Kurz vor 9: Zalando kopiert Outfittery, eBay, ProSiebenSat.1, Markplätze, Mobile Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. Dezember 2014 | 2 Kommentare Kommentieren

Zalando, Vorstand

Zalando engagiert Style-Berater:

Abgeguckt beim Curated-Shopping-Anbieter Outfittery: Zalando schickt eigene Style-Berater ins Rennen, die den Kunden vor der Mode-Polizei bewahren sollen. Binnen der nächsten sechs Monate will Zalando mehrere Dutzend Online-Berater als zusätzliche Service-Option anbieten, meldet Fashion United. Etliche Details des Projekts bei Zalando sind aber noch offen. So könnte die Style-Beratung beispielsweise ähnlich unabhängig aufgestellt sein wie die Zalando Lounge.
Bei Outfittery füllen Kunden zunächst online einen Style-Fragebogen aus und können dann Wünsche mit ihrem Style-Experten auch telefonisch besprechen. Anders als Outfittery, das sein Konzept des betreuten Shoppings nur männlichen Kunden bietet, will Zalando Männer und Frauen beraten. Die Outfittery-Gründerinnen Julia Bösch und Anna Alex arbeiteten einst für Zalando.

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Kurz vor 9: Zalando spielt mit Augmented Reality, Bol, E-Books, Project A, Weltbild, Breuninger, Conrad, Sainsbury, Home Depot, Warby Parker, Nordstrom, PayPal, Mobile Payment

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 19. November 2014 |

Kurz vor 9: Zalando spielt mit Augmented Reality,

Zalando - Ü-Ei digital:

Das vorherige Magazin habe ich noch ungelesen weggeworfen. Diesmal nicht. Das neue Zalando-Magazin (pdf) ist ein Ü-Ei. Was zum Spielen und Überraschungen. Nämlich mit Augmented Reality Feature. Insgesamt 15 Magazinseiten der Ausgabe enthalten zusätzliche Applikationen. Spezielle Icons verweisen auf 360-Grad-Ansichten, Videos und allerlei Gedöns.

Um die Anwendung zu starten, können Nutzer in der Zalando iOS App unter Einstellungen die Option „Magazin Scanner“ auswählen. Nett. Ins nächste Magazin schaue ich dann wieder, wenn holografische Figuren die Mode vorführen. Also so ungefähr in 17 Monaten. Vermutlich.

Jetzt lesen: Software-Framework für Jedermann von Project A, Bol.com ist vor Amazon nicht bang.
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Kurz vor 9: Pleitewelle - Beim Abo-Commerce wird jetzt ausgesiebt, Zalando, Rewe, New Yorker, Momox, mStore, Burda, Meh

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juli 2014 |

New yorker, knapp

Abo-Commerce: Kein Wunder, dass Glossybox sich gerade jetzt genötigt sieht, auf die eigene Profitabiltät hinzuweisen. Denn als wäre es abgesprochen, gehen gerade Abo-Commerce-Konzepte rund um Beauty, Kosmetik und Mode in Serie ein. Bertelsmann-Tochter DirectGroup Germany stellt die Mamibox ein und beerdigt PinkBox, LuxuryBox und MyJewelStars gleich mit, meldet Gründerszene. Auch die E-Commerce-Agentur dotsource stellt ihr Abo-Angebot Mansbox (Shirts und Socken) ein, weiß Neuhandeln.de. Gescheitert ist auch Tampons For You mit seinem monatlichen Versand werbegesponserter, kostenloser Tampons, erfährt man bei Gründerszene. Und dann wurde auch noch der Aboservice Hundewunderbox eingestellt, heißt es bei Deutsche Startups.

Jetzt lesen: Der Woot-Gründer ist mit Meh zurück, Zalando machts in 360 Grad.
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Kurz vor 9: Adidas beendet Marktplatz-Boykott, Hessnatur, Petobel, GartenXXL, Amazon, Bitcoin, Silver Surfer, Mobile Payment, Möbelhandel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Juli 2014 |

ebay und adidas

Adidas: Kehrtwende und Abschied von der Boykottstrategie gegenüber Marktplätzen bei Adidas. Der Sportartikelhersteller erlaubt seinen Händler künftig den Verkauf bei Amazon, eBay und Co. Adidas gönnt sich aber ein Feigenblatt für den Rückzieher, will auf die qualitativen Kriterien der Markenpräsentation achten. Die sieht man aber insbesondere bei Amazon und eBay als okay an. Adidas wolle vor allem darauf drängen, dass die Marke in einem entsprechenden Umfeld präsentiert werde, Originalbilder verwendet würden und es einen Kundenservice gebe. Anfang 2013 hatte Adidas Händlern den Verkauf auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay untersagt und war damit Vorbild für weitere Marken. Dann aber hatte das Kartellamt den Marktplatz-Boykott des Hersteller Asics  wegen einer Reihe schwerwiegender Wettbewerbsbeschränkungen gebrandmarkt und eine Aufhebung des Vertriebsverbots gefordert.

Jetzt lesen: Hessnatur sucht Partner, Börsenverein sucht Ideen.
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Mobile Payment: Höheres Vertrauen in Banken als in Apple

Von Karsten Werner Karsten Werner | 3. Juni 2014 |

Edeka Mobile Payment

Über das rasante Wachstum des Mobile Banking in Deutschland können sich die Banken freuen. Ausruhen sollten sie sich auf diesem Erfolg jedoch nicht, sondern vielmehr weiter an verbraucherfreundlichen Lösungen und Mehrwertdiensten für diesen Anwendungsbereich arbeiten: Glaubt man dem Ergebnis einer Studie von monetise, dann möchten die Deutschen in punkto Mobile Payment nämlich in erster Linie von den Banken abgeholt werden. 57 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer wären bereit mobile Einkäufe auch mobil zu bezahlen, wenn sie das direkt über eine App ihrer Bank erledigen könnten. Allem Hin-und-her, allen Feldversuchen, Insellösungen und "Mitarbeiterkantinen-Testläufen" aus den letzten Jahren zum Trotz: Bei Smartphone-Nutzern genießen Banken immer noch ein hohes Vertrauen.

Weitere Ergebnisse der Studie "M-Commerce – What Consumers want from Financial Institutions", zusammengefasst in einer Infografik.
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Mobile Business in Deutschland: Banking als Türöffner für Payment

Von Karsten Werner Karsten Werner | 26. Mai 2014 |

Mobile Payment Qr-Code
"Auserzählt!". So könnte man den Diskurs über das "Mobile Payment in Deutschland" in einem Wort zusammenfassen. Es scheint nicht anzulaufen und bezüglich der Ursachenforschung sind viele Erklärungsansätze in Umlauf gebracht (und mehrfach durchgekaut) worden. Aber nicht nur beim Shopping ist das mobile Bezahlen wenig gefragt, auch beim Banking von unterwegs kommt Deutschland scheiinbar nur zögerlich voran. In (digitalen) Geldangelegenheiten sind die Deutschen dann doch eher konservativ. Geht da eigentlich noch was? Und wo steht Deutschland eigentlich im internationalen Vergleich? Eine globale Banken-Studie von Bain & Company gibt Auskunft. Befragt wurden 190.000 Verbraucher in 27 Ländern.
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Wie sich Mobile Payment weltweit auszahlt und welche Zahlen den deutschen Markt bestimmen

Von Karsten Werner Karsten Werner | 23. Mai 2014 |

Edeka Mobile Payment
Das mobile Bezahlen per Smartphone hat es in Deutschland schwer. Ist es bekannt? Ja. Sehr sogar. Aber beliebt? Nein. Desinteresse überwiegt. Was nun? Seit Mitte der 90er-Jahre galt zunächst das Handy und später das Smartphone als Hoffnungsträger: Das Mobilfunkgerät als ein Massenprodukt, das das bargeldlose Bezahlen von überall für jedermann ermöglichen soll. Eine schöne neue Welt, die bisher verbraucherseitig wenig Anklang gefunden hat: In Deutschland und anderen europäischen Märkten steckt das „Smartphone als Geldbörse“ noch in den Kinderschuhen. Die Markakzeptanz ist bescheiden. Was tun?
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Thema: Payment

Schlagworte: Mobile Payment, Payment

Sie wollen den Krieg im Mobile Payment gewinnen? Verkaufen Sie erst mal richtig Brötchen oder Kaffee

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 12. Mai 2014 |

Sie wollen den Krieg im Mobile Payment gewinnen?
Es ist womöglich der Geburtsfehler im Mobile Payment, dass es die Techniker sind, die hier das Denken für den Handel übernehmen wollen. Dabei interessieren sich weder der Handel noch der Kunde für Übertragungsstandards. Gerade der will letztlich nur seine morgendlichen Brötchen möglichst einfach bezahlen oder seinen Latte ohne Kleingeld-Wahn bekommen. Also muss der Handel selbst zur Hebamme werden. So wie bei Starbucks oder jetzt auch bei der französischen Bäckerei- und Café-Kette Brioche Dorée. Hier wir dort denkt man weniger in digitalen Kategorien, sondern in der einzig relevanten Kategorie – der Beziehung zum Kunden.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment

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