Kurz vor 9: Otto.de - Relaunch live im Härtetest, Amazon mit mehr Umsatz und weniger Miesen, KARE24, Service-Ranking, Engelhorn, Burberry

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. Oktober 2013 |

otto neu relaunch

Otto: Otto.de testet seinen neuen Webshop und seine Shop-Software Lhotse derzeit stundenweise im Echtbetrieb. Je nach Tageszeit bekommen Kunden nun automatisch schon die neu entwickelte Webseite zu sehen, die bislang unter beta.otto.de erprobt wurde. Allerdings fehlen bei dem A/B-Test unter Volllast gegenwärtig noch einige Funktionen. Otto hatte bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen erklärt, dass der vollständige Livebetrieb des runderneuerten Shop schon in Kürze erfolgen soll. etailment hat sich das neue Otto angesehen.

Jetzt lesen: Amazon steigert den Umsatz und macht weniger Verlust.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon, Otto, Umsatz, Möbel, Service, burberry

Kurz vor 9: Ikea-Katalog 2014 kann Augmented Reality, eBay Now wächst, Kienzle, Mytime, Vente Privee, Asos

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 23. Juli 2013 |

ikea katalog 2014

Ikea: Der Ikea-Katalog 2014 wird mit spannenden Augmented-Reality-Features aufgemöbelt. Rund 90 Produkte lassen sich in der gedruckten US-Version, die schon jetzt als Online-Ausgabe zu sehen ist, via AR über eine App virtuell in der eigenen Wohnung platzieren. Ein Plus-Zeichen auf den Seiten zeigt, wo es weitere Inhalte gibt.  "All Moments Count” erscheint gedruckt dann im August. Ein unautorisierte App hatte bereits 2012 gezeigt, wie das mit Ikea-Möbel klappen kann. Frühere Ikea-Kataloge wurden unter anderem mit Videos und 3D-Modellen zum Leben erweckt, oder erlaubten per Smartphone-App einen Blick in den Kleiderschrank im Katalog. Der deutsche Ikea-Katalog 2014 erscheint Ende AugustMobile Commerce Daily

Jetzt lesen: E-Food-Versender MyTime zeigt sich im TV, Vente Privee verkauft Immobilien und eBay forciert Same Day Delivery.
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Kurz vor 9: Amazon - clever oder böse?, eBay verkauft 3D-Druck, Zalando ganz männlich, Spreadshirt, Rocket Internet, Urban Outfitters

zalando, Männerhandtasche

Amazon: Was macht da eigentlich die Politik? Amazon macht rund ein Drittel des Umsatzes außerhalb des nordamerikanischens Heimatmarktes in Deutschland. Wieviel Steuern aber zahlt der heimliche Preisherrscher hier: Gerade einmal 3,2 Millionen Euro. Man hat ja nix verdient hierzulande. Und wenn doch, dann mit Gesellschaften, die im steuerfreundlichen Luxemburg sitzen - 6,7 Milliarden Euro Umsatz mit deutschen Kunden wurden über Luxemburger Gesellschaften abgewickelt. Böse? Legal getrickst! Die Verantwortung liegt beim Gesetzgeber. Guardian

Jetzt lesen: Wo Amazon wirklich böse ist und Zalando feiert die Männer-Handtasche.


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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Amazon, Ebay, Zalando, Möbel, Mode, Intersport

Möbelhandel: Ohne Mobile-Strategie wird Showrooming zur Bedrohung

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Februar 2013 |

Kiveda Küche kann so einfach sein.
Tasten. Sitzen. Probeliegen. Das war gestern. Der deutsche Möbelkunde verzichtet zusehends auf die Romantik des Haptischen. Das E-Commerce-Center Köln schätzt den Internet-Umsatz 2012 mit Möbeln (inklusive Wohnaccessoires, Bettwäsche etc.) auf 2,7 Mrd. Euro. Das Netz hätte damit einen Marktanteil von 7 Prozent. Tendenz steigend. Denn nirgendwo sonst kann man auch so gemütlich aus dem Sofa heraus Showrooming betreiben.  Fast jeder dritte Möbelhausbesucher (29%) hat schon mindestens ein- oder gar mehrmals während seines Möbelhausbesuches Produktpreise per Smartphone im Internet abgeglichen. Das sagt eine Studie des Beratungsunternehmen Sempora in Zusammenarbeit mit Research Now und möbel kultur.
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Möbelmarkt online: Da b(r)aut sich was zusammen

zalando wohnen Katalog
Das letzte, was ich bei Ikea gekauft habe, waren ein Pax, Kleiderbügel  - und Teelichter. All dies würde ich heute online kaufen. All dies würde in der Statistik vermutlich unter Möbel fallen. Man muss deshalb bei Statistiken zum Markt etwas vorsichtig sein, weil dort der Couchtisch genauso viel Gewicht hat wie die Schrankwand. Also statistisch gesehen jedenfalls. Und dennoch: Aktuelle Zahlen des Branchenverband Bitkom belegen, dass der Möbelmarkt längst auch ein Onlinemarkt ist. Knapp jeder vierte Internetnutzer in Deutschland (23 Prozent) hat bereits Möbel oder Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Das entspricht mehr als 12 Millionen Deutschen. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 8 Millionen.    
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Thema: Studien

Schlagworte: Möbel, Möbelhandel

Möbelhandel: Kleine Händler können mit Webshops in der Nische punkten

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. Januar 2013 |

Produkt
Die Möbelbranche entdeckt erst langsam den Internethandel für sich, doch etliche deutsche Hersteller und Händler verschlafen die Entwicklung und überlassen den Bereich E-Commerce weitgehend noch Anbietern wie Home24, Fashionforhome oder flott agierenden Anbietern wie Butlers. Dessen Mitgründer Wilhelm Josten posaunte jüngst in der Welt: "In zehn Jahren wollen wir 50 Prozent unserer Möbel online verkaufen”. Butlers kooperiert obendrein mit Otto, die das Thema Möbel wie auch Konzernschwester Baur inzwischen offensiver angehen. Damit gerade kleinere Händler die Chancen, die ihnen das Web bietet, nutzen können, müssen sie den Bereich Online als Teil der Gesamtstrategie begreifen und sich entsprechend positionieren, meint der Branchenkenner und Experte für E-Commerce, Volker Schukai.
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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Möbel, Möbelhandel

Trends im E-Commerce von A-Z (II): Curated Shopping

OpenSky Curated Shopping
Über Burn-out durch Shopping hat meines Wissens noch niemand geklagt. Dennoch haben gerade Abo-Commerce-Modelle einen regen Zulauf. Weil sie dem zunehmend getriebenen Menschen helfen, Zeit zu sparen. Gerade, wenn es um die Dinge des Einkaufs geht, die nicht nur dem Lustprinzip folgen und sich die Produkte im Low-Involvement-Bereich bewegen. Abos helfen aber auch jenseits dieser Produktwelten, die Komplexität des Alltags zu reduzieren.  Insbesondere dieser Aspekt kann auch die Anbieter von Lösungen im Bereich Curated Shopping hoffen lassen. Die Modelle rund um das betreute Einkaufen, was immer wieder so klingt, als helfe ein Pfadfinder einem alten Mann über die Straße, haben obendrein den Vorteil, dass sie die kognitiven Dissonanzen beim Einkaufen (Steht mir das wirklich? Ist das tatsächlich im Trend?) reduzieren. Jetzt fragen Sie sich womöglich, für wen und wo sich das eignet? Wir haben ein paar Antworten und noch ein paar Fragen. 
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EHI-Studie "Trends im Handel 2020" zeigt: Kunden scheuen Innovationen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 29. Februar 2012 | 3 Kommentare Kommentieren

Umsatz Online-Shops
Wenn der Kunde keinen unmittelbaren Nutzen erkennt, dann will er nicht. Da mag das Angebot auf den ersten Blick noch so verlockend sein. Neuen Konzepten stehen Kunden nämlich häufig skeptisch gegenüber. Das dürfte unter anderem den Abo-Commerce-Anbietern erst einmal weniger gefallen, die mittlerweile beinahe jeden Blumentopf im Abo anbieten.  Doch noch finden die Verbraucher einen vereinbarten Mindestumsatz gegen einen bestimmten Rabatt weniger attraktiv. Gleiches trifft für  "Mieten statt Kaufen“-Konzepte in neuen Segmenten zu, obwohl etliche Start-ups in diese Richtung arbeiten. Auch den Online-Lebensmittelhändlern dürften die Ergebnisse der Studie „Trends im Handel 2020“ nicht schmecken, die KPMG und EHI Retail Institute nun vorgelegt haben. Die Studie sieht vor allem Generalisten als die Gewinner im E-Commerce-Markt.
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Studie: Kunde honoriert Multichannel-Dienstleistungen

Von Bert Rösch | 23. Februar 2012 |

Online-Kunden sind bereit, für Multichannel-Dienstleistungen einen Aufpreis zu bezahlen. Das ergab eine Studie, die das eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein zusammen mit der Unternehmensberatung Accenture erstellt hat. Demnach würden Käufer von Möbeln und Dekorationsartikeln für die Retourenabgabe im Store eine Service-Gebühr von 3,35 Prozent des Kaufpreises akzeptieren. Es folgen Garten- und Baumarktartikel mit 3,08% vor Haushaltsgeräten (2,64%), Haushaltswaren (2,32%) sowie Spiele, Hobby- und Freizeitartikel (1,93%.)
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Mal ehrlich: Fragebogen @ Matthias Häsel, Otto

Von Jürgen Müller | 10. Februar 2012 |

Matthias Häsel
Wie sieht der Startbildschirm bei einer Branchengröße aus, welcher Top-Manager hat kein Smartphone, welche Trends sehen die Macher im E-Commerce, welche Tech-Aktien würden Entscheider kaufen und wer googelt seinen Namen ganz besonders oft? Diese und andere Fragen, mal verspielt, mal ganz sachlich, stellt etailment in loser Folge den Branchengrößen. Diesmal: Matthias Häsel. Er leitet das E-Commerce Innovation Center bei Otto.   Also, mal ehrlich, Herr Häsel:
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