Kurz vor 9: Amazon Fashion wirbt mit Instagram-Ikone, Google plant rollende Paketstation, Otto Group, Mobile Payment, Adidas, Twitter, Home24, Mytoys, Tambini, Flipkart, Roomido

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 11. Februar 2016 |

roboter logistik
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Ist die Logistik das nächste Schlachtfeld im E-Commerce? Und bleiben dabei die Paketboten auf der Strecke? Google tüftelt an der autonom fahrenden Paketstation und die Skype-Mitgründer Ahti Heinla und Janus Friiss sorgen mit ihrer Idee des Bollerwagens 2.0, ein selbstfahrender Mini-Roboter, für Aufsehen. Dem Kunden dürfte es gleich sein, ob die Ware per Mini-Lieferroboter kommt, oder per Truck oder dann vielleicht per Drohne. Hauptsache, das Paket kommt zuverlässig in einem engen Zeitfenster. Das zeigt unsere Debatte über Same Day Delivery.
Und die Roboter-Lösungen haben noch etliche Jahre einen entscheidenden Nachteil. Schließlich gibt es auch heute noch Paketboten, die eine schwere Kiste gerne mal ein paar Etagen nach oben schleppen.  Ein "Hoch" also auf die Paketboten. Darf auch einmal sein.

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Kurz vor 9: Delivery Hero vor IPO?, Otto Group, Mobile Payment, E-Food-Studie, JD

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. Januar 2016 |

Kurz vor 9: Delivery Hero vor IPO?
Guten Morgen, etailment-Leserinnen und Leser!

Einen Laptop von China nach Berlin zu bringen ist ungefähr so teuer, wie einen Einkauf aus dem Rewe an den Prenzlauer Berg zu transportieren. Die letzte Meile wird erst so richtig billig, wenn die Drohnen die Pizza liefern. Amazon macht nun beides. Die Drohne und die hohe See. Die Überschrift für beide Wege: Stromlinienförmige Prozesse.

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Mobile Payment: An der Hoffnung wird nicht gespart - NFC-Offensive im LEH

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. Dezember 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

Mobile Payment muss zum spielerischen Spaß werden

Bei Breuninger können Kunden künftig über die hauseigene App mobil bezahlen. Die Option ist schmal geschnitten. „Eine mittlere vierstellige Zahl“ an Kunden nutzt die App inzwischen, weiß die TextilWirtschaft.  Mit Trippelschritten nähern sich auch andere Anbieter dem Mobile Payment. Ein aktuelle Studie bescheinigt  dem „Mobile Point of Sale“ gleichwohl gute Aussichten. Zumal auch große Ketten vermehrt eigene Lösungen anbieten.
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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Payment

Kurz vor 9: bevh rechnet mit "mehr", Noch `ne App von Zalando, Otto, DHL, Mobile Payment, Rewe, BarZahlen, Yahoo, Starbucks, Birchbox, Intersport

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 3. Dezember 2015 |

Kurz vor 9: bevh rechnet mit

bevh rechnet mit "mehr":

Überraschung! Nicht! Es werden in diesem Jahr mehr Geschenke im Online- und Versandhandel eingekauft. 79 Prozent sind es in diesem Jahr. 2014 waren es 74 Prozent. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als 2014. Die Zahlen (beschränkt auf Kunden über 18 Jahre) nennt der Branchenverband bevh in einer Pressemeldung und schafft es, dort von "+5 Prozent" zu reden, wenn er Prozentpunkte meint.  Aber wir sind weihnachtlich nachsichtig: Shit happens und verweisen auf Wikipedia. Den Rest ersparen wir uns diesmal trotzdem zu 100 Prozent, auch weil manche "enorme" Erhöhung dann doch zu enorm ist, wenn ein Anstieg von 311 auf 505 Euro laut bevh dann mal gleich 162 Prozent sind. Manchmal möchte man der grundsätzlichen Kritik an bevh-Statistiken dann doch zustimmen.

Jetzt lesen: Fast jeder Zweite kauft auch beim Hersteller, Starbucks liefert Kaffee binnen 30 Minuten.
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Kurz vor 9: Telekom plant "Internet-Maut" für Startups, Amazon, eBay, Zalando, Mobile Payment, QVC, Beate Uhse, Deliveroo

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 30. Oktober 2015 |

Kurz vor 9: Telekom plant

Telekom will Startups für "gute Übertragungsqualität" zur Kasse bitten:

Onlinehändler und Startups müssen nach den Beschlüssen des Europaparlaments über die sogenannte "Netzneutralität", die im Kern das Ende der Netzneutralität bedeutet, befürchten, von der Telekom mit einer Internet-Maut für bessere Verbindungen zur Kasse gebeten zu werden. In einer Stellungnahme schreibt Telekom-Boss Timotheus Höttges, dass Startups für eine "gute Übertragungsqualität" die Telekom an den Umsätzen beteiligen sollten.

Also quasi besseres "Internet for revenue". Höttges: "Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können. Google und Co. können sich weltweite Serverparks leisten, damit die Inhalte näher zu den Kunden bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur." Auch bei Vodafone findet man die Idee prima.

Fair und prima wäre natürlich auch, wenn die Telekom dafür zahlen würde, dass all die Onlinehändler und Startups das Web erst so attraktiv machen.


Jetzt lesen: QVC mit "Buy Button" für Apple TV, Mastercard macht Autoschlüssel zum Portemonnaie.
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Mobile Benchmarking Studie 2015 - and the winner is…Paypal

Von Stephan Lamprecht | 16. September 2015 |

Mobile Benchmarking Studie 2015 - and the winner is…Paypal
Über einen Zeitraum von drei Monaten wurden 15 Anbieter mobiler Zahlungssysteme einem Praxistest unterzogen. Am Ende gab es einen Sieger: Paypal. Die beiden Beratungsunternehmen Mücke, Sturm & Company und How2Pay setzen damit eine Studie aus dem vergangenen Jahr fort. In diesem Jahr standen rein auf dem Handy basierte Zahlungssysteme im Fokus. Die untersuchten Lösungen kommen also ohne Zusätze wie Dongles aus.
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Kurz vor 9: "Big Brother" Amazon?, dm Drogeriemarkt, Zalando, Holtzbrinck, Payback, Logistik, Mobile Payment

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juli 2015 |

daten big brother

Datamining bei Amazon um Rezensionen zu überwachen?:

Späht Amazon seinen Nutzern hinterher, um die Qualität seiner Kundenbewertungen zu verbessern und beispielsweise Gefälligkeitskritiken zu unterbinden? Diesen Vorwurf erhebt US-Autorin Jas Ward auf der Plattform Change.org. Der Vorwurf: Amazon überwache womöglich Social-Media-Aktivitäten und entferne Bewertungen von Nutzern, wenn sich beispielsweise ein Buchautor und der lobende Leser nach Meinung von Amazon zu gut kennen. Das Ziel: Amazon solle seine Richtlinien ändern.

Dass Amazon genau hinschaut, wie weit Beziehungen innerhalb einer Community, beispielsweise unter Autoren reichen, deutet jedenfalls ein Erlebnis von Indie-Autor Imy Santiago an, Anlass für den Protest bei Chancge.org. Santiago konnte eine Buchbewertung für den Titel eines anderen Autors bei Amazon nicht unterbringen. Begründung des Kundendienstes: "We cannot post your Customer Review to the Amazon website because your account activity indicates that you know the author". 

Amazon will so Freundschaftsdienste vermeiden. Das sagen auch Review-Guidelines: "Family members or close friends of the person, group, or company selling on Amazon may not write Customer Reviews for those particular items."

Imy Santiago indes versichert, sie kenne den bewerteten Autor nur aus dem Web, sei ein Fan. Die Verbindung aber, so eine These, könne Amazon nur dank Datamining und entsprechender Cookies kennen. Wie Amazon seine Schlüsse zieht, verrät der Konzern nicht.  Guardian

Jetzt lesen: dm Drogeriemarkt kommt bald, Payback kommt mit M-Payment im Juli.
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Kurz vor 9: Alibaba - der Lockruf wird lauter, Aldi, Mobile Payment, eBay, Facebook, Prime, QVC, Emmas Enkel, Beacon

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 10. Juni 2015 |

Alibaba:

Alibaba setzt auf Speed:

Greift Alibaba in Europa und den USA an, will Gründer Jack Ma Amazon und eBay vor sich hertreiben? Es ist jedenfalls eine Kampfansage, wenn Alibaba nun innerhalb von drei Tagen Bestellungen zu Empfängern überall in der Welt liefern will. Das will Alibaba binnen der nächsten fünf bis acht Jahren schaffen.

Gleichzeitig macht Jack Ma klar, dass es erklärtes Ziel ist, dass noch mehr kleine Händler beispielsweise aus den USA ihre Waren via Alibaba in China anbieten. Händler umwirbt er damit, dass Alibaba anders als Amazon lediglich anderen Händlern helfe und nicht selbst als Verkäufer auftrete.

Welche Offerten Alibaba für deutsche  und europäische Händler parat hält, das erklärt Ken Ardali, Director of International eCommerce Business Development EMEA bei der Alibaba Group, beim Branchenkongress etailment 2.015 im November in Frankfurt. Für Frühbucher, Abonnenten (HORIZONT, Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft, Der Handel) Start-Up-Unternehmen und Händler gibt es derzeit noch besondere Konditionen.   IR / Business Insider

Jetzt lesen: Aldi startet Mobile Payment, eBay auf der Apple Watch.
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Kurz vor 9: Hat ein Uber-Mitgründer den Amazon-Nachfolger gebaut?, Notebooksbilliger, Rocket Internet, Media-Markt, Metro, Lascana, Condé Nast

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 28. April 2015 |

operator

Operator macht Amazon überflüssig:

Garrett Camp, Teil des Gründerteams von Uber, setzt mit seinem neuen Startup auf den Trend zur Bequemlichkeit und den Hype um Concierge-Services wie Magic und GoButler. Das Startup Operator soll als eine Art Messaging-Dienst für den Kunden nach Produkten suchen und den Kontakt zwischen Kunden und Händlern vermitteln. Der virtuelle Assistent soll zeitnah in San Francisco und New York starten und zunächst kostenlos sein. Einer der möglichen Anwendungsfälle des Shopping-Assistenten: Der Nutzer schickt Operator eine Produktbeschreibung, ein Bild oder formuliert eine Wunschvorstellung für ein Produkt, Operator sagt dann, wo es die Ware am besten zu kaufen gibt. Das Prinzip der Messaging-App: Nicht mehr selbst suchen, sondern andere finden lassen. Wer muss dann schon noch bei Amazon nachsehen? Medium / Bloomberg


Jetzt lesen: Notebooksbilliger im Plus, Rocket Internet macht in Wellness.
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Kurz vor 9: Betreutes Shoppen - P&C startet FashionID-Stilbox, MeinPaket wird Allyouneed, Media-Saturn, iBOOD, Zalando, Rocket Internet, Volo, Uber, Number26, Etsy, Debenhams, Studien

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. April 2015 |

Kurz vor 9: Betreutes Shoppen - P&C startet FashionID-Stilbox

P&C bietet Curated Shopping:

Im Markt der Curated Shopping-Anbieter wird es immer enger. Nach Zalando steigt nun auch Peek & Cloppenburg mit seinem Online-Ableger Fashion ID und der "Stilbox" in das betreute Shoppen ein. Anders als Zalando, dass mit seinem Project Z (Zalando Fashion Entrepreneurs GmbH) Männer und Frauen bedient, soll die Stilbox derzeit nur Männer beraten. Auch die Wahl der Looks ist noch übersichtlich: Es gibt zunächst die Sortimente Anzug und Freizeit zur Auswahl, Nach der Vorentscheidung wird die Auswahl größer. Die vier möglichen Segmente tragen dann aber die inspirierenden Namen "Look 1", "Look 2", etc.  Das Konzept bleibt gleich: Styling-Experten stellen Outfits zusammen, die sie anhand des persönlichen Kundenprofils ermitteln. Zuhause kann dann bequem anprobiert werden.
Weitere Anbieter in dem Segment sind unter anderem Outfittery, Modomoto und Kisura.
Fashion ID übrigens, wir erinnern uns, war einmal angetreten, der große Zalando-Gegner zu werden. Ob da eine Schmalspur-Variante reicht? Fraglich ist aber auch, ob die schon beim Einstieg von Zalando zappelig agierenden Curated Shopping-Anbieter der ersten Generation langfristig allein am Markt bestehen können, wenn immer mehr reichweitenstarke Generalisten das Service-Modell übernehmen.
 
Jetzt lesen: MeinPaket heißt jetzt Allyouneed, Media-Saturn kauft iBOOD.com.
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