Kurz vor 9: "Big Brother" Amazon?, dm Drogeriemarkt, Zalando, Holtzbrinck, Payback, Logistik, Mobile Payment

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juli 2015 |

daten big brother

Datamining bei Amazon um Rezensionen zu überwachen?:

Späht Amazon seinen Nutzern hinterher, um die Qualität seiner Kundenbewertungen zu verbessern und beispielsweise Gefälligkeitskritiken zu unterbinden? Diesen Vorwurf erhebt US-Autorin Jas Ward auf der Plattform Change.org. Der Vorwurf: Amazon überwache womöglich Social-Media-Aktivitäten und entferne Bewertungen von Nutzern, wenn sich beispielsweise ein Buchautor und der lobende Leser nach Meinung von Amazon zu gut kennen. Das Ziel: Amazon solle seine Richtlinien ändern.

Dass Amazon genau hinschaut, wie weit Beziehungen innerhalb einer Community, beispielsweise unter Autoren reichen, deutet jedenfalls ein Erlebnis von Indie-Autor Imy Santiago an, Anlass für den Protest bei Chancge.org. Santiago konnte eine Buchbewertung für den Titel eines anderen Autors bei Amazon nicht unterbringen. Begründung des Kundendienstes: "We cannot post your Customer Review to the Amazon website because your account activity indicates that you know the author". 

Amazon will so Freundschaftsdienste vermeiden. Das sagen auch Review-Guidelines: "Family members or close friends of the person, group, or company selling on Amazon may not write Customer Reviews for those particular items."

Imy Santiago indes versichert, sie kenne den bewerteten Autor nur aus dem Web, sei ein Fan. Die Verbindung aber, so eine These, könne Amazon nur dank Datamining und entsprechender Cookies kennen. Wie Amazon seine Schlüsse zieht, verrät der Konzern nicht.  Guardian

Jetzt lesen: dm Drogeriemarkt kommt bald, Payback kommt mit M-Payment im Juli.
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Kurz vor 9: Alibaba - der Lockruf wird lauter, Aldi, Mobile Payment, eBay, Facebook, Prime, QVC, Emmas Enkel, Beacon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juni 2015 |

Alibaba:

Alibaba setzt auf Speed:

Greift Alibaba in Europa und den USA an, will Gründer Jack Ma Amazon und eBay vor sich hertreiben? Es ist jedenfalls eine Kampfansage, wenn Alibaba nun innerhalb von drei Tagen Bestellungen zu Empfängern überall in der Welt liefern will. Das will Alibaba binnen der nächsten fünf bis acht Jahren schaffen.

Gleichzeitig macht Jack Ma klar, dass es erklärtes Ziel ist, dass noch mehr kleine Händler beispielsweise aus den USA ihre Waren via Alibaba in China anbieten. Händler umwirbt er damit, dass Alibaba anders als Amazon lediglich anderen Händlern helfe und nicht selbst als Verkäufer auftrete.

Welche Offerten Alibaba für deutsche  und europäische Händler parat hält, das erklärt Ken Ardali, Director of International eCommerce Business Development EMEA bei der Alibaba Group, beim Branchenkongress etailment 2.015 im November in Frankfurt. Für Frühbucher, Abonnenten (HORIZONT, Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft, Der Handel) Start-Up-Unternehmen und Händler gibt es derzeit noch besondere Konditionen.   IR / Business Insider

Jetzt lesen: Aldi startet Mobile Payment, eBay auf der Apple Watch.
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Kurz vor 9: Hat ein Uber-Mitgründer den Amazon-Nachfolger gebaut?, Notebooksbilliger, Rocket Internet, Media-Markt, Metro, Lascana, Condé Nast

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. April 2015 |

operator

Operator macht Amazon überflüssig:

Garrett Camp, Teil des Gründerteams von Uber, setzt mit seinem neuen Startup auf den Trend zur Bequemlichkeit und den Hype um Concierge-Services wie Magic und GoButler. Das Startup Operator soll als eine Art Messaging-Dienst für den Kunden nach Produkten suchen und den Kontakt zwischen Kunden und Händlern vermitteln. Der virtuelle Assistent soll zeitnah in San Francisco und New York starten und zunächst kostenlos sein. Einer der möglichen Anwendungsfälle des Shopping-Assistenten: Der Nutzer schickt Operator eine Produktbeschreibung, ein Bild oder formuliert eine Wunschvorstellung für ein Produkt, Operator sagt dann, wo es die Ware am besten zu kaufen gibt. Das Prinzip der Messaging-App: Nicht mehr selbst suchen, sondern andere finden lassen. Wer muss dann schon noch bei Amazon nachsehen? Medium / Bloomberg


Jetzt lesen: Notebooksbilliger im Plus, Rocket Internet macht in Wellness.
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Kurz vor 9: Betreutes Shoppen - P&C startet FashionID-Stilbox, MeinPaket wird Allyouneed, Media-Saturn, iBOOD, Zalando, Rocket Internet, Volo, Uber, Number26, Etsy, Debenhams, Studien

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. April 2015 |

Kurz vor 9: Betreutes Shoppen - P&C startet FashionID-Stilbox

P&C bietet Curated Shopping:

Im Markt der Curated Shopping-Anbieter wird es immer enger. Nach Zalando steigt nun auch Peek & Cloppenburg mit seinem Online-Ableger Fashion ID und der "Stilbox" in das betreute Shoppen ein. Anders als Zalando, dass mit seinem Project Z (Zalando Fashion Entrepreneurs GmbH) Männer und Frauen bedient, soll die Stilbox derzeit nur Männer beraten. Auch die Wahl der Looks ist noch übersichtlich: Es gibt zunächst die Sortimente Anzug und Freizeit zur Auswahl, Nach der Vorentscheidung wird die Auswahl größer. Die vier möglichen Segmente tragen dann aber die inspirierenden Namen "Look 1", "Look 2", etc.  Das Konzept bleibt gleich: Styling-Experten stellen Outfits zusammen, die sie anhand des persönlichen Kundenprofils ermitteln. Zuhause kann dann bequem anprobiert werden.
Weitere Anbieter in dem Segment sind unter anderem Outfittery, Modomoto und Kisura.
Fashion ID übrigens, wir erinnern uns, war einmal angetreten, der große Zalando-Gegner zu werden. Ob da eine Schmalspur-Variante reicht? Fraglich ist aber auch, ob die schon beim Einstieg von Zalando zappelig agierenden Curated Shopping-Anbieter der ersten Generation langfristig allein am Markt bestehen können, wenn immer mehr reichweitenstarke Generalisten das Service-Modell übernehmen.
 
Jetzt lesen: MeinPaket heißt jetzt Allyouneed, Media-Saturn kauft iBOOD.com.
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Selfie-Payment: Alibaba testet das Bezahlen durch Gesichtserkennung im Webshop

Von Julian Heck Julian Heck | 17. März 2015 |

Selfie-Payment: Alibaba testet das Bezahlen durch Gesichtserkennung

Zahlen mit einem Lächeln? Geht. PayPal tüftelt seit rund zwei Jahren am Bezahlen per Gesichtserkennung in der Gastroszene. Starbucks übt auch. Das finnische Start-up Uniqul sorgte schon 2013 mit einer eigenen Methode für Aufsehen. Nun kommt Alibaba Gründer Jack Ma und stellt auf der CeBIT gleichfalls das Bezahlen per Gesichtserkennung vor. Diesmal aber nicht an der Ladenkasse, sondern im Webshop.
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Warum das mobile Bezahlen am POS durch Samsung Pay wahr werden könnte

Von Julian Heck Julian Heck | 3. März 2015 | 4 Kommentare Kommentieren

Warum das mobile Bezahlen am POS durch Samsung Pay wahr werden könnte
Apple Pay, Samsung Pay, Android Pay und viele kleinere Anbieter wie Yapital oder Wirecard kämpfen um Kunden für ihr Mobile-Payment-System. Für alle wird allerdings kein Platz vorhanden sein. Ausgerechnet der Neuling Samsung Pay könnte aber beste Chancen haben, in die 1. Liga der digitalen Geldbörsen aufzusteigen.
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Kurz vor 9: eBay dreht an der Gebührenschraube, eBay kopiert Amazon Prime, Otto ändert Logo, Dehner, Planet Sports, MyTheresa, Lesara

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 3. März 2015 |

ebay, logo

eBay dreht an der Gebührenschraube:

eBay verlangt den Verkäufern nicht nur immer neue Optimierungen ab, wie verpflichtende, aber zugleich komfortable Rückgabeprozesse über die eBay-Webseite, sondern macht es nun auch streckenweise noch teurer, über den Marktplatz zu verkaufen. Ab April wird der Basis-Shop teurer, zudem gibt es bald eine zusätzliche Gebühr für erfolglose Angebote. Allerdings werden beispielsweis die Abonnementgebühren für einen Premium-Shop günstiger. Von den Änderungen der Verkaufsprovision für Auktionen sind die Kategorien unterschiedlich betroffen. eBay-Verkäuferportal


Jetzt lesen: eBay startet Treueprogramm für Kunden, Otto schminkt sein Logo runder.
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Martin Zander von Yapital: „Der Multi-Channel-Handel ist längst Realität, nur die Bezahlung kommt noch nicht hinterher"

Von Julian Heck Julian Heck | 19. Februar 2015 |

Martin Zander von Yapital
Wenn wir hierzulande von Mobile Payment sprechen, dann ist auch immer die Rede von Yapital. Das Unternehmen wurde 2011 als hundertprozentige Tochter der Otto-Group gegründet und treibt europaweit das bargeldlose Cross-Channel-Payment voran. In Deutschland hat Yapital vor allem mit der Integration der Payment-Lösung in die Rewe-Supermärkte und Douglas-Filialen für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit Ende 2013 lässt sich der Wochenendeinkauf schon mit dem Smartphone zahlen - im Idealfall. Nun gibt Yapital zahlreiche neue Kooperationen bekannt - mit TeleCash, cardtech, CCV und ICP -, die das Payment-Ökosystem dahingehend erweitern, dass ein „schneller und unaufwändiger Roll-Out für bundesweit rund 350.000 Händler“ möglich wird. Kurzum: Yapital hat viel vor und glaub an sich, wie der Leiter der Unternehmenskommunikation Martin Zander im Interview verrät. Am Ende, wenn vermutlich nur noch eine Handvoll Payment-Anbieter übrig bleiben werden, möchte Yapital ganz oben mitspielen.
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Großes Potential von Mobile Wallets – ein Überblick

Von Julian Heck Julian Heck | 13. Februar 2015 |

Großes Potential von Mobile Wallets – ein Überblick
Mobile Wallets? Ja! Nein! Später?! Wer drei Experten hört, der bekommt vier Meinungen und noch mehr Sichtweisen. Das könnte auch daran liegen, dass hinter den Erwartungen mehr steckt als nur ein bisschen Mobile Payment. Grund genug, einmal nicht auf den vernebelten "Peak of Inflated Expectations" zu starren. Stattdessen kann es lohnend sein, einmal in die Ebene zu schauen. Und da gibt es in der Praxis schon so einige Anwendungsfelder der Mobile Wallet - auch jenseits des mobilen Portemonnaie. Das sollte sich auch der Handel ansehen. Es könnte gerade für jene spannend sein, die sich erst noch an die "Mobile Wallet" herantasten wollen oder merken, dass eindimensionale Sichtweisen nicht zukunftsträchtig sind.
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