt. Gemeinsam mit dem Onlinebuchhändler Libri bringen sie Mitte April das Portal Genialokal.de ans Netz. Die Online-Offensive ist jetzt auf der Leipziger Buchmesse mit einem mehr oder weniger großen Knall gestartet. Nach einer Beta-Phase mit neun Buchhandlungen sind zum offiziellen Start am 15. April rund 500 Buchhandlungen dabei.

Kunden können dann auf der Plattform Bücher bestellen und in einer der vielen Filialen abholen. Auch der eReader Tolino wird daran angekoppelt und beworben. Was in der Theorie gar nicht schlecht klingt, muss jetzt bloß noch in die Köpfe der Kunden. Dort müsste Genialokal.de den Giganten Amazon nämlich erst mal verdrängen. Buchreport


Jetzt lesen: Helpling expandiert, Foodpanda erhält frisches Kapital, QVC-App für die Apple Watch.
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Kurz vor 9: Zack, Zack neues Geld für Rocket Internet, Burger King, Zulily, Starbucks, Pinterest, Groupon, Lyft, Wal-Mart

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. Februar 2015 |

Wochenrückblick: Zalando, Rocket Internet,

Mehr Geld für Rocket Internet:

Rocket Internet gönnt sich eine Kapitalerhöhung. Die Summe: 12 Millionen neue Aktien. Die bestehenden Investoren Baillie Gifford und United Internet haben bereits Kaufaufträge zum Platzierungspreis mit einer Gesamtsumme von ungefähr 210 Millionen Euro bestätigt. Rocket könnte bei institutionellen Anlegern so bis zu 645 Millionen Euro einnehmen. Finanziert wird so ein Stück weit der gewaltige Einstieg bei Lieferheld und womöglich kommende Zukäufe. Die Platzierung ist ein Schnellschuss, gestern gestartet endet sie schon heute.


Jetzt lesen: Burger King testet Lieferservice, Pinterest bekommt Kauf-Kaufknopf.
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Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner für den neuen Aufbruch, Adidas, Hermes, Kiveda, Home24, eBay, Metro, Groupon, Studien

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Oktober 2014 |

Kurz vor 9: Media-Saturn holt Martin Sinner

Media Saturn - Mehr Strom für Pure-Play-Strategie:

Media-Saturn bündelt alle Pure Play-Aktivitäten im Web unter dem Namen "Electronics Online Group". Wichtiger als der Name ist, dass Redcoon den Nukleus der Gruppe bilden soll. Und noch wichtiger erscheint, dass mit dem Idealo-Gründer Martin Sinner als neuem CEO von Redcoon ab 1. November ein kluger und hochgradig vernetzter Kopf die Online-Pure-Play-Strategie vorantreiben wird.

Neben dem Ausbau des organischen Wachstums von Redcoon sollen auch Akquisitionen und neue Online-Konzepte wie Nischen-Shops mit jeweils eigener Positionierung für weiteres Wachstum sorgen - zum Beispiel mit einem Online-Shop für „Wearables“.


Jetzt lesen: Adidas vertraut auf Hermes, Home24 bietet nun auch Küchen an.
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Kurz vor 9: Amazon verramscht Fire Phone, Zalando verschenkt Aktien, bonprix, XXXLutz, Rakuten, DPD, Scarosso, Groupon, Twitter

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. September 2014 |

 Amazon verramscht Fire Phone

Amazon: Das Smartphone von Amazon mit geschätzt bislang 35.000 verkauften Exemplaren nicht einmal ein Achtungserfolg, kommt am 30. September auch nach Deutschland. Das Fire Phone, das mit seinen umfangreichen Funktionen und Datensammel-Features zusammen mit dem Dienst Firefly als Welt-Identifizierungswerkzeug und als Shopping-Hebel für Amazon taugt, kostet zusammen mit einem Telekom-Vertrag (50-Euro-Tarif) einen Euro. Anderswo wird es das Telefon ein Jahr lang nicht geben. Zusammen mit dem Handy werden Käufer zugleich auch Abonnenten des ansonsten kostenpflichtigen Amazon-Dienstes „Prime“. (Pressemeldung)

So passt das Fire Phone in die bekannte Amazon-Strategie, Kunden über Geräte in das Amazon-Universum zu locken. Schließlich erkennt die App Firefly sofort, ob ein gescanntes Produkt bei Amazon erhältlich ist. Auch in den USA geht Amazon (Pressemeldung) nun mit einem entsprechenden Kampfpreis von 99 Cent in den Markt.

Jetzt lesen: Twitter testet Buy-Button, Zalando verschenkt Aktien.
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